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Wie leisten sich denn alle ein Haus?

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Wie Leisten sich denn alle ein Haus? .... Das haben wir uns auch immer gefragt. Die Antwort lautet: Niemand bekommt etwas geschenkt (naja so mancher vielleicht doch durch Verwandte). Das A und O ist einfach, vor dem Hausbau Abstriche zu machen! Wer vor dem Hausbau nichts gespart bekommt, kann auch seine Rate nicht bezahlen! Ein Haus mal nebenbei finanzieren schafft heute niemand mehr. Wer es doch macht finanziert nicht sondern hat das Geld.

Wenn es jetzt noch nicht reicht: Weiter Eigenkapital ansparen. Je mehr desto besser - unter 70.000 EK sollte man nicht auf die Idee kommen was zu bauen. Dies war meine persönliche Meinung dazu. Wir (Er 31, Sie 28) haben in den letzten 10 Jahren trotz aufwendigem Lebensstil tatsächlich 120.000 gespart bekommen. Das funktioniert schon - wenn man will!
 
Das klappt aber auch nur bei entsprechendem Einkommen. Oder sehr guten Anlagemöglichkeiten. 120 TEUR ist schon ein Wort.
 
Wenn es jetzt noch nicht reicht: Weiter Eigenkapital ansparen. Je mehr desto besser - unter 70.000 EK sollte man nicht auf die Idee kommen was zu bauen. Dies war meine persönliche Meinung dazu. Wir (Er 31, Sie 28) haben in den letzten 10 Jahren trotz aufwendigem Lebensstil tatsächlich 120.000 gespart bekommen. Das funktioniert schon - wenn man will!
Pauschal ist die Aussage Schwachsinn!
Wie kann man sich ein Haus leisten?
a) Viel verdienen (dann geht auch wenig EK)
b) Viel EK - durch Erbe, Sparen oder ähnlichem
c) am Arsch der Welt Bestandsimmobilien kaufen - da geht es auch günstig
Wenn du a, b oder c nicht erfüllst wird es mit dem Haus nichts.
 
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Auch die Position Freizeit ist auffällig groß. Wir (2 Erw+Kind) kommen auf 100€, das sind 3600€ im Jahr weniger
Huuuuuundert Euro? Ich empfinde unser Leben jetzt nicht gerade als Luxusleben. Wir gehen 1x die Woche essen und 1 Mal im Monat in die Sauna/Schwimmbad. Das macht schon (8x20 Euro + 2x40 Euro) 240 Euro aus. Kommt jetzt noch 1x im Monat Kino dazu oder Zoobesuch oder Weihnachtsmarkt oder was auch immer sind wir schon bei 300 Euro. Wenn das Kind da ist kostet das ja natürlich auch. Klavierstunden, Sportverein, Nachhilfe und sonstige Bespaßungen. Da ist man doch zuck-zuck bei 400 Euro. Zu sagen "diesen Monat gehen wir entweder ein Eis essen oder der kleine Max darf ins Schwimmbad"...das ist doch kein Leben. Ich will jetzt überhaupt niemanden beleidigen. Nur mich graust es einfach bei so einem Gedanken. Da erinnere ich mich zurück an meine Ausbildungszeit als ich jeden Cent zusammen kratzen musste und jeden Tag im Kalender gezählt hab bis das vorbei ist. Und mich auf sowas bis zur Rente einzulassen? Nie und nimmer!

Ihr macht mir ein bisschen Angst. Irgendwie hört sich das alles nach "leben auf Minimum oder für immer Miete zahlen" an. Ich bete echt, dass wir eine günstige Bestandsimmobilie kriegen weils da drin spukt oder so :) Ansonsten bleibt mir irgendwann meine geerbte 3-Zimmer-Wohnung. Da bin ich aber auch schon alt..
 
naja ganz so schwarz würde ich das jetzt nicht sehen.
Einmal zur Hausbank gehen die eigene finanzielle Seite offen legen und errechnen lassen wie hoch die Finanzierungssumme zum jetzigen Zeitpunkt sein könnte.

Der gute Mensch rechnet dir auch gleich aus wie viel Restschuld Ihr nach Ablauf der Zinsbindung noch habt. Dann kann Mann/ Frau einmal in sich gehen. Persönliche Meinungen aus einem Forum sind zwar nett aber eine professionelle Beratung können sie nicht ersetzen.

Meine Bank setzt ein Auto im Eigentum bspw.. mit monatlich 200 Euro an. Über ein Jahr gerechnet kommt das sogar recht gut hin. (ohne Abschreibung und Fahrkosten)
 
Wir gehen 1x die Woche essen und 1 Mal im Monat in die Sauna/Schwimmbad. ....
Das kann man alles machen. Die Leute, die über 10 Jahre 100 000 Euro ansparen, essen entweder zu Hause oder verdienen Sau gut (oder beides). So machen das offenbar die Leute (sich ein Haus leisten).

Übrigens finde ich auch, dass man für das "Haus" nicht darben sollte, sondern auch nebenher "leben" sollte. Was das konkret heißt, muss aber jeder individuell entscheiden und mit sich ausmachen. Ein Haus ist IMHO Konsum, nicht etwa Investition. Vermögensmäßig stehen Mieter am Ende eigentlich besser da. Uneigentlich ist der Hausbesitzer zum Sparen (Tilgen) gezwungen und hat deshalb am Ende mehr Vermögen (in der Praxis). Trotzdem ist es finanziell im Grunde besser zu mieten ... Egal, ich schweifen ab. Ein Haus muss man wollen und dann eben an anderer Stelle (individuell) zurückstecken (Ausnahme: Reiche Leute).
 

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