Photovoltaik-Anlage: Kosten, Einsparpotenzial? - Erfahrungen?

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Zuletzt aktualisiert 18.07.2024
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kati1337

kati1337

Ich teile mal mit euch unsere Berechnung zur Photovoltaik-Anlage. Wir bekommen diese Version.
Annahme die wir zugrundegelegt haben (und natürlich nicht mit Sicherheit wissen):
- Verbrauchswerte für unseren Strombedarf, Luft-Wasser-Wärmepumpe+Lüftung Kombigerät , Klima.
- Annahme, dass der Strompreis p.a. weiterhin um ca 2.7% steigt (basierend auf der Statistik der letzten Jahre).
- Eigenverbrauch auf 45% anhand eines Onlinerechners ermittelt
- 2% Betriebskosten pauschal, das ist recht optimistisch gerechnet.

Wir man sieht kommen wir auf nen Break-Even irgendwo in Jahr 16. die Rechnung vernachlässigt noch die potenzielle Steuerlast.
Wenn man die mit reinbezieht (ich wusste nicht recht wie), dann kann sich das auch noch schlechter rechnen.
Warum wir es trotzdem machen:
- Wir erwarten, dass der Strompreis in den kommenden Jahren stärker ansteigen wird als bisher (unsere persönliche Meinung)
- Wir hoffen, dass wir durch den Dauerbetrieb der Luft-Wasser-Wärmepumpe auch als Lüftungsanlage und der Synergie aus Photovoltaik+Klimaanlage auf einen höheren Eigenverbrauch als 45% kommen.
- Wir hoffen, dass die Anlage mit den angenommenen Betriebskosten länger als 16 Jahre im Betrieb bleiben kann und dann am Ende reinen Gewinn abwirft.

Rein rechnerisch, wie man sieht, ist die Photovoltaik nicht mehr so der Superdeal der's auf den ersten Blick zu sein scheint. Aber wir machen's trotzdem mit Überzeugung.

pv-anlage-kosten-einsparpotenzial-erfahrungen-408252-1.png
 
N

nordanney

Wir man sieht kommen wir auf nen Break-Even irgendwo in Jahr 16.
Na ja, bei dem Preis der Anlage ist der Solarteur die Person, die sich richtig die Taschen voll macht. Der Preis ist ein No-Go und völlig überzogen. Ich plane gerade eine knapp 10 kWp Anlage und habe Preise zwischen 1.150€ und 1.350€, also für 2,5-fache Größe zwischen 11.500 und 13.500€.
 
kati1337

kati1337

Na ja, bei dem Preis der Anlage ist der Solarteur die Person, die sich richtig die Taschen voll macht. Der Preis ist ein No-Go und völlig überzogen. Ich plane gerade eine knapp 10 kWp Anlage und habe Preise zwischen 1.150€ und 1.350€, also für 2,5-fache Größe zwischen 11.500 und 13.500€.
Das ist vermutlich unserer Schuld, weil wir uns das direkt vom GU haben mit einplanen lassen. Hätten wir das gesondert in Auftrag gegeben wäre das sicher günstiger geworden. Aber hinterher ist man immer schlauer.
 
G

guckuck2

Gedanken zur Tabelle

- erster Fehler schon im Stromverbrauch Haushalt. Wo sind 4000+2800+400 = 8000?
- Strompreis 2020 sei 0,26cent, vier Spalten nach rechts stehen 0,24 Arbeitspreis. Hä?
- Anschaffungskosten 9280€ für 4,2 kWp absolut überteuert (größte Fehlannahme in der Kalkulation imho). Die Anlage sollte im Bereich 4600-4800€ netto kosten. Oder ist da ein Speicher mit eingerechnet, die die Bilanz verhagelt?
- Die Photovoltaik ist für den Haushaltsverbrauch schlicht zu klein. Der Eigenverbrauchsanteil dürfte dadurch relativ hoch liegen. Ein Speicher andererseits besonders unwirtschaftlich, sofern vorgesehen.
- Sämtliche Steuern wurden vergessen. Im Falle des Eigenverbrauchs fehlt die USt, was sich negativ auf die Rentabilität auswirkt. Andererseits geschieht dies nur 5 Jahre lang (danach KUR). In die andere Richtung wirkt die Abschreibung, die ignoriert wird (noch dazu bei dem hohen Anlagenpreis)

Ergo, noch mal von vorne.

EDIT:
Ach, das ist schon so beauftragt?! Dann ist der größte Fehler ja schon geschehen (Mondpreis). Jetzt musste das beste draus machen.

An die anderen Bauherren, beauftragt das nicht beim GU! Mit Pech haut der dafür keine separate Rechnung raus (=keine Umsatzsteuer zurück auf die Anschaffung). Die Photovoltaik lässt sich auch problemlos mit 1-2 Leerrohren vorbereiten und danach separat vergeben.
 
kati1337

kati1337

Ach ja, wir hatten noch ein 2tes Angebot über 7,2kwp und 14400, ebenfalls über den GU. Das haben wir aber nicht angenommen. #
Das rechnet sich noch schlechter, da wir zwar dann mehr Platten aufm Dach haben, aber unsere Quote an Eigenverbrauch runtergeht. Richtig rentabel ist die Sache nur, wenn man möglichst viel von dem Strom selber verbraucht und wenig einspeist.
Das geht aber nicht so einfach, es sei denn man überlegt sich ein HKW/Batterie dazu, dann wird's aber schon wieder so unverhältnismäßig viel teurer, das rechnet sich gar nicht.
 
Zuletzt aktualisiert 18.07.2024
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