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ᐅ Neubau - jetzt oder noch warten? Erfahrungen?


Erstellt am: 24.12.24 13:17

ypg25.12.24 01:25
Tine996 schrieb:

Haus mit 165 qm, ohne Keller, Doppelgarage, Grundstück und Erschließung für knappe 670.000 Eur. Sowas wie Küche fehlt nat. noch. Gehen wir also von 700.000 aus.
Tine996 schrieb:

Der errechnete Hauspreis liegt bei 450.000.
nordanney schrieb:

Wie kann alles zusammen so günstig sein?
Weil da natürlich noch nen Haufen Mehrkosten zukommen. Es wird sich, gehe ich davon aus, um eine ganz normale Kaufofferte handeln Mit dem Mindestmaß an Angebot. Wir wissen ja, dass Katalogpreise um gern mal 1/3 überstiegen werden , wenn man ein adäquates und bewohnbares Haus bekommen will. Und damit meine ich nicht die Küche oder die Außenanlagen.
Es ist möglich, dass sogar noch die Bodenplatte dazu kommt.
Gerade Bien-Zenker wirbt mit bunten Abbildungen von Schnickschnack-Häusern, wo die abgebildete Sonderausstattung im Preis nicht inkludiert ist.

Bei genannten 670000€ kommen die Versorger, Baunebenkosten und Außenanlagen dazu, da wäre ich mit gängigen Sonderausstattungen, Maler und Bodenbelägen bei ca. 800000 (ohne Möbel/Küche)
nordanney schrieb:

Warum habt Ihr nur vier Wochen Entscheidungszeit? Eine Hausplanung für den Neubau
nicht für die Hausplanung, sondern die Entscheidung, ob man das Grundstück kauft. 4 Wochen reichen normal für jmd, der schon weiß, wo sein Finanzierungslimit liegt, um der Bank dieses Angebot prüfen zu lassen bzw sein Finanzierungslimit nochmal nachzurechnen und zu kalkulieren.
Tine996 schrieb:

Grunderwerbsteuer sollte damit nur auf den Grund anfallen,
Tine996 schrieb:

war auch die Aussage der Beraterin).
Die Verkäuferin/Maklerin lügt.
Tine996 schrieb:

Das Problemchen:
Ich sehe insofern weniger das Problem, da ihr ja gerade mal 2,5 Monate sucht. Meine Erfahrung und auch Hörensagen/Erzählungen anderer sollte man sich schon mehrere Monate Erarbeitungszeit gönnen, um den Markt und die eigenen Vorstellungen prüfen und entwickeln zu lassen.
Man nimmt nicht das erst beste.
Ich sehe auch in diesem Alter nicht unbedingt das Haus, was man sich für 20/30 Jahre kauft oder baut, sondern eher eine Starterimmobilie, sei es etwas kleiner und bezahlbarer, sei es tatsächlich zum renovieren und sich erleben, dann entspannt mit dem ersten Kind, bevor man dann größer wohnen muss oder will Und sich dann verändert.
hanse98725.12.24 10:56
Wie ist denn das Grundstück? Topfeben oder Hang? Wenn Hang, ist dies im Bien-Zenker Angebot berücksichtigt?
Wenn der Boden allgemein schlecht ist, ist ein Bodenaustausch dabei oder kommt der oben drauf?
Zwei so Beispiele die zum Angebotspreis noch dazu kommen können.

Für mich wäre so ein Koppelgeschäft gar nichts, weil man bindet sich direkt mit dem Grundstückskauf den Hausbauer ans Bein.
Tine99625.12.24 16:42
Konsument4 schrieb:

Hmm,

wenn die Beraterin, die übrigens wahrscheinlich eher eine Verkäuferin ist, schon mit so einfach zu widerlegenden Behauptungen daher kommt, dann sinkt natürlich das Vertrauen in alles Übrige. Druck machen und so tun als ob, ist natürlich das ein mal eins in der Branche. Die Zeiten in denen die Leute den Hausbauern oder Grundstücksverkäufern die Bude eingerannt haben, ist erstmal vorbei. Würde mal schätzen, dass die Verkäuferin mehr Druck hat als ihr.

Das stimmt, die Vorredner haben mich hier auch schon sehr nachdenklich gestimmt, was die Richtigkeit der Aussagen angeht.
Hat sie auch betont, dass die Bauzahlen gesunken sind, aber Bien-Zenker noch "sehr gut" dastehen würde.

Das Grundstück ist also Bauland aber noch nicht erschlossen. Gibt es schon ein Bodengutachten? Braucht man eh auch wenn man ohne Keller baut. Wer trägt da die Verantwortung und Kosten, dass Bien-Zenker "später" überhaupt auf dem Grundstück bauen kann? Ist das vertraglich fair oder so geregelt, dass alles an euch hängen bleibt?

Angeblich gibt es bereits ein Gutachten. Genaueres wird aber nach dem zweiten Gutachten (?) gesagt. Ich weiss nur, dass aus dem Gutachten hervorging, dass das Grundwasser bei 2.20 m Bodentiefe beginnt. Hat sich für mich erst "tief" angehört, nach genauerem Überlegen kommt mir das aber eher flach vor. Was meint ihr dazu?

Ihr braucht eine Beratung von einem unabhängigen Experten. Die Verkäuferin ist weder unabhängig noch - schätze ich - eine Expertin. Kostet natürlich erstmal, aber ist wahrscheinlich gut investiertes Geld und geht in der Gesamtkalkulation im Rauschen unten. Wenn der Experte fehlt, kann es teuer werden.

Der Experte schaut sich dann nur den Boden und Grund an oder das gesamte Bauvorhaben?

Auf keinen Fall gutgläubig unterschreiben. Bien-Zenker verdient auch sehr viel Geld daran, wenn ihr später aus dem Vertrag raus wollt. Lest das auch im Vertrag nach. Gibt es da schon einen Entwurf?

Das machen wir in keinem Fall! Ich habe schon gelesen, dass Leute bei solchen Herstellern unterschrieben haben und aufgrund des Grundstücksservice nichts "Vernünftiges" bekommen haben, dann kündigen wollten und auf einmal 50k Vertragsstrafe hatten.
Tine99625.12.24 16:53
ypg schrieb:

Weil da natürlich noch nen Haufen Mehrkosten zukommen. Es wird sich, gehe ich davon aus, um eine ganz normale Kaufofferte handeln Mit dem Mindestmaß an Angebot. Wir wissen ja, dass Katalogpreise um gern mal 1/3 überstiegen werden , wenn man ein adäquates und bewohnbares Haus bekommen will. Und damit meine ich nicht die Küche oder die Außenanlagen.
Es ist möglich, dass sogar noch die Bodenplatte dazu kommt.
Gerade Bien-Zenker wirbt mit bunten Abbildungen von Schnickschnack-Häusern, wo die abgebildete Sonderausstattung im Preis nicht inkludiert ist.

Bei genannten 670000€ kommen die Versorger, Baunebenkosten und Außenanlagen dazu, da wäre ich mit gängigen Sonderausstattungen, Maler und Bodenbelägen bei ca. 800000 (ohne Möbel/Küche)

Das habe ich im Gespräch auch erfragt - sie meinte, dass die Bodenplatte immer inkludiert sei. Baunebenkosten sind mit den 50k gerechnet (ob das am Ende hinhaut: keine Ahnung). Maler und Bodenbeläge würden wir selbst machen/organisieren. Da hatte sie ca 10k veranschlagt. Möbel und Küche käme on Top.


Ich sehe insofern weniger das Problem, da ihr ja gerade mal 2,5 Monate sucht. Meine Erfahrung und auch Hörensagen/Erzählungen anderer sollte man sich schon mehrere Monate Erarbeitungszeit gönnen, um den Markt und die eigenen Vorstellungen prüfen und entwickeln zu lassen.
Man nimmt nicht das erst beste.
Ich sehe auch in diesem Alter nicht unbedingt das Haus, was man sich für 20/30 Jahre kauft oder baut, sondern eher eine Starterimmobilie, sei es etwas kleiner und bezahlbarer, sei es tatsächlich zum renovieren und sich erleben, dann entspannt mit dem ersten Kind, bevor man dann größer wohnen muss oder will Und sich dann verändert.

Mittlerweile bin ich immer mehr der Ansicht, dass wir in unserer aktuellen Mietwohnung den ersten Nachwuchs planen könnten, nur ist mein Mann eher dagegen, weil er meint, das Kind braucht ein Kinderzimmer etc. Deswegen machen wir uns auch selbst Stress fürchte ich. 2,5 Monate sind im Vergleich zu manchen die Jahre suchen nicht viel. Aber man will auch keine Chancen verstreichen lassen, grade bei dem Thema.
Tine99625.12.24 16:58
hanse987 schrieb:

Wie ist denn das Grundstück? Topfeben oder Hang? Wenn Hang, ist dies im Bien-Zenker Angebot berücksichtigt?
Wenn der Boden allgemein schlecht ist, ist ein Bodenaustausch dabei oder kommt der oben drauf?
Zwei so Beispiele die zum Angebotspreis noch dazu kommen können.

Für mich wäre so ein Koppelgeschäft gar nichts, weil man bindet sich direkt mit dem Grundstückskauf den Hausbauer ans Bein.

Grundstück liegt in einer leichten Senke. Es stehen Bäume und Büsche darauf. Man muss also abtragen und auffüllen, damit man eben mit der Straße dort ist.
Es gibt bereits Angebote von Firmen, die das dort übernehmen, das hat sie ins Angebot aufgenommen. Obs am Ende dann realistisch ist, kann ich kaum einschätzen.
Tine99625.12.24 17:03


Zum Thema:
"Das Grundstück ist also Bauland aber noch nicht erschlossen. Gibt es schon ein Bodengutachten? Braucht man eh auch wenn man ohne Keller baut. Wer trägt da die Verantwortung und Kosten, dass Bien-Zenker "später" überhaupt auf dem Grundstück bauen kann? Ist das vertraglich fair oder so geregelt, dass alles an euch hängen bleibt?"

Das wissen wir noch nicht. Aber der oberflächliche Abtrag des Grundstücks müssen wir wohl mit dem Eigentümer ausdeichseln. Kann Bien-Zenker sagen: Oh, das ist so schlecht, da bauen wir nicht mit Gewährleistung drauf?
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