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ᐅ Neubau - jetzt oder noch warten? Erfahrungen?


Erstellt am: 24.12.2024 13:17

Evolith 13.01.2025 07:40
Es bedeutet, dass ihr locker 2m ausheben und austauschen (meist Recyklingschotter und -sand) müsst um eine tragfähige Schicht zu erzeugen. Klang bei unserem Boden sehr ähnlich. Bei uns waren das Extrakosten von 25k. Das ist 2016 gewesen.

MachsSelbst 13.01.2025 22:05
Da steht "sollte" oder "müsste", weil es nur ein Teilbild des Bodens und letztlich auch nur eine Empfehlung ist.
2m weiter kann es besser oder aber auch noch schlechter aussehen. Wie genau, das sieht erst der Baggerfahrer, wenn er die Grube aushebt.
Letztlich kann dich der Gutachter nicht zwingen seinen Empfehlungen zu folgen. Wir haben hier auch schlechten Boden und mussten ne Menge tauschen bzw. zusätzlich noch ordentlich aufschottern. Einigen war das zu teuer und die haben dann tatsächlich einen Statiker bzw. Hausbauer gefunden, der ohne größeren Austausch einfach 50cm Sand hingekippt und verdichtet hat.

Recyclingschotter hab ich hier übrigens nirgendwo bei der Gründung gesehen. Ich hab im Ohr, dass man den nicht nehmen darf bzw. sollte, weil er keine definierten Eigenschaften hat bzw. sich nicht so gut verdichten lässt. Wenn ich mir den "frischen" Schotter 0/45 vom Fundament ansehe, dann ist der ziemlich scharfkantig. Der Recyclingschotter, den mir der Tiefbauer in die Zufahrt gekippt hat... der ist wesentlich abgerundeter, lag ja auch schon viele Jahre unter Bahngleisen oder sonst wo.
Obs stimmt, keine Ahnung. Aber so viel günstiger ist der gegenüber dem frischen Schotter auch gar nicht. Für ne Einfahrt oder ein Gartenhaus ok. Für ein Haus, lieber nicht.

Evolith 14.01.2025 07:02
MachsSelbst schrieb:

Recyclingschotter hab ich hier übrigens nirgendwo bei der Gründung gesehen. Ich hab im Ohr, dass man den nicht nehmen darf bzw. sollte, weil er keine definierten Eigenschaften hat bzw. sich nicht so gut verdichten lässt. Wenn ich mir den "frischen" Schotter 0/45 vom Fundament ansehe, dann ist der ziemlich scharfkantig. Der Recyclingschotter, den mir der Tiefbauer in die Zufahrt gekippt hat... der ist wesentlich abgerundeter, lag ja auch schon viele Jahre unter Bahngleisen oder sonst wo.
Obs stimmt, keine Ahnung. Aber so viel günstiger ist der gegenüber dem frischen Schotter auch gar nicht. Für ne Einfahrt oder ein Gartenhaus ok. Für ein Haus, lieber nicht.

Die Nutzung von Recyclingschotter mussten wir genehmigen lassen mit Zertifikaten und allem drum und dran. Also das ganze muss schon aus Umweltsicht viel Hand und Fuß haben. Da wir bei uns in der Nähe ein bekanntes Werk haben, war es recht einfach mit der Genehmigung.

Tine996 16.01.2025 20:45
und
Danke für eure Einschätzung!
Wenn das damals 25k gekostet hat, dann sind wir mittlerweile wahrscheinlich bei mind. 30k.

Teimo1988 17.01.2025 09:09
Also ich hab Anfang 2024 für ne Tonne Betonbruch (Recyclingschotter) 11€ netto gezahlt. War denke ich ein sehr guter Preis. Das ist nur Material ohne Kosten für Einbringen Verdichten etc. Geographisch bin ich so 50 km südlich von Euch, deswegen ist das wahrscheinlich bei dir ähnlich.
Für ein m² brauchst du so 1,3-1,5 Tonnen Material. Kannst ja mal rechnen, wenn dir die Abmaße der Grube bekannt sind.

Teimo1988 17.01.2025 09:40
sorry vertippt: m³ nicht m²
Nachtrag:
Dann hast du natürlich noch kosten fürs Ausheben. Den Aushub kannst du ja vielleicht auf dem Grundstück zumindest teilweise verteilen. Das Grundstück ist ja groß. Aushub entsorgen ist ziemlich teuer wurde mir 2024 für 28,50 € pro m³ netto angeboten. Der Aushub ist im Volumen auch noch deutlich mehr als das reine Grubenmaß, da er ja nicht mehr verdichtet ist. Wir haben unseren Aushub dann auf einem privaten Acker verteilt.
recyclingschotteraushubaushebensandgrubeverdichtengrundstück