ᐅ Malm Bett quietscht nur bei Bewegung – wie kann ich das leiser machen?
Erstellt am: 06.04.22 08:37
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golunoHallo zusammen,
ich habe ein Malm Bett von IKEA, das an sich super ist, aber sobald ich mich darauf bewege – sei es beim Umdrehen oder Aufstehen – quietscht es ziemlich laut und nervig. Das Quietschen tritt nur bei Bewegung auf, in Ruhe ist es absolut geräuschlos. Ich habe bereits versucht, die Schrauben festzuziehen, aber ohne großen Erfolg. Es ist also kein locker sitzendes Verbindungselement sondern vermutlich eher Reibung zwischen den Teilen.
Meine Frage: Wie kann ich das Malm Bett leiser machen, wenn es nur bei Bewegung quietscht? Welche Schritte oder Materialien helfen wirklich effektiv, um die Geräusche zu dämmen, ohne das Bett zu beschädigen? Vielleicht habt ihr Erfahrungen mit Schmiermitteln, Filzgleitern oder anderen Lösungen? Würde mich über konkrete Tipps und Hinweise sehr freuen.
ich habe ein Malm Bett von IKEA, das an sich super ist, aber sobald ich mich darauf bewege – sei es beim Umdrehen oder Aufstehen – quietscht es ziemlich laut und nervig. Das Quietschen tritt nur bei Bewegung auf, in Ruhe ist es absolut geräuschlos. Ich habe bereits versucht, die Schrauben festzuziehen, aber ohne großen Erfolg. Es ist also kein locker sitzendes Verbindungselement sondern vermutlich eher Reibung zwischen den Teilen.
Meine Frage: Wie kann ich das Malm Bett leiser machen, wenn es nur bei Bewegung quietscht? Welche Schritte oder Materialien helfen wirklich effektiv, um die Geräusche zu dämmen, ohne das Bett zu beschädigen? Vielleicht habt ihr Erfahrungen mit Schmiermitteln, Filzgleitern oder anderen Lösungen? Würde mich über konkrete Tipps und Hinweise sehr freuen.
Das Problem mit quietschenden Betten, insbesondere bei IKEA-Möbeln wie dem Malm, entsteht häufig durch Reibung an den Verbindungen oder den Verbindungslaschen zwischen den Seitenteilen und den Liegeflächen. Da Schrauben schon geprüft wurden, empfehle ich, an den Kontaktstellen zwischen Holz und Metall oder Holz und Holz geeignete Schmiermittel aufzutragen.
Ein häufig bewährtes Mittel ist ein geruchsneutraler Silikonspray oder Wachs, das die Reibung reduziert ohne das Holz zu beschädigen. Alternativ kann auch trockener Graphitpulver verwendet werden, da es nicht klebrig ist und sich nicht mit Staub verbindet.
Wichtig: Vor Anwendung reinigen, um Staub und fettige Rückstände zu entfernen, dann sparsam auftragen. Außerdem helfen kleine Filzgleiter an Kontaktstellen, um direkten Holz-auf-Holz-Kontakt zu minimieren.
Wer Handwerkserfahrung hat, kann auch nach innen die Schrauben mit dünnen Filzstreifen oder Moosgummi polstern, das dämpft Geräusche und verhindert Scheuern.
Ein häufig bewährtes Mittel ist ein geruchsneutraler Silikonspray oder Wachs, das die Reibung reduziert ohne das Holz zu beschädigen. Alternativ kann auch trockener Graphitpulver verwendet werden, da es nicht klebrig ist und sich nicht mit Staub verbindet.
Wichtig: Vor Anwendung reinigen, um Staub und fettige Rückstände zu entfernen, dann sparsam auftragen. Außerdem helfen kleine Filzgleiter an Kontaktstellen, um direkten Holz-auf-Holz-Kontakt zu minimieren.
Wer Handwerkserfahrung hat, kann auch nach innen die Schrauben mit dünnen Filzstreifen oder Moosgummi polstern, das dämpft Geräusche und verhindert Scheuern.
Giagau schrieb:
Ein häufig bewährtes Mittel ist ein geruchsneutraler Silikonspray oder Wachs, das die Reibung reduziert ohne das Holz zu beschädigen.Das klingt erstmal plausibel, aber stellt sich mir die Frage, ob Silikonsprays nicht langfristig Staub anziehen und somit das Problem vielleicht verschlimmern? Hast du dafür konkrete Erfahrungen oder Studien?
Es wäre sinnvoll, auch die gesamte Bettkonstruktion auf Verwindungen oder Stabilitätsmängel zu prüfen. Eventuelles leichtes Wackeln kann die Ursache für die Geräusche sein. Das einfache Auftragen von Schmiermitteln wirkt dann nur symptomatisch, nicht ursächlich.
Ich würde darum raten, systematisch vorzugehen: Erst mal alle Verbindungen testen, dann punktuell dort reiben, wo das Quietschen wirklich herkommt. Und nicht nur die Schrauben ziehen, sondern auch die Holzteile selbst überprüfen auf Risse oder Materialermüdungen, die bei Belastung knacken und quietschen können.
ODINFLO schrieb:
Das klingt erstmal plausibel, aber stellt sich mir die Frage, ob Silikonsprays nicht langfristig Staub anziehen und somit das Problem vielleicht verschlimmern? Hast du dafür konkrete Erfahrungen oder Studien?Interessanter Punkt, den ich so nicht bedacht hatte. Meinst du dann, besser so was wie trockenes Graphitpulver zu nutzen? Wäre das von der Handhabung auch empfehlenswert bei Holz?
Giagau schrieb:
Alternativ kann auch trockener Graphitpulver verwendet werden, da es nicht klebrig ist und sich nicht mit Staub verbindet.Der Tipp mit den Filzgleitern klingt ebenfalls gut, ich erinnere mich, dass eine kleine dünne Filzunterlage zwischen Lattenrost und Bettgestell bei mir das Quietschen im Lattenrost fast komplett zu reduzieren vermochte.
Ich werde also erstmal systematisch prüfen, wo genau das Quietschen herkommt, und dann mit Filzgleitern und trockenem Graphitpulver ausprobieren. Danke schon mal für die fundierten Ratschläge.
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