ᐅ Grundrissplanung Einfamilienhaus Massivholzbauweise 140qm in Niedersachsen
Erstellt am: 02.01.23 15:30
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-LotteS-
Moin liebes Hausbau-Forum!
Nachfolgend einige Infos - nach bestem Wissen und Gewissen - zu unserem Hausbauprojekt...
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks 576 qm - Flurstück 17/28 (siehe Liegenschaftskarte)
Hang nein - Grundstück hat nur wenige cm Höhenunterschied
Grundflächenzahl 0,3 = 172,8
Geschossflächenzahl nicht definiert
Baufenster, Baulinie und -grenze 24x24 Meter Grundstück = N-O-S-W 16x18x16x18 Baufenster
Randbebauung nein, Ausnahmen ggf. siehe nds. Bauverordnung
Anzahl Stellplatz nicht vorgeschrieben
Geschossigkeit eingeschossig
Dachform Sattel/Walm/Krüppelwalm 35-50 Grad Dachneigung
Stilrichtung klassisches Einfamilienhaus
Ausrichtung Firstrichtung vorgegeben = Firstlinie in West-Ost Richtung
Maximale Höhen/Begrenzungen TH 4,0 FH 8,5 Meter
weitere Vorgaben keine Ölheizung, 50% der Süddachfläche mit solarpflicht, keine Bebauung zwischen Haus und Strasse zugelassen (= kein Parkplatz ö.ä. im Vorgarten)
Das Grundstück ist gekauft und die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet bereits abgeschlossen (wir liegen sogar an der vorasphaltierten Strasse).
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp Holzhaus aus massiven Blockbohlen innen, Einblasdämmung und Aussenverschalung
Keller, Geschosse kein Keller - nur EG + OG
Anzahl der Personen, Alter drei im Alter von 36, 29 und fünfeinhalb Jahren
Raumbedarf im EG, OG Standard Einfamilienhaus mit 3 Schlafzimmern + Bad oben, unten offener Wohnbereich, Gäste-WC und grosser HAR/Hauswirtschaftsraum
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Ein Zimmer aktuell als Buero/Gast nutzbar (Backup für Nachwuchs-Eventualitäten), wir haben derzeit beide keine Jobs mit Homeoffice-Option
offene oder geschlossene Architektur Wohn/Ess/Koch gerne offen
konservativ oder moderne Bauweise konservativ
offene Küche, Kochinsel offene Küche ja, Kochinsel aktuell nicht geplant
Anzahl Essplätze im Alltag 3, dürfte aber in der Essecke für genügend Leute ausreichen
Kamin geplant ist ein Grundofen
Musik/Stereowand nein
Balkon, Dachterrasse nein
Garage, Carport Carport mit Werkraum
Nutzgarten, Treibhaus nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Plan nach Grundsätzen von uns, dann mit dem angestellten Architekten des Herstellers optimiert
Was gefällt besonders? Warum? Die herausgezogene Essecke mit umlaufender Bank gefällt uns sehr gut, generell sind unsere Vorstellungen von Raumgrößen gut umgesetzt - ob das alles so sinnvoll ist, wie wir uns das ausmalen und vorstellen, würden wir hier gerne erfragen.
Was gefällt nicht? Warum? Die Position des Schornsteines könnte im Kinderzimmer störend sein? Oder ist das im Alltag zu vernachlässigen? Wir sind mit der Küche sowie dem Bad oben noch nicht zufrieden und sind gerade auf der Suche nach einer guten Loesung fuer die Moeblierung bzw Einrichtung dafuer
Preisschätzung lt Architekt/Planer: Da wir nicht mit einem GU arbeiten, sondern nach dem "Rohbau" selbst vergeben und viel in Eigenleistung machen, haben wir noch nicht alle Zahlen. Die aufbauenden Gewerke lassen wir uns derzeit durchrechnen.
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 400.000 bis einzugsfertig, alles "draussen" außen vor gelassen, Grundstück ist bezahlt
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe mit Fußbodenheizung sowie Photovoltaik mit ggf. Speicher
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Wir haben versucht, unsere Ansprüche dem Budget schon weitgehend anzupassen - sieht jemand noch Einsparpotential?
-könnt Ihr nicht verzichten: Als aller letztes würden wir, wenns sonst gar nicht ausgeht, die Essecke rausplanen und das EG neu planen - ausserdem ist der Grundofen bei uns gesetzt (wir lieben diese Gemütlichkeit einfach total)
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Standardentwurf vom Planer? Der Hersteller bietet keine Häuser von der Stange an, da ist alles individuell geplant
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt? Der aktuelle Plan ist nach unseren Wünschen schon ganz gut umgesetzt. Jetzt fehlt noch das Feintuning, bei dem wir auf eure Einschätzungen, Ideen und Erfahrungen hoffen.
Ein Gemisch aus vielen Beispielen aus div. Magazinen... Inspirationen haben wir uns natürlich aus allen möglichen Quellen geholt (gute und schlechte…) 😀
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht? Für uns fühlt es sich bisher jedenfalls gut an - unsere möbel passen alle rein und die Dinge, die uns in unserem Mietshaus aktuell stören, sind im Entwurf alle abgestellt
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
- Funktioniert der Grundriss so, oder gibt es bestimmte Anordnungen, die Mist sind?
- Ist die Position und Anzahl der Fenster ausreichend?
- Benötigen wir im OG in den Kinderzimmern zwei Dachflächenfenster oder reicht jeweils eines?
- Haben wir irgendwas wichtiges vergessen/übersehen/nicht bedacht?
- Können wir grundsätzlich (ohne Detailplanung) eine Küche (umlaufend als U) im vorhandenen Raum sinnvoll planen, oder muessen wir im Vorfeld die Wände unten nochmal umplanen?
- Sind die Türen so gesetzt, dass es in Breite/Wandabstand/Anschlagsseite passt?
- Ist der HAR (nicht möblierter Raum hinter dem Hauswirtschaftsraum an der Nord/Ost Seite des EG) von den Dimensionen her ausreichend?
- Welcher Kniestock ist erfahrungsgemäss im OG sinnvoll? Aktuell stehen 40cm, die würden wir in jedem Fall aufstocken, da wir sonst spätestens im Badezimmer im OG große Probleme bekommen (allerdings wollen wir in unserem Bad auch keinen Tango tanzen, das darf gerne "so gross wie eben noetig" sein - wir wuerden vermutlich die Wanne lieber in die Nord-Ost Ecke des Raumes setzen - wuerde das dann so passen?)
- Wir würden noch einen Abwurfschacht vom Bad OG in den Hauswirtschaftsraum planen - hat da jemand eine Idee für eine gute Stelle?
Eine Anmerkung noch zu unserem generellen Konzept:
Wir würden vom Hersteller das Haus inkl. Dämmung, Verschalung und Dachaufbau kaufen. Der Aufbau erfolgt dann nach dem Prinzip der Richtmeistermontage (Die Firma stellt zwei erfahrene Leute, dazu kommen 4-5 Bauhelfer von uns - volle Garantie und Einsparungen im Bereich 15.000-20.000 Euro, ca drei bis vier Wochen harte Arbeit) Zusaetzlich sind im "Basispaket" des Herstellers Fenster und Haustuer mit drin, da diese aufgrund der Setzung des Hauses speziell eingebaut werden muessen.
Die Gewerke Bodenplatte, Dacheindeckung und Sanitaer wuerden wir vergeben wollen. Elektro (in Absprache mit dem oertlichen Elektromeister), Innenausbau (Zimmertueren, Estrich, Fußbodenheizung, Fußbodenbelag) und Kleinkram kann der Mann machen (gelernter Elektriker, sehr interessiert an fast allem, handwerklich begabt und erfahren mit Holz). Ich bin beruflich im Buero eines Baustoffhandels taetig, kann hier also auf gute Konditionen, Zwischenlagerkapazitaeten sowie gewachsene Kontakte in der Branche zurueck greifen. Ebenfalls haben wir tolle Freunde und eine grosse Familie, die alle Bock auf unser Projekt haben und uns gerne unterstuetzen wollen. Wir wissen, dass es sehr viel Arbeit fuer uns wird - Zeit, Nerven und das Budget stark beansprucht werden - aber wir wollen es dennoch gerne wagen.
Und nun freuen wir uns auf die Anregungen, kritischen Bemerkungen und alles, was uns dabei helfen kann, im Verlauf möglichst wenig Fehler zu machen
Ganz herzlichen Dank schonmal vorab!



Nachfolgend einige Infos - nach bestem Wissen und Gewissen - zu unserem Hausbauprojekt...
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks 576 qm - Flurstück 17/28 (siehe Liegenschaftskarte)
Hang nein - Grundstück hat nur wenige cm Höhenunterschied
Grundflächenzahl 0,3 = 172,8
Geschossflächenzahl nicht definiert
Baufenster, Baulinie und -grenze 24x24 Meter Grundstück = N-O-S-W 16x18x16x18 Baufenster
Randbebauung nein, Ausnahmen ggf. siehe nds. Bauverordnung
Anzahl Stellplatz nicht vorgeschrieben
Geschossigkeit eingeschossig
Dachform Sattel/Walm/Krüppelwalm 35-50 Grad Dachneigung
Stilrichtung klassisches Einfamilienhaus
Ausrichtung Firstrichtung vorgegeben = Firstlinie in West-Ost Richtung
Maximale Höhen/Begrenzungen TH 4,0 FH 8,5 Meter
weitere Vorgaben keine Ölheizung, 50% der Süddachfläche mit solarpflicht, keine Bebauung zwischen Haus und Strasse zugelassen (= kein Parkplatz ö.ä. im Vorgarten)
Das Grundstück ist gekauft und die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet bereits abgeschlossen (wir liegen sogar an der vorasphaltierten Strasse).
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp Holzhaus aus massiven Blockbohlen innen, Einblasdämmung und Aussenverschalung
Keller, Geschosse kein Keller - nur EG + OG
Anzahl der Personen, Alter drei im Alter von 36, 29 und fünfeinhalb Jahren
Raumbedarf im EG, OG Standard Einfamilienhaus mit 3 Schlafzimmern + Bad oben, unten offener Wohnbereich, Gäste-WC und grosser HAR/Hauswirtschaftsraum
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Ein Zimmer aktuell als Buero/Gast nutzbar (Backup für Nachwuchs-Eventualitäten), wir haben derzeit beide keine Jobs mit Homeoffice-Option
offene oder geschlossene Architektur Wohn/Ess/Koch gerne offen
konservativ oder moderne Bauweise konservativ
offene Küche, Kochinsel offene Küche ja, Kochinsel aktuell nicht geplant
Anzahl Essplätze im Alltag 3, dürfte aber in der Essecke für genügend Leute ausreichen
Kamin geplant ist ein Grundofen
Musik/Stereowand nein
Balkon, Dachterrasse nein
Garage, Carport Carport mit Werkraum
Nutzgarten, Treibhaus nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Plan nach Grundsätzen von uns, dann mit dem angestellten Architekten des Herstellers optimiert
Was gefällt besonders? Warum? Die herausgezogene Essecke mit umlaufender Bank gefällt uns sehr gut, generell sind unsere Vorstellungen von Raumgrößen gut umgesetzt - ob das alles so sinnvoll ist, wie wir uns das ausmalen und vorstellen, würden wir hier gerne erfragen.
Was gefällt nicht? Warum? Die Position des Schornsteines könnte im Kinderzimmer störend sein? Oder ist das im Alltag zu vernachlässigen? Wir sind mit der Küche sowie dem Bad oben noch nicht zufrieden und sind gerade auf der Suche nach einer guten Loesung fuer die Moeblierung bzw Einrichtung dafuer
Preisschätzung lt Architekt/Planer: Da wir nicht mit einem GU arbeiten, sondern nach dem "Rohbau" selbst vergeben und viel in Eigenleistung machen, haben wir noch nicht alle Zahlen. Die aufbauenden Gewerke lassen wir uns derzeit durchrechnen.
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 400.000 bis einzugsfertig, alles "draussen" außen vor gelassen, Grundstück ist bezahlt
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe mit Fußbodenheizung sowie Photovoltaik mit ggf. Speicher
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Wir haben versucht, unsere Ansprüche dem Budget schon weitgehend anzupassen - sieht jemand noch Einsparpotential?
-könnt Ihr nicht verzichten: Als aller letztes würden wir, wenns sonst gar nicht ausgeht, die Essecke rausplanen und das EG neu planen - ausserdem ist der Grundofen bei uns gesetzt (wir lieben diese Gemütlichkeit einfach total)
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Standardentwurf vom Planer? Der Hersteller bietet keine Häuser von der Stange an, da ist alles individuell geplant
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt? Der aktuelle Plan ist nach unseren Wünschen schon ganz gut umgesetzt. Jetzt fehlt noch das Feintuning, bei dem wir auf eure Einschätzungen, Ideen und Erfahrungen hoffen.
Ein Gemisch aus vielen Beispielen aus div. Magazinen... Inspirationen haben wir uns natürlich aus allen möglichen Quellen geholt (gute und schlechte…) 😀
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht? Für uns fühlt es sich bisher jedenfalls gut an - unsere möbel passen alle rein und die Dinge, die uns in unserem Mietshaus aktuell stören, sind im Entwurf alle abgestellt
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
- Funktioniert der Grundriss so, oder gibt es bestimmte Anordnungen, die Mist sind?
- Ist die Position und Anzahl der Fenster ausreichend?
- Benötigen wir im OG in den Kinderzimmern zwei Dachflächenfenster oder reicht jeweils eines?
- Haben wir irgendwas wichtiges vergessen/übersehen/nicht bedacht?
- Können wir grundsätzlich (ohne Detailplanung) eine Küche (umlaufend als U) im vorhandenen Raum sinnvoll planen, oder muessen wir im Vorfeld die Wände unten nochmal umplanen?
- Sind die Türen so gesetzt, dass es in Breite/Wandabstand/Anschlagsseite passt?
- Ist der HAR (nicht möblierter Raum hinter dem Hauswirtschaftsraum an der Nord/Ost Seite des EG) von den Dimensionen her ausreichend?
- Welcher Kniestock ist erfahrungsgemäss im OG sinnvoll? Aktuell stehen 40cm, die würden wir in jedem Fall aufstocken, da wir sonst spätestens im Badezimmer im OG große Probleme bekommen (allerdings wollen wir in unserem Bad auch keinen Tango tanzen, das darf gerne "so gross wie eben noetig" sein - wir wuerden vermutlich die Wanne lieber in die Nord-Ost Ecke des Raumes setzen - wuerde das dann so passen?)
- Wir würden noch einen Abwurfschacht vom Bad OG in den Hauswirtschaftsraum planen - hat da jemand eine Idee für eine gute Stelle?
Eine Anmerkung noch zu unserem generellen Konzept:
Wir würden vom Hersteller das Haus inkl. Dämmung, Verschalung und Dachaufbau kaufen. Der Aufbau erfolgt dann nach dem Prinzip der Richtmeistermontage (Die Firma stellt zwei erfahrene Leute, dazu kommen 4-5 Bauhelfer von uns - volle Garantie und Einsparungen im Bereich 15.000-20.000 Euro, ca drei bis vier Wochen harte Arbeit) Zusaetzlich sind im "Basispaket" des Herstellers Fenster und Haustuer mit drin, da diese aufgrund der Setzung des Hauses speziell eingebaut werden muessen.
Die Gewerke Bodenplatte, Dacheindeckung und Sanitaer wuerden wir vergeben wollen. Elektro (in Absprache mit dem oertlichen Elektromeister), Innenausbau (Zimmertueren, Estrich, Fußbodenheizung, Fußbodenbelag) und Kleinkram kann der Mann machen (gelernter Elektriker, sehr interessiert an fast allem, handwerklich begabt und erfahren mit Holz). Ich bin beruflich im Buero eines Baustoffhandels taetig, kann hier also auf gute Konditionen, Zwischenlagerkapazitaeten sowie gewachsene Kontakte in der Branche zurueck greifen. Ebenfalls haben wir tolle Freunde und eine grosse Familie, die alle Bock auf unser Projekt haben und uns gerne unterstuetzen wollen. Wir wissen, dass es sehr viel Arbeit fuer uns wird - Zeit, Nerven und das Budget stark beansprucht werden - aber wir wollen es dennoch gerne wagen.
Und nun freuen wir uns auf die Anregungen, kritischen Bemerkungen und alles, was uns dabei helfen kann, im Verlauf möglichst wenig Fehler zu machen
Ganz herzlichen Dank schonmal vorab!
WilderSueden schrieb:
Ruf mal bei der Gemeinde an. Die muss Pläne für die Erschließung des Baugebiets haben und wenn sie euch über den Bebauungsplan Vorschriften macht, die davon abhängen, soll sie sich drum kümmern, dass euch der Bezugspunkt mitgeteilt wird.Wo rufe ich da am Besten an? Im Bauamt oder eine andere Abteilung?
An dem Vermesser verzweifeln wir tatsächlich - der hält gerade alles auf 🙁
Der muss ja nur ne Mail schreiben - er hat die Daten ja alle noch.
ypg schrieb:
Wieso redet ihr alle von Insel?
ich lese im Eingangsbeitrag nichts von einem Inselwunsch.Das lief etwas in Richtung Insel, weil ein Kritikpunkt die Küche war und ich gedanklich in dem Moment gerade den Kapitänsgiebel an der Küche dran hatte - da wäre sowas möglich gewesen. Aber im Grundsatz brauche und möchte ich keine Insel, da bleibe ich dann lieber beim U um keinen Platz zu verschwenden - auch wenns 80er Jahre ist. Die super moderne 2022er Küche aus dem Katalog ist dann auch weniger das, was uns vorschwebt - und passt auch vom Stil her nicht in ein Holzhaus, finde ich. Wir hatten die letzten drei Küchen von Ikea mit Landhausfronten in weiss und Bosch/Neff Geräten. Darauf wird es wohl auch wieder hinaus laufen - vielleicht diesmal eine andere Farbe der Fronten, mal sehen 😉
ypg schrieb:
hm… deshalb jetzt auf Krampf eine Insel bei gewünscht konservativ und altbacken… ich wüsste nicht, ob man Lotte da einen Gefallen macht, wenn man ihr Deinen oder meinen oder Mister DX Grschmacks aufstempelt 😕Wir würden gerne bei "ohne Kochinsel" bleiben - entschuldigt bitte die Verwirrung, das war meinerseits nur ein kurzer Gedankenschweif. 🙂
xMisterDx schrieb:
Ich bin Elektroingenieur, kein Designer und gebe hier nur meine persönliche Wahrnehmung wieder 😉
Aber ich denke solange lediglich der Durchgang breiter wird und der Ess-/Kochbereich ein 3m breiter "Schlauch" bleibt, wird eine Kochinsel nicht das "erzählen", was ihr davon erwartet.
Aber es muss auch nicht zwingend eine Kochinsel sein. Denke auch daran, dass eine U-Lösung mit allen Schränken an der Wand wesentlich preiswerter zu haben ist, als frei im Raum stehende Küchenschränke bzw. eine Insel.Und ich bin dankbar über jeden Beitrag - auch wenn ich mal anderer Meinung bin oder einen Vorschlag mal doof finde. So viel Input und Gedanken, die uns dabei helfen, unser Projekt aus einem anderen Blickwinkel zu bewerten und für uns absolut gold wert. Einige Hinweise werden für den nächsten Entwurf auch definitiv schon eingearbeitet werden 🙂
Vielen lieben Dank an alle, die sich bisher die Zeit für und genommen haben!
Wir werden dann wohl beim ursprünglichen U oder einer ähnlichen Form bleiben, vielleicht kommt doch noch eine Tür zum Hauswirtschaftsraum mit rein, sodass man dort dann quasi eine Backupküche hätte und der Weg zu den Vorräten auch nicht mehr so weit ist. Wir werden da mal was zeichnen 🙂
K a t j a schrieb:
Als krampfhaft würde ich das nicht beschreiben. TE fragt - TE kriegt Antwort, mehr nicht.
Ich habe hier eher das Gefühl, dass der Zusammenhang zwischen Grundriss und möglicher Möblierung noch nicht ganz klar ist. Wer altbacken wünscht, bekommt altbacken. Das muss nicht schlecht sein, nur darf man sich später nicht wundern, wenn im Küchenstudio keine der ausgestellten Insellösungen für dieses Haus in Frage kommen.Im Erdgeschoss haben wir mit vorhandenen Möbeln geplant, um die Maße zu bestimmen, die im hier gezeigten Grundriss verwendet wurden. Die möbel im Grundriss entsprechen nicht 100% der Realität, da sie nicht exakt durch den Architekten übernommen worden sind. Der HAR kommt mit der nächsten Planung auch im Detail - vielleicht kann man dort noch etwas einsparen.. An der Küche sind wir im Detail gerade dran, um im Zweifel noch etwas an den Wandmaßen korrigieren zu können.
Beim Kinderzimmer und dem Allzweckraum sind wir da weniger gebunden, weil der Platz bei unseren vorhandenen Möbeln verdoppelt werden wurde. Tatsächlich ist das Bad so noch nicht final. Wir sind bei der Planung im Badtool auf massive Probleme mit dem Kniestock gestoßen, und würden dann das Thema erst abschliessen, bevor wir dort weiter ins Detail gehen. Schlafzimmer bekommt an der Wand zum Kinderzimmer Pax in maximaler Breite/Höhe - ansonsten kommt noch das Bett (mit mehr Kniestock hoffentlich näher an der Nordwand, als bisher möglich) und vielleicht zwei Nachttische - wir haben aktuell lediglich zwei kleine Kommoden mit drin, die wir aber auch woanders unterbringen können. Der Platz im Schrank wird ca verdoppelt werden im Gegensatz zu jetzt.
Climbee schrieb:
Ich finde Katjas Entwurf in jedem Fall besser; Raumgefühl ist so offener, man kommt direkt von der Küche raus auf die Terrasse UND aber auch in den Abstellraum, wo ja geplant ist, daß man seltener beutzte Sachen einlagert und ich denke, da werden auch die Getränkekisten hinwandern.An der Option, noch einen Zugang von der Küche zum Hauswirtschaftsraum einzubauen, arbeiten wir gerade… Der Punkt ist wirklich gut.
Aus der Küche im Süd-Osten auf die Terrasse im Süd-Westen zu kommen, wäre ja nur möglich, wenn wir statt dessen die Essecke rauswerfen und eine reine Südterrasse machen. Oder hast Du da eine andere Idee?
Climbee schrieb:
Allerdings würde ich wohl anstatt des Sitzfensters eine große Terrassentür im Wohnzimmer nehmen. Ob Schiebehebetür oder doppelflügelige Terrassentür ist egal.Die Idee mit dem Sitzfenster ist interessant, musste ich aber googeln. Habe ich noch nie gesehen irgendwo. Nutzt das jemand tatsächlich im Alltag?
Eine Schiebehebetür stand bisher nicht auf unserer Liste - normale Terrassentüren würden es sicher auch tun 🙂
Climbee schrieb:
Ich finde es einfach schön, direkt aus dem Wohnbereich auf die Terrasse zu kommen.So haben wir die Süd-West Terrasse ursprünglich auch geplant 🙂
11ant schrieb:
Mir scheint vor allem die Objektbestückung des Bades nach dem Motto zu erfolgen: "das gehört nicht zum Lieferlos des Rohbauers, also klären wir das in Ruhe, wenn der Rohbau steht". Da fehlt es wohl am Bewußtsein, daß man ein Fallrohr nicht so easypeasy "verlegt" wie ein Stromkabel. Wenn man "erst wenn es um die Wurst geht" die Objekte "layoutet" und die Konsequenz daraus zieht, daß man aus der Badewanne ohne Kopfnuß aufstehen will, kann dies zur Folge haben, die Dusche oder das zweite Waschbecken in die Kategorie Bauernopfer verschieben zu müssen. Dies wird bei der Küchenplanung etwas anders sein (wenngleich ich speziell einer Insel nicht nachweine). Hier wird seltener ein Objekt geopfert werden müssen - aber mit einer ziemlich hohen Wahrscheinlichkeit rächt sich eine zu späte Planung in der Anordnung, d.h. in der Praxis beim Kilometergeld der Küchenwirtschaftenden. Allein schon wenn man mal von Hand abwäscht: da macht die Planung den Unterschied, ob sich die Wege von Spülendem und Abtrocknendem siebenmal oder achtundvierzigmal kreuzen. Sinngemäß das Gleiche zwischen Müslifrühstücker und Spiegeleifrühstücker etcetera. Gerade wenn das Haus als nichterprobter Grundrissentwurf realisiert wird, braucht die "innere Planung" entsprechend mehr Aufmerksamkeit.Vielen Dank für die bildlichen Ausführungen - musste sehr schmunzeln!
Wenn wir wissen, wie der Kniestock aussehen kann im OG, würden wir das Bad finalisieren wollen - vorher wäre das vergebene Liebesmüh denke ich.
An der Küche sind wir dran. Mir sind da aus eigener Erfahrung Abstellflächen neben dem Kühlschrank, zwischen Herd und Spüle und ausreichend nutzbarer Platz für Schnibbelarbeiten nebst genügender Anzahl an verfügbaren Steckdosen sehr wichtig. In unserer aktuellen Küche ist es schon ganz gut - aber mit jeder weiteren Planung versucht man, so viele Fehler abzustellen, bis man irgendwann zufrieden ist. Hoffentlich ist das schon bei dieser Küche (wenn sie fertig ist) der Fall 😉
W
WilderSueden04.01.23 16:37-LotteS- schrieb:
Wo rufe ich da am Besten an? Im Bauamt oder eine andere Abteilung?
An dem Vermesser verzweifeln wir tatsächlich - der hält gerade alles auf 🙁
Der muss ja nur ne Mail schreiben - er hat die Daten ja alle noch.Keine Ahnung, bei uns kann man das Rathaus noch an den Fingern abzählen. Im Zweifelsfall einfach im Empfang/Sekretariat anrufen und in die entsprechende Abteilung verbinden lassenÄhnliche Themen