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ᐅ Grundrissplanung Einfamilienhaus Massivholzbauweise 140qm in Niedersachsen

Erstellt am: 02.01.23 15:30
-
-LotteS-
Moin liebes Hausbau-Forum!

Nachfolgend einige Infos - nach bestem Wissen und Gewissen - zu unserem Hausbauprojekt...

Bebauungsplan/Einschränkungen

Größe des Grundstücks 576 qm - Flurstück 17/28 (siehe Liegenschaftskarte)
Hang nein - Grundstück hat nur wenige cm Höhenunterschied
Grundflächenzahl 0,3 = 172,8
Geschossflächenzahl nicht definiert
Baufenster, Baulinie und -grenze 24x24 Meter Grundstück = N-O-S-W 16x18x16x18 Baufenster
Randbebauung nein, Ausnahmen ggf. siehe nds. Bauverordnung
Anzahl Stellplatz nicht vorgeschrieben
Geschossigkeit eingeschossig
Dachform Sattel/Walm/Krüppelwalm 35-50 Grad Dachneigung
Stilrichtung klassisches Einfamilienhaus
Ausrichtung Firstrichtung vorgegeben = Firstlinie in West-Ost Richtung
Maximale Höhen/Begrenzungen TH 4,0 FH 8,5 Meter
weitere Vorgaben keine Ölheizung, 50% der Süddachfläche mit solarpflicht, keine Bebauung zwischen Haus und Strasse zugelassen (= kein Parkplatz ö.ä. im Vorgarten)

Das Grundstück ist gekauft und die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet bereits abgeschlossen (wir liegen sogar an der vorasphaltierten Strasse).

Anforderungen der Bauherren

Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp Holzhaus aus massiven Blockbohlen innen, Einblasdämmung und Aussenverschalung
Keller, Geschosse kein Keller - nur EG + OG
Anzahl der Personen, Alter drei im Alter von 36, 29 und fünfeinhalb Jahren
Raumbedarf im EG, OG Standard Einfamilienhaus mit 3 Schlafzimmern + Bad oben, unten offener Wohnbereich, Gäste-WC und grosser HAR/Hauswirtschaftsraum
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Ein Zimmer aktuell als Buero/Gast nutzbar (Backup für Nachwuchs-Eventualitäten), wir haben derzeit beide keine Jobs mit Homeoffice-Option
offene oder geschlossene Architektur Wohn/Ess/Koch gerne offen
konservativ oder moderne Bauweise konservativ
offene Küche, Kochinsel offene Küche ja, Kochinsel aktuell nicht geplant
Anzahl Essplätze im Alltag 3, dürfte aber in der Essecke für genügend Leute ausreichen
Kamin geplant ist ein Grundofen
Musik/Stereowand nein
Balkon, Dachterrasse nein
Garage, Carport Carport mit Werkraum
Nutzgarten, Treibhaus nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll

Hausentwurf

Von wem stammt die Planung: Plan nach Grundsätzen von uns, dann mit dem angestellten Architekten des Herstellers optimiert
Was gefällt besonders? Warum? Die herausgezogene Essecke mit umlaufender Bank gefällt uns sehr gut, generell sind unsere Vorstellungen von Raumgrößen gut umgesetzt - ob das alles so sinnvoll ist, wie wir uns das ausmalen und vorstellen, würden wir hier gerne erfragen.
Was gefällt nicht? Warum? Die Position des Schornsteines könnte im Kinderzimmer störend sein? Oder ist das im Alltag zu vernachlässigen? Wir sind mit der Küche sowie dem Bad oben noch nicht zufrieden und sind gerade auf der Suche nach einer guten Loesung fuer die Moeblierung bzw Einrichtung dafuer
Preisschätzung lt Architekt/Planer: Da wir nicht mit einem GU arbeiten, sondern nach dem "Rohbau" selbst vergeben und viel in Eigenleistung machen, haben wir noch nicht alle Zahlen. Die aufbauenden Gewerke lassen wir uns derzeit durchrechnen.
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 400.000 bis einzugsfertig, alles "draussen" außen vor gelassen, Grundstück ist bezahlt
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe mit Fußbodenheizung sowie Photovoltaik mit ggf. Speicher

Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten

-könnt Ihr verzichten: Wir haben versucht, unsere Ansprüche dem Budget schon weitgehend anzupassen - sieht jemand noch Einsparpotential?
-könnt Ihr nicht verzichten: Als aller letztes würden wir, wenns sonst gar nicht ausgeht, die Essecke rausplanen und das EG neu planen - ausserdem ist der Grundofen bei uns gesetzt (wir lieben diese Gemütlichkeit einfach total)

Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?

Standardentwurf vom Planer? Der Hersteller bietet keine Häuser von der Stange an, da ist alles individuell geplant
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt? Der aktuelle Plan ist nach unseren Wünschen schon ganz gut umgesetzt. Jetzt fehlt noch das Feintuning, bei dem wir auf eure Einschätzungen, Ideen und Erfahrungen hoffen.
Ein Gemisch aus vielen Beispielen aus div. Magazinen... Inspirationen haben wir uns natürlich aus allen möglichen Quellen geholt (gute und schlechte…) 😀
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht? Für uns fühlt es sich bisher jedenfalls gut an - unsere möbel passen alle rein und die Dinge, die uns in unserem Mietshaus aktuell stören, sind im Entwurf alle abgestellt

Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?

- Funktioniert der Grundriss so, oder gibt es bestimmte Anordnungen, die Mist sind?
- Ist die Position und Anzahl der Fenster ausreichend?
- Benötigen wir im OG in den Kinderzimmern zwei Dachflächenfenster oder reicht jeweils eines?
- Haben wir irgendwas wichtiges vergessen/übersehen/nicht bedacht?
- Können wir grundsätzlich (ohne Detailplanung) eine Küche (umlaufend als U) im vorhandenen Raum sinnvoll planen, oder muessen wir im Vorfeld die Wände unten nochmal umplanen?
- Sind die Türen so gesetzt, dass es in Breite/Wandabstand/Anschlagsseite passt?
- Ist der HAR (nicht möblierter Raum hinter dem Hauswirtschaftsraum an der Nord/Ost Seite des EG) von den Dimensionen her ausreichend?
- Welcher Kniestock ist erfahrungsgemäss im OG sinnvoll? Aktuell stehen 40cm, die würden wir in jedem Fall aufstocken, da wir sonst spätestens im Badezimmer im OG große Probleme bekommen (allerdings wollen wir in unserem Bad auch keinen Tango tanzen, das darf gerne "so gross wie eben noetig" sein - wir wuerden vermutlich die Wanne lieber in die Nord-Ost Ecke des Raumes setzen - wuerde das dann so passen?)
- Wir würden noch einen Abwurfschacht vom Bad OG in den Hauswirtschaftsraum planen - hat da jemand eine Idee für eine gute Stelle?


Eine Anmerkung noch zu unserem generellen Konzept:
Wir würden vom Hersteller das Haus inkl. Dämmung, Verschalung und Dachaufbau kaufen. Der Aufbau erfolgt dann nach dem Prinzip der Richtmeistermontage (Die Firma stellt zwei erfahrene Leute, dazu kommen 4-5 Bauhelfer von uns - volle Garantie und Einsparungen im Bereich 15.000-20.000 Euro, ca drei bis vier Wochen harte Arbeit) Zusaetzlich sind im "Basispaket" des Herstellers Fenster und Haustuer mit drin, da diese aufgrund der Setzung des Hauses speziell eingebaut werden muessen.
Die Gewerke Bodenplatte, Dacheindeckung und Sanitaer wuerden wir vergeben wollen. Elektro (in Absprache mit dem oertlichen Elektromeister), Innenausbau (Zimmertueren, Estrich, Fußbodenheizung, Fußbodenbelag) und Kleinkram kann der Mann machen (gelernter Elektriker, sehr interessiert an fast allem, handwerklich begabt und erfahren mit Holz). Ich bin beruflich im Buero eines Baustoffhandels taetig, kann hier also auf gute Konditionen, Zwischenlagerkapazitaeten sowie gewachsene Kontakte in der Branche zurueck greifen. Ebenfalls haben wir tolle Freunde und eine grosse Familie, die alle Bock auf unser Projekt haben und uns gerne unterstuetzen wollen. Wir wissen, dass es sehr viel Arbeit fuer uns wird - Zeit, Nerven und das Budget stark beansprucht werden - aber wir wollen es dennoch gerne wagen.

Und nun freuen wir uns auf die Anregungen, kritischen Bemerkungen und alles, was uns dabei helfen kann, im Verlauf möglichst wenig Fehler zu machen

Ganz herzlichen Dank schonmal vorab!

Detaillierter Lageplan eines Baugebiets mit Planstraßen, Parzellen und Grünflächen.


Lageplan mit nummerierten Parzellen; roter Kreis markiert Flurstück 17/28 an einer Straße.


Grundriss eines Wohnhauses mit Wohnzimmer, Küche, Essen, Diele, Garderobe, HWR und Anbau Carport


Grundriss einer Wohnetage mit Flachdach-Carport; Schlafzimmer, zwei Kinderzimmer, Flur, Bad, Treppe.
Y
ypg
01.05.23 11:06
-LotteS- schrieb:

Da soll ja auch wirklich nur die Technik rein, und wir wollten die Tür da auch nicht in den Raum, sondern in den Flur öffnend anschlagen
Das spielt aber bei der Wartung keine Rolle. An den Heizungsanschlüssen muss zb auch mal dran geschraubt werden und der Zähler erneuert. Wenn die Heizung da zu eng an der Wand steht, wird das nicht abgenommen.
Vorm E-Kasten _muss_ ein Fallabstand eingeplant werden…
-LotteS-01.05.23 11:26
ypg schrieb:

Das spielt aber bei der Wartung keine Rolle. An den Heizungsanschlüssen muss zb auch mal dran geschraubt werden und der Zähler erneuert. Wenn die Heizung da zu eng an der Wand steht, wird das nicht abgenommen.
Vorm E-Kasten _muss_ ein Fallabstand eingeplant werden…

Hast Du aufgrund Deiner jahrelangen Erfahrung eventuell eine grobe "Mindestbemassung" für den HAR im Kopf? Oder gibt es da DIN Normen, die erfüllt werden müssen?
W
WilderSueden
01.05.23 11:50
-LotteS- schrieb:

Also, völlig davon abgesehen, dass wir uns dieses Blockbohlenhaus ausdrücklich wünschen 🙂
Ich finde Blockhäuser schön. Aber das Thema Ausbauhaus ist bei diesen aber halt kritisch, weil alles gut geplant sein muss. Einfach schlitzen und verputzen ist nicht. Steckdosen, die du zum Stelltermin nicht geplant hast, kannst du nicht mehr nachrüsten. Und so weiter. Deshalb würde ich das Projekt nur mit einem ordentlichen Architekten durchziehen, der auch Erfahrung in dem Bereich hat und die Bauüberwachung macht. Ein Zeichenknecht der Baufirma ist das nicht, der vertritt in der Regel nicht eure Interessen, sondern die der Baufirma. Hier würdet ihr am falschen Ende sparen
-LotteS-01.05.23 11:51
Ich hab dem Mann bei der Technikplanung wohl nicht immer nachhaltig zugehört 😀

Er kennt die Technischen Anschlussbedingungen und hat sich da viel mit befasst. Es soll eine Monoblock WP werden und er braucht dann wenig Platz auf dem Boden abgesehen vom WW Speicher, vieles könnte auch wandhängend verbaut werden - er ist da in einem Technikforum auch im Austausch... Ich habe eben mal die WC/Haustürtausch Idee grob skizziert, der HAR könnte so fast einen Quadratmeter mehr Platz bekommen. Über den etwas mehr Platz würde er sich auch wirklich nicht beschweren, meint er 😀
K a t j a01.05.23 11:59
Ich finde die Eigenleistung bei Blockbohlen zig fach schwieriger auszuführen, als in massiv. Bei Steinchen kann ich Fehler leicht kaschieren und ein Loch ist schnell neu verputzt. Bei Blockbohlen wüßte ich überhaupt nicht, wo ich die Leitungen verstecken soll.
-LotteS-01.05.23 12:03
WilderSueden schrieb:

Steckdosen, die du zum Stelltermin nicht geplant hast, kannst du nicht mehr nachrüsten. Und so weiter. Deshalb würde ich das Projekt nur mit einem ordentlichen Architekten durchziehen, der auch Erfahrung in dem Bereich hat und die Bauüberwachung macht.

Das ist korrekt - die Elektroleitungen werden bereits im Werk eingefräst, Sanitärvorrichtungen kommen alle Aufputz. Der Hersteller baut über 50 Häuser im Jahr nach genau diesem Prinzip und die Mitarbeiter dort haben ja auch nichts davon, wenn sie uns absichtlich falsch beraten. Leerrohre werden direkt mit eingeplant um später nochmal was nachrüsten zu können. Der Mann ist gelernter Elektriker und mittlerweile Ingenieur, hat ein Riesenfaible für alles technische sowie Holzverarbeitung und ist da seit Monaten mit beschäftigt. Die Gesamte Leitungsplanung muss natürlich vorher feststehen, dann wird das Haus produziert und wie Lego binnen drei Wochen auf der Baustelle zusammen gebaut - für den Innenausbau müssten wir uns dann selbst begutachten lassen oder die Expertise von befreundeten Gewerken anfragen, da wir das allermeiste nach dem "Regendichtrohbau" in Eigenleistung machen wollen...
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