ᐅ Grundrissplanung Einfamilienhaus Massivholzbauweise 140qm in Niedersachsen
Erstellt am: 02.01.23 15:30
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-LotteS-
Moin liebes Hausbau-Forum!
Nachfolgend einige Infos - nach bestem Wissen und Gewissen - zu unserem Hausbauprojekt...
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks 576 qm - Flurstück 17/28 (siehe Liegenschaftskarte)
Hang nein - Grundstück hat nur wenige cm Höhenunterschied
Grundflächenzahl 0,3 = 172,8
Geschossflächenzahl nicht definiert
Baufenster, Baulinie und -grenze 24x24 Meter Grundstück = N-O-S-W 16x18x16x18 Baufenster
Randbebauung nein, Ausnahmen ggf. siehe nds. Bauverordnung
Anzahl Stellplatz nicht vorgeschrieben
Geschossigkeit eingeschossig
Dachform Sattel/Walm/Krüppelwalm 35-50 Grad Dachneigung
Stilrichtung klassisches Einfamilienhaus
Ausrichtung Firstrichtung vorgegeben = Firstlinie in West-Ost Richtung
Maximale Höhen/Begrenzungen TH 4,0 FH 8,5 Meter
weitere Vorgaben keine Ölheizung, 50% der Süddachfläche mit solarpflicht, keine Bebauung zwischen Haus und Strasse zugelassen (= kein Parkplatz ö.ä. im Vorgarten)
Das Grundstück ist gekauft und die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet bereits abgeschlossen (wir liegen sogar an der vorasphaltierten Strasse).
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp Holzhaus aus massiven Blockbohlen innen, Einblasdämmung und Aussenverschalung
Keller, Geschosse kein Keller - nur EG + OG
Anzahl der Personen, Alter drei im Alter von 36, 29 und fünfeinhalb Jahren
Raumbedarf im EG, OG Standard Einfamilienhaus mit 3 Schlafzimmern + Bad oben, unten offener Wohnbereich, Gäste-WC und grosser HAR/Hauswirtschaftsraum
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Ein Zimmer aktuell als Buero/Gast nutzbar (Backup für Nachwuchs-Eventualitäten), wir haben derzeit beide keine Jobs mit Homeoffice-Option
offene oder geschlossene Architektur Wohn/Ess/Koch gerne offen
konservativ oder moderne Bauweise konservativ
offene Küche, Kochinsel offene Küche ja, Kochinsel aktuell nicht geplant
Anzahl Essplätze im Alltag 3, dürfte aber in der Essecke für genügend Leute ausreichen
Kamin geplant ist ein Grundofen
Musik/Stereowand nein
Balkon, Dachterrasse nein
Garage, Carport Carport mit Werkraum
Nutzgarten, Treibhaus nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Plan nach Grundsätzen von uns, dann mit dem angestellten Architekten des Herstellers optimiert
Was gefällt besonders? Warum? Die herausgezogene Essecke mit umlaufender Bank gefällt uns sehr gut, generell sind unsere Vorstellungen von Raumgrößen gut umgesetzt - ob das alles so sinnvoll ist, wie wir uns das ausmalen und vorstellen, würden wir hier gerne erfragen.
Was gefällt nicht? Warum? Die Position des Schornsteines könnte im Kinderzimmer störend sein? Oder ist das im Alltag zu vernachlässigen? Wir sind mit der Küche sowie dem Bad oben noch nicht zufrieden und sind gerade auf der Suche nach einer guten Loesung fuer die Moeblierung bzw Einrichtung dafuer
Preisschätzung lt Architekt/Planer: Da wir nicht mit einem GU arbeiten, sondern nach dem "Rohbau" selbst vergeben und viel in Eigenleistung machen, haben wir noch nicht alle Zahlen. Die aufbauenden Gewerke lassen wir uns derzeit durchrechnen.
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 400.000 bis einzugsfertig, alles "draussen" außen vor gelassen, Grundstück ist bezahlt
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe mit Fußbodenheizung sowie Photovoltaik mit ggf. Speicher
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Wir haben versucht, unsere Ansprüche dem Budget schon weitgehend anzupassen - sieht jemand noch Einsparpotential?
-könnt Ihr nicht verzichten: Als aller letztes würden wir, wenns sonst gar nicht ausgeht, die Essecke rausplanen und das EG neu planen - ausserdem ist der Grundofen bei uns gesetzt (wir lieben diese Gemütlichkeit einfach total)
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Standardentwurf vom Planer? Der Hersteller bietet keine Häuser von der Stange an, da ist alles individuell geplant
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt? Der aktuelle Plan ist nach unseren Wünschen schon ganz gut umgesetzt. Jetzt fehlt noch das Feintuning, bei dem wir auf eure Einschätzungen, Ideen und Erfahrungen hoffen.
Ein Gemisch aus vielen Beispielen aus div. Magazinen... Inspirationen haben wir uns natürlich aus allen möglichen Quellen geholt (gute und schlechte…) 😀
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht? Für uns fühlt es sich bisher jedenfalls gut an - unsere möbel passen alle rein und die Dinge, die uns in unserem Mietshaus aktuell stören, sind im Entwurf alle abgestellt
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
- Funktioniert der Grundriss so, oder gibt es bestimmte Anordnungen, die Mist sind?
- Ist die Position und Anzahl der Fenster ausreichend?
- Benötigen wir im OG in den Kinderzimmern zwei Dachflächenfenster oder reicht jeweils eines?
- Haben wir irgendwas wichtiges vergessen/übersehen/nicht bedacht?
- Können wir grundsätzlich (ohne Detailplanung) eine Küche (umlaufend als U) im vorhandenen Raum sinnvoll planen, oder muessen wir im Vorfeld die Wände unten nochmal umplanen?
- Sind die Türen so gesetzt, dass es in Breite/Wandabstand/Anschlagsseite passt?
- Ist der HAR (nicht möblierter Raum hinter dem Hauswirtschaftsraum an der Nord/Ost Seite des EG) von den Dimensionen her ausreichend?
- Welcher Kniestock ist erfahrungsgemäss im OG sinnvoll? Aktuell stehen 40cm, die würden wir in jedem Fall aufstocken, da wir sonst spätestens im Badezimmer im OG große Probleme bekommen (allerdings wollen wir in unserem Bad auch keinen Tango tanzen, das darf gerne "so gross wie eben noetig" sein - wir wuerden vermutlich die Wanne lieber in die Nord-Ost Ecke des Raumes setzen - wuerde das dann so passen?)
- Wir würden noch einen Abwurfschacht vom Bad OG in den Hauswirtschaftsraum planen - hat da jemand eine Idee für eine gute Stelle?
Eine Anmerkung noch zu unserem generellen Konzept:
Wir würden vom Hersteller das Haus inkl. Dämmung, Verschalung und Dachaufbau kaufen. Der Aufbau erfolgt dann nach dem Prinzip der Richtmeistermontage (Die Firma stellt zwei erfahrene Leute, dazu kommen 4-5 Bauhelfer von uns - volle Garantie und Einsparungen im Bereich 15.000-20.000 Euro, ca drei bis vier Wochen harte Arbeit) Zusaetzlich sind im "Basispaket" des Herstellers Fenster und Haustuer mit drin, da diese aufgrund der Setzung des Hauses speziell eingebaut werden muessen.
Die Gewerke Bodenplatte, Dacheindeckung und Sanitaer wuerden wir vergeben wollen. Elektro (in Absprache mit dem oertlichen Elektromeister), Innenausbau (Zimmertueren, Estrich, Fußbodenheizung, Fußbodenbelag) und Kleinkram kann der Mann machen (gelernter Elektriker, sehr interessiert an fast allem, handwerklich begabt und erfahren mit Holz). Ich bin beruflich im Buero eines Baustoffhandels taetig, kann hier also auf gute Konditionen, Zwischenlagerkapazitaeten sowie gewachsene Kontakte in der Branche zurueck greifen. Ebenfalls haben wir tolle Freunde und eine grosse Familie, die alle Bock auf unser Projekt haben und uns gerne unterstuetzen wollen. Wir wissen, dass es sehr viel Arbeit fuer uns wird - Zeit, Nerven und das Budget stark beansprucht werden - aber wir wollen es dennoch gerne wagen.
Und nun freuen wir uns auf die Anregungen, kritischen Bemerkungen und alles, was uns dabei helfen kann, im Verlauf möglichst wenig Fehler zu machen
Ganz herzlichen Dank schonmal vorab!



Nachfolgend einige Infos - nach bestem Wissen und Gewissen - zu unserem Hausbauprojekt...
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks 576 qm - Flurstück 17/28 (siehe Liegenschaftskarte)
Hang nein - Grundstück hat nur wenige cm Höhenunterschied
Grundflächenzahl 0,3 = 172,8
Geschossflächenzahl nicht definiert
Baufenster, Baulinie und -grenze 24x24 Meter Grundstück = N-O-S-W 16x18x16x18 Baufenster
Randbebauung nein, Ausnahmen ggf. siehe nds. Bauverordnung
Anzahl Stellplatz nicht vorgeschrieben
Geschossigkeit eingeschossig
Dachform Sattel/Walm/Krüppelwalm 35-50 Grad Dachneigung
Stilrichtung klassisches Einfamilienhaus
Ausrichtung Firstrichtung vorgegeben = Firstlinie in West-Ost Richtung
Maximale Höhen/Begrenzungen TH 4,0 FH 8,5 Meter
weitere Vorgaben keine Ölheizung, 50% der Süddachfläche mit solarpflicht, keine Bebauung zwischen Haus und Strasse zugelassen (= kein Parkplatz ö.ä. im Vorgarten)
Das Grundstück ist gekauft und die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet bereits abgeschlossen (wir liegen sogar an der vorasphaltierten Strasse).
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp Holzhaus aus massiven Blockbohlen innen, Einblasdämmung und Aussenverschalung
Keller, Geschosse kein Keller - nur EG + OG
Anzahl der Personen, Alter drei im Alter von 36, 29 und fünfeinhalb Jahren
Raumbedarf im EG, OG Standard Einfamilienhaus mit 3 Schlafzimmern + Bad oben, unten offener Wohnbereich, Gäste-WC und grosser HAR/Hauswirtschaftsraum
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Ein Zimmer aktuell als Buero/Gast nutzbar (Backup für Nachwuchs-Eventualitäten), wir haben derzeit beide keine Jobs mit Homeoffice-Option
offene oder geschlossene Architektur Wohn/Ess/Koch gerne offen
konservativ oder moderne Bauweise konservativ
offene Küche, Kochinsel offene Küche ja, Kochinsel aktuell nicht geplant
Anzahl Essplätze im Alltag 3, dürfte aber in der Essecke für genügend Leute ausreichen
Kamin geplant ist ein Grundofen
Musik/Stereowand nein
Balkon, Dachterrasse nein
Garage, Carport Carport mit Werkraum
Nutzgarten, Treibhaus nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Plan nach Grundsätzen von uns, dann mit dem angestellten Architekten des Herstellers optimiert
Was gefällt besonders? Warum? Die herausgezogene Essecke mit umlaufender Bank gefällt uns sehr gut, generell sind unsere Vorstellungen von Raumgrößen gut umgesetzt - ob das alles so sinnvoll ist, wie wir uns das ausmalen und vorstellen, würden wir hier gerne erfragen.
Was gefällt nicht? Warum? Die Position des Schornsteines könnte im Kinderzimmer störend sein? Oder ist das im Alltag zu vernachlässigen? Wir sind mit der Küche sowie dem Bad oben noch nicht zufrieden und sind gerade auf der Suche nach einer guten Loesung fuer die Moeblierung bzw Einrichtung dafuer
Preisschätzung lt Architekt/Planer: Da wir nicht mit einem GU arbeiten, sondern nach dem "Rohbau" selbst vergeben und viel in Eigenleistung machen, haben wir noch nicht alle Zahlen. Die aufbauenden Gewerke lassen wir uns derzeit durchrechnen.
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 400.000 bis einzugsfertig, alles "draussen" außen vor gelassen, Grundstück ist bezahlt
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe mit Fußbodenheizung sowie Photovoltaik mit ggf. Speicher
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Wir haben versucht, unsere Ansprüche dem Budget schon weitgehend anzupassen - sieht jemand noch Einsparpotential?
-könnt Ihr nicht verzichten: Als aller letztes würden wir, wenns sonst gar nicht ausgeht, die Essecke rausplanen und das EG neu planen - ausserdem ist der Grundofen bei uns gesetzt (wir lieben diese Gemütlichkeit einfach total)
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Standardentwurf vom Planer? Der Hersteller bietet keine Häuser von der Stange an, da ist alles individuell geplant
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt? Der aktuelle Plan ist nach unseren Wünschen schon ganz gut umgesetzt. Jetzt fehlt noch das Feintuning, bei dem wir auf eure Einschätzungen, Ideen und Erfahrungen hoffen.
Ein Gemisch aus vielen Beispielen aus div. Magazinen... Inspirationen haben wir uns natürlich aus allen möglichen Quellen geholt (gute und schlechte…) 😀
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht? Für uns fühlt es sich bisher jedenfalls gut an - unsere möbel passen alle rein und die Dinge, die uns in unserem Mietshaus aktuell stören, sind im Entwurf alle abgestellt
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
- Funktioniert der Grundriss so, oder gibt es bestimmte Anordnungen, die Mist sind?
- Ist die Position und Anzahl der Fenster ausreichend?
- Benötigen wir im OG in den Kinderzimmern zwei Dachflächenfenster oder reicht jeweils eines?
- Haben wir irgendwas wichtiges vergessen/übersehen/nicht bedacht?
- Können wir grundsätzlich (ohne Detailplanung) eine Küche (umlaufend als U) im vorhandenen Raum sinnvoll planen, oder muessen wir im Vorfeld die Wände unten nochmal umplanen?
- Sind die Türen so gesetzt, dass es in Breite/Wandabstand/Anschlagsseite passt?
- Ist der HAR (nicht möblierter Raum hinter dem Hauswirtschaftsraum an der Nord/Ost Seite des EG) von den Dimensionen her ausreichend?
- Welcher Kniestock ist erfahrungsgemäss im OG sinnvoll? Aktuell stehen 40cm, die würden wir in jedem Fall aufstocken, da wir sonst spätestens im Badezimmer im OG große Probleme bekommen (allerdings wollen wir in unserem Bad auch keinen Tango tanzen, das darf gerne "so gross wie eben noetig" sein - wir wuerden vermutlich die Wanne lieber in die Nord-Ost Ecke des Raumes setzen - wuerde das dann so passen?)
- Wir würden noch einen Abwurfschacht vom Bad OG in den Hauswirtschaftsraum planen - hat da jemand eine Idee für eine gute Stelle?
Eine Anmerkung noch zu unserem generellen Konzept:
Wir würden vom Hersteller das Haus inkl. Dämmung, Verschalung und Dachaufbau kaufen. Der Aufbau erfolgt dann nach dem Prinzip der Richtmeistermontage (Die Firma stellt zwei erfahrene Leute, dazu kommen 4-5 Bauhelfer von uns - volle Garantie und Einsparungen im Bereich 15.000-20.000 Euro, ca drei bis vier Wochen harte Arbeit) Zusaetzlich sind im "Basispaket" des Herstellers Fenster und Haustuer mit drin, da diese aufgrund der Setzung des Hauses speziell eingebaut werden muessen.
Die Gewerke Bodenplatte, Dacheindeckung und Sanitaer wuerden wir vergeben wollen. Elektro (in Absprache mit dem oertlichen Elektromeister), Innenausbau (Zimmertueren, Estrich, Fußbodenheizung, Fußbodenbelag) und Kleinkram kann der Mann machen (gelernter Elektriker, sehr interessiert an fast allem, handwerklich begabt und erfahren mit Holz). Ich bin beruflich im Buero eines Baustoffhandels taetig, kann hier also auf gute Konditionen, Zwischenlagerkapazitaeten sowie gewachsene Kontakte in der Branche zurueck greifen. Ebenfalls haben wir tolle Freunde und eine grosse Familie, die alle Bock auf unser Projekt haben und uns gerne unterstuetzen wollen. Wir wissen, dass es sehr viel Arbeit fuer uns wird - Zeit, Nerven und das Budget stark beansprucht werden - aber wir wollen es dennoch gerne wagen.
Und nun freuen wir uns auf die Anregungen, kritischen Bemerkungen und alles, was uns dabei helfen kann, im Verlauf möglichst wenig Fehler zu machen
Ganz herzlichen Dank schonmal vorab!
xMisterDx schrieb:
Wäre bei der Größe eher das Flair 134, das kostet ab 275.000 EUR in einer mittelpreisigen Region wie Hannover. Könnte also klappen, wenn man viel selbst macht und halbwegs günstige Handwerker findet.Vielen Dank für Deine Einschätzung. 🙂
Das war unser Plan. Vieles selber machen, bei dem Vorwissen und Erfahrung besteht - und das Ganze mit den örtlichen Meistern abstimmen, ergänzen und am Ende abnehmen lassen. Bisher war jeder, den wir einbinden wollen, tatsächlich total offen und interessiert, eben weil es mal was ganz anderes ist.
X
xMisterDx02.01.23 19:53-LotteS- schrieb:
(...) eben weil es mal was ganz anderes ist.Darin liegt allerdings auch eine nicht unerhebliche Gefahr, dass es teuer wird.
Ich kann dir nur Sachen günstig anbieten, die ich täglich mache oder in der Schublade liegen habe. Wenn ich was komplett Neues machen soll, kostet es Geld, einfach weil ich damit keine Erfahrung habe und Risikoaufschläge kalkulieren muss, falls es nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle.
ich kann Gemeinden, die so restriktive Trauf- und Firsthöhen vorgeben, nicht verstehen. Das Raumgefühl ist bei uns im OG supi, aber hauptsächlich dank grosser Gauben nach Süd und Nord. Im DG haben wir den Drempel vor der Fußpfette so auf gut 60 bzw. knapp 80cm gezogen. Das wäre mir im OG als Vollgeschoss zu wenig gewesen. Gauben kosten halt und sind nicht unendlich erlaubt und möglich.
Mein neues Haus ist übrigens Holzmassiv (10cm BSH, 24cm Einblasdämmung + Holzfaserdämmplatte = KfW40+), das hat auch penible Elektroplanung erfordert. Wenn bei euch die Wände aber auch mit GK beplankt werden ist trotzdem nachträgliches schlitzen in engem Rahmen natürlich möglich. Wir hatten einen extrem modernen Planer und konnten immer unsere Planung in 3D im Browser betrachten und dabei diverse Layer ein- bzw. ausblenden. So z.B. rein die senkrechten Schlitze und Fräsungen für Dosen betrachten. Ohne diese Hilfsmittel wäre mehr schiefgegangen.
Auch bei uns war das Raumgefühl von Holzbauten ausschlaggebend und Massiv kam nicht einen Sekunde in Frage. Viel Eigenleistung ist bei euch wirklich Pficht, wir haben während der ca. einjährigen Bauphase bei vielen Gewerken kräftig mitgeholfen (teils bis zur völligen körperlichen Erschöpfung)
Vermutlich werden hier viele das Budget als zu gering und damit als Spassverderber anführen, bei den geplanten Eigenleistungen kann das aber klappen. Lasst euch nicht entmutigen! Aber auch nicht zu blauäugig Leistung von Verwandschaft einplanen denn für sich selbst engagiert man sich doch ganz anders als für andere ...
Wenn euer Bauunternehmen den Rohbau gut plant (unser hat das wie oben angeführt perfekt gemacht) sind auch "Einzelstücke" zu vernünftigen Kosten machbar. Die Planungskosten steigen vielleicht leicht, die Umsetzung mit modernen CNC, Abbundanlagen etc. macht es aber doch bezahlbar (so war es bei uns)
Mein neues Haus ist übrigens Holzmassiv (10cm BSH, 24cm Einblasdämmung + Holzfaserdämmplatte = KfW40+), das hat auch penible Elektroplanung erfordert. Wenn bei euch die Wände aber auch mit GK beplankt werden ist trotzdem nachträgliches schlitzen in engem Rahmen natürlich möglich. Wir hatten einen extrem modernen Planer und konnten immer unsere Planung in 3D im Browser betrachten und dabei diverse Layer ein- bzw. ausblenden. So z.B. rein die senkrechten Schlitze und Fräsungen für Dosen betrachten. Ohne diese Hilfsmittel wäre mehr schiefgegangen.
Auch bei uns war das Raumgefühl von Holzbauten ausschlaggebend und Massiv kam nicht einen Sekunde in Frage. Viel Eigenleistung ist bei euch wirklich Pficht, wir haben während der ca. einjährigen Bauphase bei vielen Gewerken kräftig mitgeholfen (teils bis zur völligen körperlichen Erschöpfung)
Vermutlich werden hier viele das Budget als zu gering und damit als Spassverderber anführen, bei den geplanten Eigenleistungen kann das aber klappen. Lasst euch nicht entmutigen! Aber auch nicht zu blauäugig Leistung von Verwandschaft einplanen denn für sich selbst engagiert man sich doch ganz anders als für andere ...
Wenn euer Bauunternehmen den Rohbau gut plant (unser hat das wie oben angeführt perfekt gemacht) sind auch "Einzelstücke" zu vernünftigen Kosten machbar. Die Planungskosten steigen vielleicht leicht, die Umsetzung mit modernen CNC, Abbundanlagen etc. macht es aber doch bezahlbar (so war es bei uns)
vielleicht noch ergänzend. Unsere Trauf- und Firsthöhe wurde ausgehend ab Oberkante Fertigfußboden berechnet. Das kann durchaus auch anders (ungünstiger) sein. Bei euch sehe ich die 4m Traufhöhe und die 8,5m Firsthöhe noch lange nicht ausgenutzt, da wären ja noch die 30 fehlenden cm ;-)
X
xMisterDx02.01.23 20:23Das Problem bei den Eigenleistungen ist immer, dass man sich verschätzt und insbesondere auch nicht einplant, dass man für das Material deutlich mehr zahlt, als der Handwerker.
Auch und gerade Bauingenieure verschätzen sich bei sowas sehr, sehr gerne, weil sie dazu neigen den Faktor Profi (den er vom Bau kennt) zu Laie viel zu gering anzusetzen. Würde mir auch passieren, wenn ich meine Arbeit für nen Laien abschätzen sollte.
Ich sagte es ja schonmal. Dir fehlt ne Schelle, du fährst zum Baumarkt. Du kommst wieder, dir fehlt ne Schraube, du fährst zum Baumarkt... der Handwerker geht kurz zum Auto und hat den ganzen Krempel da.
Ein ganz großes Problem bei den Eigenleistungen ist dann auch, es durchzuhalten... ich war mir z.B. sicher, dass ich alle Böden selbst lege, auch die Fliesen. Jetzt hab ich beruflich wieder viel zu tun, die Hausübergabe rückt näher... also haben wir die Fliesen vergeben...
Eigenleistung braucht Zeit... und man kann erst einziehen, wenn gewisse Dinge fertig sind.
Auch und gerade Bauingenieure verschätzen sich bei sowas sehr, sehr gerne, weil sie dazu neigen den Faktor Profi (den er vom Bau kennt) zu Laie viel zu gering anzusetzen. Würde mir auch passieren, wenn ich meine Arbeit für nen Laien abschätzen sollte.
Ich sagte es ja schonmal. Dir fehlt ne Schelle, du fährst zum Baumarkt. Du kommst wieder, dir fehlt ne Schraube, du fährst zum Baumarkt... der Handwerker geht kurz zum Auto und hat den ganzen Krempel da.
Ein ganz großes Problem bei den Eigenleistungen ist dann auch, es durchzuhalten... ich war mir z.B. sicher, dass ich alle Böden selbst lege, auch die Fliesen. Jetzt hab ich beruflich wieder viel zu tun, die Hausübergabe rückt näher... also haben wir die Fliesen vergeben...
Eigenleistung braucht Zeit... und man kann erst einziehen, wenn gewisse Dinge fertig sind.
xMisterDx schrieb:
Darin liegt allerdings auch eine nicht unerhebliche Gefahr, dass es teuer wird.
Ich kann dir nur Sachen günstig anbieten, die ich täglich mache oder in der Schublade liegen habe. Wenn ich was komplett Neues machen soll, kostet es Geld, einfach weil ich damit keine Erfahrung habe und Risikoaufschläge kalkulieren muss, falls es nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle.Danke für den Hinweis. Vermutlich wird genau das in Teilen auch eintreten, aber das können wir erst konkret einschätzen, wenn wir in die Detailplanung gehen. Grundsätzlich erstmal regionale Unternehmen zu haben, die Bock auf unser Projekt haben, empfinde ich als motivierend. Ein paar Streichpositionen haben wir ja noch - dass wir mit unserem Budget komplett schlüsselfertig mit Doppelgarage, Feng Shui Garten und Jaccuzie nicht hinkommen ist zwar schade, aber uns bewusst. 😉 Durch meinen Job bin ich relativ nah an den aktuellen Marktpreisen und kann in einem Gewissen Rahmen einige große Posten recht gut vorkalkulieren, sodass unser Budget nicht völlig gesprengt werden wird. Dass unser Projekt ein nicht geringes Risiko birgt, wissen wir - und sind froh über jeden Hinweis von euch, den wir in die gedankliche Checkliste mit einbauen können!
i_b_n_a_n schrieb:
ich kann Gemeinden, die so restriktive Trauf- und Firsthöhen vorgeben, nicht verstehen. Das Raumgefühl ist bei uns im OG supi, aber hauptsächlich dank grosser Gauben nach Süd und Nord. Im DG haben wir den Drempel vor der Fußpfette so auf gut 60 bzw. knapp 80cm gezogen. Das wäre mir im OG als Vollgeschoss zu wenig gewesen. Gauben kosten halt und sind nicht unendlich erlaubt und möglich.Der Bebauungsplan sagt hierzu:
Maß der baulichen Nutzung, § 9 Abs. 1 Nr. 1 Baugesetzbuch 2.1 Für das Maß der baulichen Nutzung gelten die in der Planzeichnung festgesetzten Trauf- und/oder Firsthöhen als Maximalwerte (siehe Nutzungsschablone).
Als untere Bezugsebene für die Trauf- und Firsthöhe gilt die endgültige Fahrbahnoberkante der angrenzenden Erschließungsstraße in der Mitte der Straßenfront des Grundstücks (Straßenseite, von der die Erschließung erfolgt). Für Grundstücke mit mehreren Straßenseiten gilt die gemittelte Höhe gemäß der v.g. Definition. Oberer Bezugspunkt bei der Bestimmung der maximalen Höhe ist der Schnittpunkt der traufseitigen Außenwand mit der Dachhaut (Traufhöhe) bzw. der höchste Punkt der Dachhaut einer baulichen Anlage (Firsthöhe). Schornsteine und Antennen dürfen die maximale Firsthöhe überschreiten. Bei Gebäuden mit Krüppelwalmdächern ist die Überschreitung der festgesetzten Traufhöhe an zwei gegenüberliegenden Gebäudeseiten zulässig. Die Traufhöhe gilt nicht für untergeordnete Bauteile, wie z.B. Erker und Gauben, bis zu einer maximalen Breite von 50 % der Trauflänge.
i_b_n_a_n schrieb:
Mein neues Haus ist übrigens Holzmassiv (10cm BSH, 24cm Einblasdämmung + Holzfaserdämmplatte = KfW40+), das hat auch penible Elektroplanung erfordert. Wenn bei euch die Wände aber auch mit GK beplankt werden ist trotzdem nachträgliches schlitzen in engem Rahmen natürlich möglich. Wir hatten einen extrem modernen Planer und konnten immer unsere Planung in 3D im Browser betrachten und dabei diverse Layer ein- bzw. ausblenden. So z.B. rein die senkrechten Schlitze und Fräsungen für Dosen betrachten. Ohne diese Hilfsmittel wäre mehr schiefgegangen.Bei uns gibt es keine Innenwandverkleidung, da belassen wir es bei der schönen Fichtenbohle - daher können wir da nichts nachfräsen. 😉
Wie das Planungstool des Herstellers aussieht, wissen wir noch nicht. Ich würde, wenn es soweit ist, gerne nochmal auf Dich zukommen - wenn ich darf - vielleicht hast Du ja einen Blick für "das war bei mir auch und ist doof, weil... mach lieber anders" 🙂
i_b_n_a_n schrieb:
vielleicht noch ergänzend. Unsere Trauf- und Firsthöhe wurde ausgehend ab Oberkante Fertigfußboden berechnet. Das kann durchaus auch anders (ungünstiger) sein. Bei euch sehe ich die 4m Traufhöhe und die 8,5m Firsthöhe noch lange nicht ausgenutzt, da wären ja noch die 30 fehlenden cm ;-)Das wäre dann bei uns auch so, siehe Auszug aus unserem Bebauungsplan zwei Zitate zuvor - oder?
Vielen Dank an dieser Stelle schonmal für Deine wertvollen Erfahrungen! 🙂
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