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ᐅ Grundriss-Verbesserungsvorschläge für Einfamilienhaus an Südhang


Erstellt am: 05.02.23 20:02

Allthewayup06.02.23 19:18
Indahaus schrieb:

Eine Treppe mit verzogenen Stufen empfinden wir als äußerst unangenehm und haben daher bewusst eine Treppe mit geraden Stufen gewählt. Unsere Eltern habe beide Probleme mit dem Treppensteigen. Vom Platzverbrauch sehen wir bei der L-Treppe einige Vorteile gegenüber z.B. gerader Treppe (sehr lang, viel Platz für Flur erforderlich) oder U-Podesttreppe (1 m² weniger). Außerdem ist durch die Form der Eingangsbereich nicht so beengt, wie in manchen Häusern, bei denen die gewendelte Treppe direkt neben der Tür abgeht.
Das sich über die Ästhetik solcher Treppen streiten lässt kann ich nachvollziehen, wir hätten auch lieber eine gerade Treppe gehabt, aber bei 300m² Grundstücksgröße optimierst du alles am und im Haus, wirklich alles. Wenn man mal Probleme bekommt mit dem Treppensteigen spielt es meiner Logik nach keine Rolle welche Form die Treppe hat. Um nochmal auf meine ursprüngliche Aussage zurückzukommen wie der Grundriss effizient aussehen könnte, anbei mal ein Beispiel. Das sind meinem empfinden nach angenehm dimensioniert und geschnittene Räume. Bei uns sieht der Grundriss übrigens fast genauso so aus, nur das wir statt Ankleide ein Büro mit 9m² dort platziert haben und die Treppe etwas breiter dafür aber kürzer ist.

Dass das nicht jedermanns "Traum von Wohnen" ist, ist klar, aber wir hatten wie gesagt Abstriche beim Lifestyle machen müssen um überhaupt ein 11,5 x 9m Baukörper auf das Grundstück zu bekommen. Ich behaupte aber auch, dass u.a. wegen des einfachen Layouts die Baukosten bei uns im Vergleich zu Bauvorhaben von Freunden (die eher nach ihren Wünschen gebaut haben) absolut im Rahmen geblieben sind und wir dafür mehr Geld in die Qualität statt Quantität investieren konnten.

Ich schließe mich damit vielen anderen hier an und behaupte, dass euer Erstentwurf zusammen mit deiner Werkstatt, etc. und den Baunebenkosten für die Hanglage nicht unter 750k liegen werden. Ich würde auch eher auf ein Geschoss verzichten dafür in die Breite/Länge gehen. Auch das ging bei uns nicht, da wir bereits rundrum mit 3m Abstand an die Grundstücksgrenzen kommen. Schnell sind die Kids groß, wollen die Welt sehen, studieren wo anders, ziehen um und all die zuvor durch die Kids genutzte Fläche ist ab dann (fast) nur noch zusätzliche Arbeit. 🙂

Skizzenhafter Hausgrundriss mit Treppenhaus, Bad und mehreren Zimmern
ypg06.02.23 19:25
Indahaus schrieb:

Wo wäre denn eine bessere Lage für eine der genannten Treppenvarianten bei aktuellen der Konstellation Keller, EG, DG?
In diesem Entwurf sehe ich jetzt so keine gute Lage...
Indahaus schrieb:

Ich denke, solche Situationen sind auch in angeblich barrierefreien Gebäuden häufig zu finden, da eine solche Auftrittswahrscheinlichkeit als gering eingestuft wird.
Nein, wie kommst Du darauf? Es gibt nur einen Sinn, und zwar dass Du Dir deine undurchdachte und naive/laienhafte Umsetzung schön redest. Genug Verteidigungsargumente haben wir jetzt schon lesen können. Die Einwände und jegliche Kritik, die meisten ja zurecht, prallen an Dir ab wie ein Basketball. Ich glaube nicht, dass Du Dir damit einen Gefallen tust.
Indahaus schrieb:

Türen lassen sich im Gegensatz zu der Möblierung nur mit größerdem Aufwand verändern. Daher lässt sich eine Anpassung an veränderte Umstände erheblich leichter durch eine Änderung der Möblierung anpassen. So wäre zumindest unsere Auffassung.
Genau: Türen sind statisch, möbel kann man verändern. Nur sind die Türen in diesem Entwurf eben nicht das Gelbe vom Ei, da sie in Wänden kleben, die alles beengt erleben lassen (da nützen auch keine behebigen Schiebetüren)... und viele Flächen zum Möblieren bzw variieren sehe ich jetzt nicht. Das Regal im Essbereich ist doch schon zu viel, in der Speis bleiben 50cm... da kannst Du noch nicht einmal ein Backblech reintragen, ohne Dir blaue Ellenbogen zu holen... im Hauptbad steht man sich auch ohne Möbel im Weg... der Weg dort geht über die Feuchte, die man nach dem Duschen hinterlässt und und und..
Indahaus schrieb:


Abstriche können dort grundsätzlich noch eingeplant werden, aber komplett ohne Keller ist, wie bereits erwähnt, definitv nicht unser Ziel.

Es ist egal, wie oft Du das erwähnst: es passt vom Budget nicht, auch ohne Dachterrasse, zum Haus verschobenen Keller, Wohn/Werkstattgeschoss in doppelter Dämmung usw, .... zu Deiner Werkstatt empfehle ich Dir die Verordnung zur Geräte- und Lärmschutzverordnung (BlmSchV,§7) und Deinen Bebauungsplan durchzulesen.
Zum Haus rate ich Dir zur Selbstreflexion und Achtung der Fähigkeiten der studierten Architekten.
K a t j a06.02.23 19:59
Grundsätzlich wäre zu prüfen, ob ein derartiges Hobby / Gewerbe überhaut zulässig ist. Wenn mein neuer Nachbar den ganzen Tag an meiner Grundstücksgrenze oder knapp dahinter sägt, hätte er schnell ein großes Problem. Entsprechend würde ich auch Schallschutz erwarten.

Unter der Annahme, dass das alles geklärt ist, wäre mein Plan hier:
Großzügige Garage. Drunter der Hobbyraum. Daneben das Haus mit
UG: Wohnen / Essen / Kochen / Technik / Gäste-WC / Speisekammer,
EG: Schlafzimmer, Kinder, Bad, Wäsche, Ankleide oder Büro.
Indahaus06.02.23 20:45
hanghaus2023 schrieb:

Hier mal mein Vorschlag
Vielen Dank dafür! Wir werden uns den am Wochenende nochmal in Ruhe ansehen.
Schorsch_baut schrieb:

Dann investier aber auch in sehr, sehr guten Schallschutz.
Technisch in dem Frequenzbereich (größtenteils hochfrequent >1000 Hz) kein Problem. Schallisolierung nach außen hin ist bereits durch einen Beton-Keller + Dreifachverglasung ausreichend. Durch eine gelochte Metalldecke, kann nicht nur die Nachhallzeit deutlich reduziert werden (Schalldämpfung), sondern auch noch die Schalldämmung bei Bedarf zusätzlich gefördert werden.
hanghaus2023 schrieb:

Deine Kellerwerkstatt funktioniert statisch nicht.
Klar, der ist ja auch noch nicht final geplant. Das ganze aber statisch in Griff zu bekommen, sollte nicht die große Herausforderung darstellen.
Schorsch_baut schrieb:

Hier mal meine Anmerkungen zu dem Grundriss.
Vielen Dank dafür! Es sind einige gute Punkte dabei. Wir werden versuchen, diese zu berücksichtigen.
ypg schrieb:

Was steht denn dazu im Bebauungsplan?
Der Bebauungsplan schränkt es nicht ein. Allgemeines Wohngebiet --> nicht störendes Gewerbe ist erlaubt.
Das soll jetzt keine Grundsatzdiskussion freisetzten, es gibt unterschiedliche Rechtsprechungen zu dem Thema, was als störendes Gewerbe zählt.
Allthewayup schrieb:

[...]Grundriss effizient aussehen könnte, anbei mal ein Beispiel[...]
Das sieht tatsächlich nicht schlecht aus. Mich würde das EG dazu interessieren. Hast du zufälligerweise von dem Entwurf auch den EG-Grundriss. Beim OG würde es sich ja anbieten, die beiden Kinderzimmer in Richtung Süden anzuorden.
ypg schrieb:

Es gibt nur einen Sinn, und zwar dass Du Dir deine undurchdachte und naive/laienhafte Ums...
Ich glaube, darauf muss ich nicht wirklich näher eingehen. Wir haben versucht, die Punkte, die uns wichtig erscheinen hervorzuheben und natürlich auch in Gewissen Maße zu verteidigen.
ypg schrieb:

Verordnung zur Geräte- und Lärmschutzverordnung (BlmSchV,§7) und Deinen Bebauungsplan
Ich bin mit der Verordnung gut vertraut, aber danke, dass du sie an der Stelle in dem Zusammenhang nochmal erwähnt hast.
ypg schrieb:

Zum Haus rate ich Dir zur Selbstreflexion und Achtung der Fähigkeiten der studierten Architekten.
Ich gehe davon aus, du bist studierter Architekt?...
K a t j a schrieb:

Unter der Annahme, dass das alles geklärt ist, wäre mein Plan hier:
Großzügige Garage. Drunter der Hobbyraum. Daneben das Haus mit
UG: Wohnen / Essen / Kochen / Technik / Gäste-WC / Speisekammer,
EG: Schlafzimmer, Kinder, Bad, Wäsche, Ankleide oder Büro.
Danke für deine konstruktiven Hinweise!
Von wo würdest du den Hobbyraum zugänglich machen? Die Geräte wiegen teilweise mehere hundert kg (max. ca. 800 kg) und müssen dort reingebracht und evtl. rausgebracht werden.

Sieht dein Vorschlag einen Zugang von der Garage ins Haus vor?
Harakiri schrieb:

Unabhängig vom Grundriss / Keller usw.: du bringt einer hohen Brandlast mit deiner Hobbywerkstatt rein. Hast du überlegt, wie alles brandschutztechnisch gelöst werden kann?
Ich habe mich durchaus intensiv mit dem Thema beschäftigt. Die Stragie liegt darin die Werkstatt in unterschiedliche Bereiche zu unterteilen. Beispielsweise Lagerung von Farben, Lösungsmittel, etc. in vorgesehen Bereich. (z.B. in Gefahrstoffschrank oder Raum mit F90) Metallbearbeitung wegen Funken getrennt von leicht entflammbaren Holzstaub. Ein weiterer Punkt ist die Reduktion der möglichen Brandursachen. Eine der statistisch relevantesten Brandursachen liegt bei den Absaugungen, der Grund ist häufig nicht funktionierende Funkenabscheider etc.. D.h. die Absauganlagen sind mit selbstauslösenden Feuerlöschern versehen. Die BG hat hierzu einige Unterlagen mit hilfreichen Informationen.
Indahaus06.02.23 21:22
ypg schrieb:

Das Regal im Essbereich ist doch schon zu viel
Das ist abhängig von der tatsächlichen Tiefe des Tisches. Im Sitzfenster ist einiges an zusätzlichem Stauraum untergebracht.
ypg schrieb:

in der Speis bleiben 50cm... da kannst Du noch nicht einmal ein Backblech reintragen, ohne Dir blaue Ellenbogen zu holen
Das ist schlichtweg so nicht richtig. Es sind 74 cm. Wenn du dir nicht sicher bist, darfst du gerne nach einer bemaßten Variante fragen, bevor du mit solchen Behauptungen andere Leute in die Irre führst.
ypg schrieb:

In diesem Entwurf sehe ich jetzt so keine gute Lage...
Konstruktive Kritik nehme ich gerne an, aber solche Kommentare mit stellenweise objektiv falschen Behauptungen bringen uns leider nichts. Andere Nutzer haben schon aufgezeigt, wie konkrete Verbesserungen aussehen könnten, aber von dir kommt nichts wirklich greifbares.
11ant schrieb:

dann solltet Ihr den Entwurf auch zeigen,
Ich schau bei Gelegenheit mal, ob ich ihn finde und stelle ihn hier gerne mit zur Diskussion.

Für das OG hätten wir noch eine zweite Variante, aber nachdem von vielen der Gesamtplan in Frage gestellt wurde, würde ich den nicht mehr hochladen.
K a t j a06.02.23 21:31
Indahaus schrieb:


Von wo würdest du den Hobbyraum zugänglich machen? Die Geräte wiegen teilweise mehere hundert kg (max. ca. 800 kg) und müssen dort reingebracht und evtl. rausgebracht werden.

Sieht dein Vorschlag einen Zugang von der Garage ins Haus vor?

Das sind ja nur erste Gedanken. Für grobe Lageskizzen bräuchte man das exakt vermaßte Grundstück inkl. jeglicher Baufenster, Abstände oder sonstigen Bebauungsplan Angaben. Höhenlinien waren ja schon irgendwo, hab ich gesehen.
Im Grunde baut man das UG als einheitlichen Klops mit Verbindung zur Garagenunterkellerung z.B. über eine sonst wie geartete Schleuse. So hat man eine Verbindung aber gleichzeitig auch eine Trennung. Hängt natürlich auch vom Platz ab.

Vielleicht fällt unserem en ja noch der Thread ein, wo wir eine Stadtvilla am Hang mit Garage daneben hatten. Ich weiß nur noch, dass die Treppe ziemlich straight auf die Küche zuging und der Raum unter der Garage - war da nicht ein Fitnesszimmer drin? Oben die Kinderzimmer und das Schlafzimmer. Vielleicht hau ich aber auch mehrere Entwürfe durcheinander... 😉 Auf jeden Fall fand ich das Endergebniss recht gelungen und man könnte sich vermutlich ein paar Ideen abgucken.
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