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VielleichtBau
Da laut Gebäudeenergiegesetz der H't-Wert nur maximal dem H't-Wert vom Referenzhaus entsprechen muss, vermute ich mal dass viele Bauträger und GUs im ersten Moment auch das Haus nur so auslegen, dass sie diesen knapp erreichen. Alles andere kostet dann halt mehr.Naja nee, also deine Gebäudehülle muss vom H't-Wert auf 70% vom (um 30% besser als das) Referenzgebäude sein, um die Förderung zu kriegen.
Das heißt nicht automatisch dass dein fertiger Gebäudeenergiegesetz Bau nur Referenzgebäudewerte erreicht (das hängt von der konkreten Ausführung ab).
Anscheinend gibt es auch nicht mehr die genaue Nachweismethode (wo dann dass gesamte Gebäude einen gewissen Wert einhalten sollte), sondern jedes Bauteil einzeln muss die geforderten Werte erreichen.
Das kann dann unter Umständen teurer sein als nötig.
Auf den Energiebedarf kannst du das nicht 1:1 umrechnen, da du ja auch solare Gewinne, Abwärme vom Wohnen etc. hast. Deswegen ist der Primärenergiebedarf schon ausschlaggebend für den voraussichtlichen Energieverbrauch.
Aber natürlich ist das alles eine theoretische Berechnung.
Am Ende zählt das Heizverhalten und wie man darin lebt mehr als irgendwelche Berechnungen nach Norm.
Was mich aber bzgl. dem End-Energiebedarf interessiert: Der Transmissionswärmeverlust Ht-Wert multipiliert mal den Termperaturunterschied ergibt die Energieverluste. Ergo denke, dass für die Endenergieberechnung für Heizung (Solare Gewinne, Wasseraufbereitung, etc. mal herausgenommen) einfach der Ht-Wert mit das Deltatemperatur-Zeit Profil berechnet wird. Sprich dann sollten eine maximale Verringerung von H't ggü der Minimalanforderung im Gebäudeenergiegesetz schon stark auswirken, oder liege ich hier falsch.