Firsthoch offener Raum ohne Kniestock

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Ach jetzt begreife ich es...
Unser früheres Haus hatte genau solche zwei Kinderzimmer.. höchster Punkt fast 5 Meter! Ich fand’s klasse.. In eines der Zimmer bauten wir ein breites Hochbett.. da konnte man oben noch stehen. Das größere KiZi hatte ca. 4 x 4,60 Meter. Vielleicht helfen dir die Bilder..

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Ich dachte ein Kniestock besteht nur, wenn das Dach unterhalb der "Standard" Deckenhöhe beginnt. (Ja, auch da gibt es Unterschiede.) Also die Wohnfläche durch das Dach verringert wird.
Nein, mit einem Kniestock wird das Gegenteil bezeichnet: also nicht, den Hut tiefer ins Gesicht zu ziehen und quasi mit kürzer geschnittenem Giebel die Dachschräge ins Obergeschoß zu ziehen, womit es zum Dachgeschoß wird - sondern, die Fußpfetten aufzubocken, um das Dachgeschoß mehr einem Obergeschoß mit voller Stehhöhe anzunähern. Ein Kniestock ist vom Raum aus betrachtet gewissermaßen ein "Drempel mit anderen Mitteln". Es gibt Regionen, in denen einer der beiden Wege traditionell bevorzugt wird und der andere so unbedeutend wenig verbreitet ist, daß die Begriffe für die eigentlichen "Gegenteile voneinander" wie Synonyme verwendet werden. Das führt dann oft zu Verwirrung, wenn Kniestock gesagt und Drempel gemeint wird oder umgekehrt - das bin ich schon gewohnt. Aber Deine Mißinterpretation des Kniestocks als Begriff für eine Absenkung statt einer Aufbockung war mir noch nicht begegnet. Danke dafür - ich lerne immer wieder gerne neue Mißverständnisse aus dem Laien-Wortschatz ;-)
 
Nein, mit einem Kniestock wird das Gegenteil bezeichnet: also nicht, den Hut tiefer ins Gesicht zu ziehen und quasi mit kürzer geschnittenem Giebel die Dachschräge ins Obergeschoß zu ziehen, womit es zum Dachgeschoß wird - sondern, die Fußpfetten aufzubocken, um das Dachgeschoß mehr einem Obergeschoß mit voller Stehhöhe anzunähern. Ein Kniestock ist vom Raum aus betrachtet gewissermaßen ein "Drempel mit anderen Mitteln". Es gibt Regionen, in denen einer der beiden Wege traditionell bevorzugt wird und der andere so unbedeutend wenig verbreitet ist, daß die Begriffe für die eigentlichen "Gegenteile voneinander" wie Synonyme verwendet werden. Das führt dann oft zu Verwirrung, wenn Kniestock gesagt und Drempel gemeint wird oder umgekehrt - das bin ich schon gewohnt. Aber Deine Mißinterpretation des Kniestocks als Begriff für eine Absenkung statt einer Aufbockung war mir noch nicht begegnet. Danke dafür - ich lerne immer wieder gerne neue Mißverständnisse aus dem Laien-Wortschatz ;-)
Jetzt bin ich voll raus ... Da muss ich glaub ich erstmal ein paar Wörter gugln :p Drempel und Fußpfette hab ich ja noch nie gehört, man lernt nie aus
 
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Drempel und Fußpfette hab ich ja noch nie gehört
Zeige Dein Dachgeschoß von innen - dann kann man Dir sagen, was Du hast. Pfetten sind traufenparallele "Balken", auf denen die Sparren aufliegen; die unteren heißen Fußpfetten (weil sie nahe des Fußendes der Sparren sind) und liegen ohne Kniestock direkt auf der Decke des letzten Obergeschosses. Die Konsequenz der dann bis zum Fußboden reichenden Dachschräge wird in ausgebauten Dachgeschossen nicht geliebt. Dann setzt man unter einer weiteren, etwas höher liegenden Pfette eine Wand ein (Drempel). Alternativ kann man auch die Außenwand des darunterliegenden Geschosses höher mauern und die Fußpfette dann darauf aufbocken (Kniestock). Der Drempel ist baukulturell auf dem Rückmarsch. Ebenso gibt es in manchen Gegenden traditionell kaum Kniestöcke, dort werden die dort ungewohnten Kniestöcke dann oftmals Drempel genannt (und schon versteht der Laie nur noch Bahnhof).
 
Zeige Dein Dachgeschoß von innen - dann kann man Dir sagen, was Du hast. Pfetten sind traufenparallele "Balken", auf denen die Sparren aufliegen; die unteren heißen Fußpfetten (weil sie nahe des Fußendes der Sparren sind) und liegen ohne Kniestock direkt auf der Decke des letzten Obergeschosses. Die Konsequenz der dann bis zum Fußboden reichenden Dachschräge wird in ausgebauten Dachgeschossen nicht geliebt. Dann setzt man unter einer weiteren, etwas höher liegenden Pfette eine Wand ein (Drempel). Alternativ kann man auch die Außenwand des darunterliegenden Geschosses höher mauern und die Fußpfette dann darauf aufbocken (Kniestock). Der Drempel ist baukulturell auf dem Rückmarsch. Ebenso gibt es in manchen Gegenden traditionell kaum Kniestöcke, dort werden die dort ungewohnten Kniestöcke dann oftmals Drempel genannt (und schon versteht der Laie nur noch Bahnhof).
Aktuell hab ich leider noch kein Dachgeschoss, dass zeige ich dann gerne Ende des Jahres.
 
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