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Fast alle Kreditverträge können widerrufen werden - EuGH

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Hätte ich jetzt eine Finanzierung die seit 6 Jahren mit 3,4% läuft und hätte ich eine Rechtschutz dann würde ich es definitiv versuchen. Aber der ganze Hickhack wegen 0,5%? Ich schau mir den Spaß mal noch an, tilge in Ruhe 2-3 Jahre und dann kann man immer noch entscheiden ob man mit der Bank einig wird. Das Thema läuft ja nicht weg :cool:
 
Ich muss jetzt mal ganz blöd fragen. Sollten abgeschlossene Kreditverträge also die entsprechenden Klauseln nicht beinhalten, könnte man diese kündigen. Und dann? Neu abschließen? Zu besseren aktuellen Konditionen? Wie muss man sich das vorstellen zum Beispiel bei der BauFi - man kündigt. Wie geht das denn dann weiter? Andere Bank suchen? Oder hoffen, dass die bisherige Bank neu finanziert? Was passiert bei einem Bankenwechsel mit der Grundschuld, muss die dann nicht teuer umgetragen werden?
 
Identisches Procedere wie bei einer Anschlussfinanzierung.

Aber mein Eindruck ist bisher, dass "fast alle Verträge betroffen" nicht wirklich zutrifft. Clickbait.
 
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Bin da jetzt nicht sicher, aber wenn ich das richtig verstehe hat ein Widerruf andere Folgen als eine Kündigung.
Wie die genau sind, kann ich jetzt nicht sagen.

Hat denn schon mal jemand geschaut, ob er den entsprechenden Absatz in seiner Widerrufsbelehrung hat?

Ich zitiere mal aus den Kommentaren unter dem Video von der Kanzlei WBS:
"beim Immobiliendarlehen einigt man sich vorher mit der Bank meist auf einen niedrigeren Zins oder man besorgt sich vorher ein neues Darlehen, so dass die Darlehen nahtlos ineinander übergehen. Ansonsten wäre die Rückzahlung des Darlehens tatsächlich relativ zügig - nach 30 Tagen - fällig "

Ich denke mir halt, das sind richtige Anwälte. Die sollten schon halbwegs wissen, was sie da so erzählen...

Für mich hört es sich bisher recht plausibel an.
 
Ich denke mir halt, das sind richtige Anwälte. Die sollten schon halbwegs wissen, was sie da so erzählen...
Daran zweifelt auch keiner, aber man sollte auch Dinge, die sich für einen sehr vorteilhaft anhören, kritisch hinterfragen.

Im vorliegenden Fall sollte man sich meines Erachtens mindestens folgende zwei Fragen stellen:

1. Wieso lädt jemand solch ein Youtube Video hoch?

2. Ist die Rechtslage tatsächlich so eindeutig wie sie hier dargestellt wird.

Erstere kann man wohl mit Werbung und der Motivation Geld zu verdienen beantworten und zu der zweiten hatte ich ja weiter oben schon mal etwas geschrieben.
 
1. Wieso lädt jemand solch ein Youtube Video hoch?
Na klar ist das Werbung für ihn.
Er betreibt seit sehr vielen Jahren einen sehr erfolgreichen Youtube Kanal und bringt ständig Videos über rechtliche Ereignisse. Und da ist sowas natürlich ein gutes Thema.


2. Ist die Rechtslage tatsächlich so eindeutig wie sie hier dargestellt wird.
Gemäß anderen Quellen scheint es wohl so zu sein. Aber ich vertrau dem jetzt auch nicht blind. Man sollte das schon nochmal eingehend prüfen lassen.
 

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