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Bodenbelag für Kinderzimmer Pro und Kontra

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Egal welcher Boden es wird, ich würde immer einen Teppich in den Spielräumen drüber legen. Konsequentes ausziehen der Schuhe, kein Essen, Getränke und keine Wasserspiele.
Das ist eine hervorragende Theorie. Kinder sind keine Maschinen, die Regeln folgen und den Regeln ständig hinterher zu sein kostet letztlich weit mehr als ein dreckiger Boden - man reibt sich im Alltag unnötig auf. Kinder sind impulsiv, begeistern sich, spielen und vergessen dabei gerne das Drumherum. Sie sollen Kind sein dürfen. Da soll sich mal der Bodenbelag anpassen und nicht umgekehrt. Der TE geht schon richtig vor um eine gute Lösung zu erfragen.
 
Also Fliesen im Kinderzimmer geht garni, sorry...
so habe ich auch immer gedacht. Aber am Ende des Tages sind wir doch bei Fliesen gelandet: es ist leider die einzige Möglichkeit 100% sicher zu sein, das nichts ausdünstet, da sie zu 100% aus Ton und rein mineralischen Bestandteilen bestehen. Fliesen sind seit Jahrhunderen im Einsatz und haben sich bewährt. Die ganzen neuartigen Böden, wartet mal ab, was man in 30 Jahren über die "völlig unbedenkliche" Chemie in Vinyl, Laminat- und Designböden herausfindet. Ich meine: vor gar nicht allzulanger Zeit dachte man auch, Asbest sei eine super Sache und Formaldehyd in der Wohngebäudedämmung völlig unbedenklich. Da fehlen mir halt - Stand Heute - einfach die Langzeiterfahrungen.

Unbehandelte Holzdielen kommen meinetwegen noch in Frage (eher nicht bei FBH und Splittergefahr), aber selbst aktuelles Echtholzparkett ist in mehreren Schichten auf Trägerplatten geklebt (mit was wird geklebt?) und wird oberflächlich zusätzlich versiegelt.

Daher: Fliesen mit haptischer Holzstruktur und darauf Spielteppichen in reinigungstauglicher Größe oder gar zum regelmäßigen Austausch.

Ich bin absolut nicht öko und bin mit Bewusst, dass "Nachhaltigkeit" bei Baustoffen mehr Marketing als alles andere ist. Aber macht euch eine Liste mit allen Fußbodenarten und bewertet die Böden hinsichtlich aller für euch wichtigen Kriterien wie Preis, FBH-tauglichkeit, Behaglichkeit Sommer/Winter, Langlebigkeit, Wohngesundheit, Verlegekosten, Optik, usw. usw. Die Fliese gewinnt hier irgendwie immer knapp, da sie außer: "Fußkalt wenn FBH aus" keine echten Schwächen hat, dafür aber viele Vorteile und verhältnismäßig günstig ist.
 
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Die ganzen neuartigen Böden, wartet mal ab, was man in 30 Jahren über die "völlig unbedenkliche" Chemie in Vinyl, Laminat- und Designböden herausfindet. Ich meine: vor gar nicht allzulanger Zeit dachte man auch, Asbest sei eine super Sache und Formaldehyd in der Wohngebäudedämmung völlig unbedenklich. Da fehlen mir halt - Stand Heute - einfach die Langzeiterfahrungen.
Ich sehe das ähnlich wenngleich nicht ganz so streng. Wir waren einig: einem Geschäft, in dem es nach „neuem Fußboden“ riecht kaufen wir nicht. Sicher ist die Methode nicht und auch kann man in solchen Geschäften wohl auch belastungsfreie Ware kaufen - es schien uns das einzig Greifbare zu sein.
 
Fliesen verhältnismäßig günstig? Höchstens wenn man die selber verlegt. Ansonsten wohl eher der teuerste Bodenbelag neben Parkett
Genau, soweit sind wir auch schon, durch das Verlegen wird es wesentlich teurer als das Parkett. Zumal unser "Traumparkett" momentan im Angebot ist und mit 40 € durchaus erschwinglich.
Und das Problem bei Fliesen ohne Fußbodenheizung hatten wir in unserer alten Wohnung: Die Kinder sitzen auf eiskaltem Boden.
 

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