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ᐅ Stützmauer Garten aus Schalungssteinen - Wie Umsetzen?


Erstellt am: 03.04.25 09:32

T
theman75
03.04.25 09:32
Hallo Community,

ich möchte in meinem Garten eine Stützmauer, zwischen einem bestehenden L-Stein und einer Betonwand aufstellen. Die Betonwand ist nötig um eine Terrasse zu haben. Die L-Steine wurden vom GaLa-Bauer gesetzt, die Betonwand vom Bauträger des Hauses.

Ich möchte nun zwischen den L-Steinen und der Betonwand eine Mauer aus Schalungssteinen (Breite 17,5) hochziehen (Falls andere Ideen auch gerne.

Die Wand wäre ca. 1 - 1,15 Meter hoch, der Abstand zwischen den L-Steinen und der Betonwand beträgt ca. 1,75. Der Boden ist sehr hart.

Ich habe folgende Fragen:
Streifenfundament: Aktuell habe ich ca. 2/3 der Länge auf 80 cm tief geschachtet, die restlichen 1/3 sind nicht möglich da der Fuß des L-Steines im "Weg" ist. Ich würde nun ca. 30 cm Mineralbeton rein und auf den verbleibenden 50 cm Beton (Verlorene Schalung). Damit das Fundament nicht mit der Betonwand eine Verbindung eingeht würde ich eine Abtrennung aus Holz zur Betonwand machen.
  • Würdet Ihr das Fundament ähnlich ausführen?
  • Würdet Ihr empfehlen Bewährung in das Fundament zu machen? Ich werde auf jeden fall Bewährung zur Verbindung von Mauer und Fundament einarbeiten.
  • Da der Fuß des L-Steins im "Weg" ist, würde ich einfach darauf aufsetzen und dann selbstverständlich eine Verbindung zwischen den Schalungssteinen auf dem Fundament und den Schalungssteinen auf dem L-Stein herstellen
  • Ist eine Drainage notwendig? Nach meinem Stand wurde keine Drainage für die L-Steine und die Betonwand angelegt. Werde aber mindestens ne Noppenbahn hinterlegen und Dichtschlämme
Mauer:
Hier würde ich auf Schalungssteine setzten die ich mit Beton fülle, inkl. Bewährung.
  • Bei den Schalungssteinen würde ich auf eine Breite von 17,5 cm setzen, nach der Tabelle auf
  • "Mauerstatik für GZ Schalungssteine" mehr als ausreichend, oder?
  • Ich bin mir unsicher ob ich die Wand, die ich machen möchte mit der Betonwand und der L-Steinen verbinde? Was meint Ihr?
    • Pro: In Summe höhere Festigkeit weil alles "ein" Bauwerk ist
    • Contra: Da alle drei Fundament anders ausgeführt sind, habe ich Angst Risse in meiner Mauer zu erhalten
  • Falls ich die Wand mit der Betonwand und den L-Steinen verbinden möchte, würde ich Löcher in die L-Steine und die Betonwand bohren und über die Bewährung eine Verbindung herstellen, richtig?
Freue mich auf eure Meinungen und Ideen!
Großer Erdhügel vor Wohnhaus; Bauarbeiten mit Holzbohlen, schwarzer Folie und Kies.
H
hanghaus2023
03.04.25 11:34
Warum hat der GaLa-Bauer das nicht mit L-Steine gleich mit erledigt?

Ich würde das betonieren. Um keine Risse zu bekommen mit geplanten Fugen auf beiden Seiten.
A
Alex124
10.04.25 10:54
Nach L-Steinen und Betonwand jetzt noch eine dritte Variante dazwischen fummeln?
Kann technisch gehen, wenn man es korrekt ausführt.
Warum nicht gleich richtig machen, den letzten L-Stein vorsichtig raus lösen, dort eine vorgefertigte Ecke einsetzen und den L-Stein dann daneben setzen.
Musst eh noch tiefer gründen, Wasser abführen usw, Bagger ist also sowieso nötig, sofern du nicht tagelang per Hand buddeln willst.
L
Lüftermax
02.05.25 00:51
Hi Alex,

wenn du die Lücke zwischen Betonwand und L-Stein sauber schließen willst, ist deine Idee mit der Schalsteinmauer auf jeden Fall machbar – aber halt auch aufwendig. Fundamenttiefe und Aufbau passen soweit, nur würde ich den Bereich, wo du nicht tief genug ausheben kannst, nochmal überdenken. Auf den Fuß des L-Steins zu gründen ist nicht ideal, da weißt du ja nicht, wie tragfähig der Untergrund darunter wirklich ist.

Bewehrung im Fundament würde ich auf jeden Fall machen, besonders wenn du eh schon mit Anschlussbewehrung zur Mauer arbeitest. Die Idee mit der verlorenen Schalung und einer Holzabtrennung zur Betonwand klingt vernünftig, um Setzungsrisse zu vermeiden.

Zur Wand selbst: 17,5 cm Breite geht klar bei der Höhe. Ich persönlich würde auf Bewegungsfugen zu den bestehenden Baukörpern setzen, damit deine Wand „arbeiten“ kann, ohne dass es später hässliche Risse gibt. Eine starre Verbindung bringt dir in dem Fall keine Vorteile – im Gegenteil. Es sei denn, du willst eine statisch durchgehende Konstruktion und die Fundamente entsprechend aufbauen (aber das ist dann schon wieder eine andere Nummer).

Drainage: Auch wenn’s bisher ohne geklappt hat, würde ich trotzdem zumindest eine Noppenbahn plus Vlies und wasserführende Kiesschicht mit Drainrohr einbauen – sicher ist sicher, gerade wenn du hinten verfüllen musst.

Wenn du’s richtig machen willst und das Werkzeug oder die Zeit hast, wäre die Lösung mit Ecke + versetztem L-Stein natürlich einfacher, stabiler und schneller. Aber du weißt ja selbst: zwischen Ideal und Realität liegt oft ein sehr voller Terminkalender.

Grüße!
T
Teimo1988
14.05.25 13:55
Ich finde deine geplante Ausführung eigentlich auch ziemlich durchdacht. Die Anschlusseisen vom Fundament zu Schalsteinen würde ich alle 25 cm setzen. Vielleicht auch als L gebogen entgegen der Lastrichtung wenn sich das ausgeht.
betonwandfundamentschalungssteinemauerverbindungdrainagegalanoppenbahn