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ᐅ Bodengutachten eines 15.00m entfernten Grundstücks brauchbar?


Erstellt am: 03.01.18 12:48

I
infors
03.01.18 12:48
Hallo.
Wir haben ein Bodengutachten von einem von unserem potenziellen Grundstück ca. 15m entfernten anderen Grundstück vorliegen.

1. 0,00 - 0,50m: Kies sandig; mäßig schwer zu bohren / künstliche Auffüllung / hellbraun / sehr feucht

2. 0,50 - 1,40m: Schluff; feinsandig, sehr schwach tonig; steif / Lößlehm / hellbraun

3. 1,40 - 3,70m: Ton; schluffig, sehr schwach feinsandig, Abbruch: kein Sondierfortschritt / steif-halbfest / Verwitterungszone / dunkelgrau / feucht

Kann das von euch jemand einordnen in welche Richtung das geht bezügl. Gründungsmehrkosten? Ist eine Gründung eher einfacher oder bei den Bodenverhältnissen simpel. Würdet ihr bei den Bodenverhältnissen beim Nachbarn ein zusätzlichen Bodengutachten von unserem Grundstück durchführen lassen?

Bin gespannt auf eure Meinungen...
LG
euer Peter
K
kaho674
03.01.18 12:58
Bin kein Experte aber "gefühlt" würde ich sagen, Gründung einfach.
Versickerung hingegen = 0 - Entwässerungsproblem. Ständige Mehrkosten für Wasserentsorgung versiegelter Flächen und Abwasser bei öffentlichen Entsorgen eventuell höher als üblich.
A
Alex85
03.01.18 13:21
infors schrieb:
Würdet ihr bei den Bodenverhältnissen beim Nachbarn ein zusätzlichen Bodengutachten von unserem Grundstück durchführen lassen?

Immer. Der Statiker braucht die Daten eh, um ordentlich zuarbeiten. Das scheinen manche Sparfüchse nicht zu bedenken, die sich das Bodengutachten samt Gründungsempfehlung sparen wollen. Dann kommt Angstzuschlag in Form von mehr Beton und Stahl hinzu, der die vermeintliche Ersparnis wieder auffrisst.

Im übrigen, laienhaft beurteilt, hat der Untergrund wohl ein Problem mit Nässe, dh. Keller wird eher teurer falls geplant, und es fehlt Oberboden für Anpflanzungen.
V
V3ctra
03.01.18 13:37
Bei uns ist der Boden ähnlich. Mehrkosten entstanden wegen der Abdichtung gegen anstauendes Sickerwasser. WU-Beton Keller war bei uns Standard. Es wurden andere Dämmplatten benötigt und die Lichtschächte mussten an die Entwässerung angebunden werden. Unter die Bodenplatte kam eine ca. 30 cm Schicht mit kapillarbrechenden Eigenschaften. Ein entscheidender Punkt ist aber der Bemessungswasserstand, davon hängt so ziemlich alles von ab.
I
infors
03.01.18 13:59
Ich danke euch für eure Meinungen.
Alex85 schrieb:


Im übrigen, laienhaft beurteilt, hat der Untergrund wohl ein Problem mit Nässe, dh. Keller wird eher teurer falls geplant, und es fehlt Oberboden für Anpflanzungen.

Keller ist nicht geplant. 🙂

Da das Grundstück leichte Hanglage hat (verteilt auf 20m sind es 80cm Gefälle) wollen wir eh mit L-Steinen das Grundstück gerader planieren lassen. Dazu ist geplant neue Erde liefern zu lassen und auf das Grundstück zu verteilen. Was meint ihr vom Gefühl, könnten wir dadurch auch das angesprochene Problem mit dem fehlenden Oberboden beseitigen?
B
Baumfachmann
04.01.18 19:37
In jedem Fall ein Bodengutachten erstellen lassen
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