Hallo zusammen,
ich habe eine Frage, die mich schon seit einiger Zeit beschäftigt: Warum quietscht das Malm Bett bei Belastung?
Meines Wissens nach besteht das Gestell ja überwiegend aus Spanplatten und Metallteilen in Form von Schrauben und Verbindern. Dennoch gibt es immer dieses nervige Quietschen, wenn ich mich bewege oder mich aufs Bett setze.
Ich könnte mir vorstellen, dass es an den Verbindungen liegt – vielleicht spielen hier Reibung und Materialermüdung eine Rolle? Oder liegt es am Aufbau von Malm Betten allgemein, speziell in Kombination mit bestimmten Lattenrosten oder Matratzen?
Hat jemand detailliertere Erfahrungen oder Erklärungen dazu, warum diese typisch quietschenden Geräusche gerade bei Belastung auftreten? Und was kann man tun, damit das störende Geräusch verschwindet oder zumindest minimiert wird?
Danke schon mal für eure Einschätzungen!
ich habe eine Frage, die mich schon seit einiger Zeit beschäftigt: Warum quietscht das Malm Bett bei Belastung?
Meines Wissens nach besteht das Gestell ja überwiegend aus Spanplatten und Metallteilen in Form von Schrauben und Verbindern. Dennoch gibt es immer dieses nervige Quietschen, wenn ich mich bewege oder mich aufs Bett setze.
Ich könnte mir vorstellen, dass es an den Verbindungen liegt – vielleicht spielen hier Reibung und Materialermüdung eine Rolle? Oder liegt es am Aufbau von Malm Betten allgemein, speziell in Kombination mit bestimmten Lattenrosten oder Matratzen?
Hat jemand detailliertere Erfahrungen oder Erklärungen dazu, warum diese typisch quietschenden Geräusche gerade bei Belastung auftreten? Und was kann man tun, damit das störende Geräusch verschwindet oder zumindest minimiert wird?
Danke schon mal für eure Einschätzungen!
Der wichtigste Grund für das Quietschen bei Malm-Betten liegt meist in den Verbindungen zwischen den Spanplatten und den Metallverbinder-Einheiten.
Genau so ist es. Die Oberflächen in den Verbindungsstellen reiben aneinander und die Spannkraft der Schrauben verändert sich mit der Belastung, sodass leicht Mikrobewegungen entstehen, die als Quietschen wahrgenommen werden.
Zusätzlich sind günstige Spanplatten oft poröser und weniger stabil als Vollholz, was das Phänomen verstärkt. Deshalb ist es empfehlenswert, die Schrauben regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls mit speziellem Schmiermittel (z.B. Graphitpulver oder Silikonspray) an den Kontaktpunkten nachzuhelfen.
Auch das Überprüfen des Lattenrostes und ob er gleichmäßig aufliegt, kann das Quietschen mindern.
sebatu schrieb:
Vielleicht spielen hier Reibung und Materialermüdung eine Rolle?
Genau so ist es. Die Oberflächen in den Verbindungsstellen reiben aneinander und die Spannkraft der Schrauben verändert sich mit der Belastung, sodass leicht Mikrobewegungen entstehen, die als Quietschen wahrgenommen werden.
Zusätzlich sind günstige Spanplatten oft poröser und weniger stabil als Vollholz, was das Phänomen verstärkt. Deshalb ist es empfehlenswert, die Schrauben regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls mit speziellem Schmiermittel (z.B. Graphitpulver oder Silikonspray) an den Kontaktpunkten nachzuhelfen.
Auch das Überprüfen des Lattenrostes und ob er gleichmäßig aufliegt, kann das Quietschen mindern.
S
SauDietmar11.08.21 20:05Ergänzend zu Ginos Ausführungen:
1. Typische Fehlerquelle sind gelockerte Verbindungsschrauben. Nicht selten setzen sich diese mit der Zeit minimal, was Mikrobewegungen erzeugt.
2. Die Montage des Bettes spielt eine Rolle – wenn das Gestell leicht verzogen oder nicht sauber ausgerichtet wurde, entstehen zusätzliche Spannungen;
3. Besonders am Kopf- und Fußteil treten oft Reibstellen auf, die leise aber störend quietschen können.
Ich empfehle, das Bett nach Anleitung komplett zu demontieren und dann nochmal gewissenhaft neu zu verschrauben. Bei jedem Schritt die Verbindungsstellen mit trockenem Schleifpapier leicht anrauen und dann mit etwas trockenem Wachs oder Graphit behandeln. Öl würde ich nicht empfehlen, da es Stoffe anlösen und Holz oder Spanplatten aufquellen lassen kann.
Zum Schluss sollte man die Schrauben immer wechselseitig anziehen, nie nur eine Seite hintereinander, um die Spannungen möglichst gleichmäßig zu verteilen.
1. Typische Fehlerquelle sind gelockerte Verbindungsschrauben. Nicht selten setzen sich diese mit der Zeit minimal, was Mikrobewegungen erzeugt.
2. Die Montage des Bettes spielt eine Rolle – wenn das Gestell leicht verzogen oder nicht sauber ausgerichtet wurde, entstehen zusätzliche Spannungen;
3. Besonders am Kopf- und Fußteil treten oft Reibstellen auf, die leise aber störend quietschen können.
Ich empfehle, das Bett nach Anleitung komplett zu demontieren und dann nochmal gewissenhaft neu zu verschrauben. Bei jedem Schritt die Verbindungsstellen mit trockenem Schleifpapier leicht anrauen und dann mit etwas trockenem Wachs oder Graphit behandeln. Öl würde ich nicht empfehlen, da es Stoffe anlösen und Holz oder Spanplatten aufquellen lassen kann.
Zum Schluss sollte man die Schrauben immer wechselseitig anziehen, nie nur eine Seite hintereinander, um die Spannungen möglichst gleichmäßig zu verteilen.
Hey 🙂
Ich kann das Quietschen aus eigener Erfahrung bestätigen. So ein Malm Bett ist zwar superstylisch, aber wenn es anfängt zu knarren, dann nervt das echt.
Das hat bei mir tatsächlich Wunder gewirkt, ich hab Silikonspray benutzt. Ging wirklich easy und war danach Ruhe.
Außerdem hilft es, die Matratze etwas zu verschieben oder eben leicht anders zu positionieren – manchmal sitzen Lattenrost und Rahmen nicht 100% perfekt aufeinander, und da entstehen dann so kleine Bewegungen, die den Ton erzeugen.
Kleiner Tipp zum Schluss: Nicht drüber ärgern, so was hat fast jeder, der ein günstiges Bett aus Holz-Spanplatten hat 😉 Einfach regelmäßig checken und etwas pflegen, dann bleibt das Quietschen in Schach.
Ich kann das Quietschen aus eigener Erfahrung bestätigen. So ein Malm Bett ist zwar superstylisch, aber wenn es anfängt zu knarren, dann nervt das echt.
Gino38 schrieb:
regelmäßig die Schrauben kontrollieren und Schmiermittel nutzen
Das hat bei mir tatsächlich Wunder gewirkt, ich hab Silikonspray benutzt. Ging wirklich easy und war danach Ruhe.
Außerdem hilft es, die Matratze etwas zu verschieben oder eben leicht anders zu positionieren – manchmal sitzen Lattenrost und Rahmen nicht 100% perfekt aufeinander, und da entstehen dann so kleine Bewegungen, die den Ton erzeugen.
Kleiner Tipp zum Schluss: Nicht drüber ärgern, so was hat fast jeder, der ein günstiges Bett aus Holz-Spanplatten hat 😉 Einfach regelmäßig checken und etwas pflegen, dann bleibt das Quietschen in Schach.
Zusammengefasst:
- Schrauben festziehen
- Kontaktstellen leicht schmieren (Graphit oder Silikon)
- Überprüfen, ob das Bett straff und gerade aufgebaut ist
- Lattenrost und Matratze richtig positionieren
Das sind die häufigsten und effektivsten Methoden, um das Quietschen zu vermeiden.
- Schrauben festziehen
- Kontaktstellen leicht schmieren (Graphit oder Silikon)
- Überprüfen, ob das Bett straff und gerade aufgebaut ist
- Lattenrost und Matratze richtig positionieren
Das sind die häufigsten und effektivsten Methoden, um das Quietschen zu vermeiden.
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