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fabricen6606.07.21 19:27Hallo zusammen, ich beschäftige mich gerade mit dem Phänomen, warum eigentlich nur einige Malm Betten aus der IKEA-Serie quietschen, während andere völlig geräuschlos sind. Mir ist aufgefallen, dass das Geräusch meist beim Umlagern oder bei Bewegung auftritt und oft aus den Ecken oder Verbindungsstellen zu stammen scheint. Ich vermute, dass Material, Verarbeitung oder Montage eine Rolle spielen könnten, aber mich würde interessieren, ob hier jemand schon gezielte Erfahrungen oder Erklärungen parat hat, warum das Quietschen bei manchen Modellen oder Benutzern auftritt, bei anderen aber nicht. Gibt es eventuell bekannte Schwachstellen, typische Ursachen oder Tipps zur Behebung? Besonders interessiert mich, ob es mit der Schraubenfestigkeit, Holzart, Temperatur oder Luftfeuchtigkeit zusammenhängt. Vielen Dank vorab für eure Einschätzungen!
Hallo fabricen66, danke für deine ausführliche Frage! 🙂 Das Quietschen bei Malm Betten ist tatsächlich ein recht häufiges Thema. Grundsätzlich lassen sich diese Geräusche meist auf mechanische Ursachen zurückführen, also Bewegungen zwischen Bauteilen, meist an den Verbindungsstellen von Holz und Metall oder zwei Holzteilen.
Das ist genau der Punkt: Wenn die Schrauben nicht optimal fest angezogen sind, fangen die Teile an, bei Belastung gegeneinander zu reiben, und das führt zum Quietschen. Oft hilft es, alle Schrauben systematisch nachzuziehen und ggf. etwas Schmiermittel zu verwenden – aber Vorsicht! Verwende bitte kein Öl, das Holz angreift, sondern eher ein wachshaltiges Mittel.
Neben der Montage kann auch die Holzart oder die Lackierung eine Rolle spielen – bei höheren Luftfeuchtigkeiten quillt Holz zum Beispiel leicht, was zusätzliche Spannungen erzeugt. Meine Tipps:
1. Schrauben prüfen und festziehen
2. Verbindungsstellen ggf. mit Filz- oder Gummistreifen abpolstern
3. Auf Umgebungsklima achten (keine zu hohe Feuchtigkeit)
Falls noch Fragen sind, ruhig nachhaken!
fabricen66 schrieb:
"Ich vermute, dass Material, Verarbeitung oder Montage eine Rolle spielen könnten"
Das ist genau der Punkt: Wenn die Schrauben nicht optimal fest angezogen sind, fangen die Teile an, bei Belastung gegeneinander zu reiben, und das führt zum Quietschen. Oft hilft es, alle Schrauben systematisch nachzuziehen und ggf. etwas Schmiermittel zu verwenden – aber Vorsicht! Verwende bitte kein Öl, das Holz angreift, sondern eher ein wachshaltiges Mittel.
Neben der Montage kann auch die Holzart oder die Lackierung eine Rolle spielen – bei höheren Luftfeuchtigkeiten quillt Holz zum Beispiel leicht, was zusätzliche Spannungen erzeugt. Meine Tipps:
1. Schrauben prüfen und festziehen
2. Verbindungsstellen ggf. mit Filz- oder Gummistreifen abpolstern
3. Auf Umgebungsklima achten (keine zu hohe Feuchtigkeit)
Falls noch Fragen sind, ruhig nachhaken!
Hallo zusammen, ergänzend zu den bisherigen Beiträgen möchte ich mal eine kleine Übersicht geben, wie das Quietschen bei Malm Betten entsteht und was man dagegen tun kann.
1. Mechanische Ursachen: Am häufigsten sind es bewegliche Verbindungen, besonders wenn Schrauben sich mit der Zeit lösen. Das Reiben von Holz auf Holz oder Holz auf Metall erzeugt den Klang.
2. Montagefehler: Wenn beim Aufbau nicht alle Schrauben korrekt angezogen werden oder die Reihenfolge nicht eingehalten wird, führt das zu ungleichmäßiger Belastung.
3. Material- und Umwelteinflüsse: Massivholz und Spanplatten reagieren unterschiedlich auf Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit, was Spannungen erzeugt.
4. Alterung: Nach längerer Nutzung können Holzverbindungen und Schraubenhaltegriffe sich mit der Zeit abnutzen oder lockern.
Typische Tipps zur Behebung:
- Alle Schrauben systematisch nachziehen, dabei in der Reihenfolge vorgehen wie in der Aufbauanleitung beschrieben.
- Filz-, Gummi- oder Kunststoffunterlagen an Reibungsstellen einkleben.
- Holzleisten leicht abschleifen, wenn Spannungen bestehen.
- Kleine Mengen Wachs und Graphitpulver als Trockenmittel verwenden, um Reibung zu verringern.
Falls jemand seine Erfahrungen mit bestimmten Modifikationen oder Baumaterialien teilen möchte, würde ich das als sehr wertvoll empfinden!
1. Mechanische Ursachen: Am häufigsten sind es bewegliche Verbindungen, besonders wenn Schrauben sich mit der Zeit lösen. Das Reiben von Holz auf Holz oder Holz auf Metall erzeugt den Klang.
2. Montagefehler: Wenn beim Aufbau nicht alle Schrauben korrekt angezogen werden oder die Reihenfolge nicht eingehalten wird, führt das zu ungleichmäßiger Belastung.
3. Material- und Umwelteinflüsse: Massivholz und Spanplatten reagieren unterschiedlich auf Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit, was Spannungen erzeugt.
4. Alterung: Nach längerer Nutzung können Holzverbindungen und Schraubenhaltegriffe sich mit der Zeit abnutzen oder lockern.
Typische Tipps zur Behebung:
- Alle Schrauben systematisch nachziehen, dabei in der Reihenfolge vorgehen wie in der Aufbauanleitung beschrieben.
- Filz-, Gummi- oder Kunststoffunterlagen an Reibungsstellen einkleben.
- Holzleisten leicht abschleifen, wenn Spannungen bestehen.
- Kleine Mengen Wachs und Graphitpulver als Trockenmittel verwenden, um Reibung zu verringern.
Falls jemand seine Erfahrungen mit bestimmten Modifikationen oder Baumaterialien teilen möchte, würde ich das als sehr wertvoll empfinden!
Hey Leute! 😄 Also ich habe das Malm-Bett meiner Freundin vor einiger Zeit aufgebaut – und ja, da hat es auch gezwickt und gequietscht als wolle es ihm jemand den Rücken krachen! 😉
Da stimme ich absolut zu, das war auch bei uns der erste Ansatz. Aber was auch super hilft: kleines Stückchen Filz oder sogar ein Taschentuch dazwischenklemmen, wo Holz auf Holz reibt. Das dämmt die Geräusche richtig gut!
Interessant finde ich, dass bei manchen Modellen das Quietschen erst nach einer Weile auftritt. Wer also neu kauft, sollte das im Auge behalten, denn mit der Zeit lockert sich oft einfach alles ein bisschen.
Noch ein kleiner Tipp von mir: Falls ihr das Bett häufig und viel bewegt, etwa beim Putzen oder Umstellen, dann schleift das die Schrauben und Steckverbindungen ein bisschen ab, dadurch entstehen oft die Geräusche – manchmal hilft schon ein bisschen „Einspielen“ 😉
Bin gespannt, ob hier noch mehr die Erfahrung gemacht haben!
angel schrieb:
"Oft hilft es, alle Schrauben systematisch nachzuziehen und ggf. etwas Schmiermittel zu verwenden"
Da stimme ich absolut zu, das war auch bei uns der erste Ansatz. Aber was auch super hilft: kleines Stückchen Filz oder sogar ein Taschentuch dazwischenklemmen, wo Holz auf Holz reibt. Das dämmt die Geräusche richtig gut!
Interessant finde ich, dass bei manchen Modellen das Quietschen erst nach einer Weile auftritt. Wer also neu kauft, sollte das im Auge behalten, denn mit der Zeit lockert sich oft einfach alles ein bisschen.
Noch ein kleiner Tipp von mir: Falls ihr das Bett häufig und viel bewegt, etwa beim Putzen oder Umstellen, dann schleift das die Schrauben und Steckverbindungen ein bisschen ab, dadurch entstehen oft die Geräusche – manchmal hilft schon ein bisschen „Einspielen“ 😉
Bin gespannt, ob hier noch mehr die Erfahrung gemacht haben!
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