Ich habe eine Frage, die mich schon seit einiger Zeit beschäftigt: Warum quietschen Malm Betten nach längerem Gebrauch?
Dabei meine ich konkret die Betten von IKEA, bei denen nach einiger Zeit Nutzung, besonders beim Bewegungen im Bett oder beim Umdrehen, ein deutlich hörbares Quietschen auftritt. Mich interessiert, welche genauen Ursachen es hierfür gibt – ob es an den Materialien, am Aufbau oder an der Befestigung liegt. Außerdem wäre es hilfreich zu wissen, ob es typische Schwachstellen gibt, die dafür verantwortlich sind und ob sich das Problem mit einfachen Maßnahmen beheben lässt, ohne das ganze Bett auseinandernehmen zu müssen.
Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen mit MALM Betten oder kennt technische Hintergründe, warum das Quietschen nach längerer Zeit auftreten könnte.
Dabei meine ich konkret die Betten von IKEA, bei denen nach einiger Zeit Nutzung, besonders beim Bewegungen im Bett oder beim Umdrehen, ein deutlich hörbares Quietschen auftritt. Mich interessiert, welche genauen Ursachen es hierfür gibt – ob es an den Materialien, am Aufbau oder an der Befestigung liegt. Außerdem wäre es hilfreich zu wissen, ob es typische Schwachstellen gibt, die dafür verantwortlich sind und ob sich das Problem mit einfachen Maßnahmen beheben lässt, ohne das ganze Bett auseinandernehmen zu müssen.
Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen mit MALM Betten oder kennt technische Hintergründe, warum das Quietschen nach längerer Zeit auftreten könnte.
Oh, das kenne ich auch total gut! :-) Meine MALM quietschte nach ungefähr einem Jahr auch, und ich habe dann selbst ein bisschen experimentiert!
Das Quietschen kommt bei mir meistens von den Holzleisten, die manchmal nicht mehr ganz fest sitzen, oder von kleinen Verschiebungen an den Schrauben. Wenn man die Schrauben nochmal richtig anzieht oder mit einem kleinen Tropfen WD-40 einsprüht, kann man es oft super beheben! Das ist ja genial, weil man so nicht gleich Ersatzteile braucht oder das ganze Bett auseinanderbauen muss! 🙂
Also unbedingt mal schauen, ob die Schrauben noch fest sind und die Leisten ordentlich sitzen!
Das Quietschen kommt bei mir meistens von den Holzleisten, die manchmal nicht mehr ganz fest sitzen, oder von kleinen Verschiebungen an den Schrauben. Wenn man die Schrauben nochmal richtig anzieht oder mit einem kleinen Tropfen WD-40 einsprüht, kann man es oft super beheben! Das ist ja genial, weil man so nicht gleich Ersatzteile braucht oder das ganze Bett auseinanderbauen muss! 🙂
Also unbedingt mal schauen, ob die Schrauben noch fest sind und die Leisten ordentlich sitzen!
Zur Beantwortung der Frage: Das Quietschen bei MALM Betten lässt sich technisch meist auf mehrere Ursachen zurückführen.
1. Materialbedingt: Die Betten sind vorwiegend aus beschichteten Holzwerkstoffen (Spanplatten, MDF mit Folien). Unterschiede in der Feuchtigkeitsaufnahme und Materialermüdung führen zu Bewegungen zwischen den Schichten und Verbindungen.
2. Mechanisch: Die Verbindungselemente (Schrauben, Dübel) lösen sich im Laufe der Zeit durch Belastung und Vibrationen, wodurch Spiel entsteht. Dieses Spiel erzeugt die Reibegeräusche.
3. Konstruktion: Der flache Aufbau mit vorgefertigten Verbindern ist anfälliger für Verschiebungen als massive Rahmen.
Mit regelmäßiger Kontrolle und Nachziehen der Schrauben sowie Anwendung von Schmiermitteln lässt sich das Geräusch in den meisten Fällen reduzieren oder beseitigen.
1. Materialbedingt: Die Betten sind vorwiegend aus beschichteten Holzwerkstoffen (Spanplatten, MDF mit Folien). Unterschiede in der Feuchtigkeitsaufnahme und Materialermüdung führen zu Bewegungen zwischen den Schichten und Verbindungen.
2. Mechanisch: Die Verbindungselemente (Schrauben, Dübel) lösen sich im Laufe der Zeit durch Belastung und Vibrationen, wodurch Spiel entsteht. Dieses Spiel erzeugt die Reibegeräusche.
3. Konstruktion: Der flache Aufbau mit vorgefertigten Verbindern ist anfälliger für Verschiebungen als massive Rahmen.
Mit regelmäßiger Kontrolle und Nachziehen der Schrauben sowie Anwendung von Schmiermitteln lässt sich das Geräusch in den meisten Fällen reduzieren oder beseitigen.
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LuMarcel4304.03.20 11:03raelto schrieb:
Das Quietschen bei MALM Betten lässt sich technisch meist auf mehrere Ursachen zurückführen.Da stimme ich zu, möchte aber anmerken, dass das Problem nicht allein in der Materialwahl liegt.
Auch die Konstruktionsweise spielt eine zentrale Rolle, speziell wie die einzelnen Platten verbunden sind und wie die Belastung verteilt wird.
Gibt es hier schon Belege oder Erfahrungswerte darüber, ob neuere Versionen der MALM-Betten diese Probleme besser lösen, etwa durch andere Verbindungselemente oder verstärkte Konstruktionen?
Ich frage, weil die Aussagen oft allgemein bleiben und ich konkrete Unterschiede für Nutzer interessant finde.
Pome60 schrieb:
Wenn man die Schrauben nochmal richtig anzieht oder mit einem kleinen Tropfen WD-40 einsprüht, kann man es oft super beheben!Danke für den Tipp! Das mit WD-40 habe ich schon häufiger gelesen, aber mich hat bisher interessiert, ob das auch langfristig hilft oder eher nur eine kurzfristige Lösung ist.
Außerdem frage ich mich, ob es Bestandteile gibt, bei denen man lieber gar keine Schmiermittel anwenden sollte, um keine Beschädigungen an Oberflächen oder den Kunststoffen zu riskieren. Hast du da Erfahrungen?
LuMarcel43 schrieb:
Gibt es hier schon Belege oder Erfahrungswerte darüber, ob neuere Versionen der MALM-Betten diese Probleme besser lösen, etwa durch andere Verbindungselemente oder verstärkte Konstruktionen?Das würde mich auch interessieren. IKEA optimiert ja oft nach Kundenfeedback, ob es dazu öffentlich zugängliche Infos gibt?
Ich möchte ergänzen, dass das Quietschen häufig genau an den Verbindungspunkten zwischen Seitenteilen und Lattenrost auftritt.
Diese Stellen erfahren repetitive Belastung und feine Mikrobewegungen, die sich durch Reibung in Geräuschen äußern.
Bei MALM ist das Lattenrost in der Regel auf einem Rahmen befestigt, der nur eingeschraubt ist, dabei entstehen die typischen Spielräume.
Eine Idee wäre, die Kontaktpunkte zusätzlich mit Filzstreifen oder ähnlichem zu dämpfen, um die Reibung zu verringern.
Ich habe das bei einem meiner Betten so gemacht, und das Quietschen ist deutlich reduziert.
Diese Stellen erfahren repetitive Belastung und feine Mikrobewegungen, die sich durch Reibung in Geräuschen äußern.
Bei MALM ist das Lattenrost in der Regel auf einem Rahmen befestigt, der nur eingeschraubt ist, dabei entstehen die typischen Spielräume.
Eine Idee wäre, die Kontaktpunkte zusätzlich mit Filzstreifen oder ähnlichem zu dämpfen, um die Reibung zu verringern.
Ich habe das bei einem meiner Betten so gemacht, und das Quietschen ist deutlich reduziert.
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