Hallo zusammen, ich habe mir vor kurzem ein Ikea Malm Bett gekauft und festgestellt, dass es trotz des Austauschs aller Schrauben weiterhin quietscht, sobald ich mich bewege. Die Schrauben habe ich festgezogen, mehrfach kontrolliert, auch mit etwas Montagespray probiert, aber das Geräusch bleibt. Das Quietschen kommt, obwohl die Verbindungsschrauben neu und intakt sind.
Meine Frage: Woran kann das Quietschen bei einem relativ neuen Malm Bett trotz neuer Schrauben liegen? Kann es an der Konstruktion, Holzqualität, oder vielleicht an den beiliegenden Verbindungsbeschlägen liegen? Gibt es bekannte Schwachstellen, die man zusätzlich behandeln müsste? Bin für jeden Tipp und auch Erfahrungen dankbar, wie man das Bett dauerhaft spiel- und geräuschfrei bekommt.
Meine Frage: Woran kann das Quietschen bei einem relativ neuen Malm Bett trotz neuer Schrauben liegen? Kann es an der Konstruktion, Holzqualität, oder vielleicht an den beiliegenden Verbindungsbeschlägen liegen? Gibt es bekannte Schwachstellen, die man zusätzlich behandeln müsste? Bin für jeden Tipp und auch Erfahrungen dankbar, wie man das Bett dauerhaft spiel- und geräuschfrei bekommt.
Lueldo schrieb:
trotz des Austauschs aller Schrauben weiterhin quietscht, sobald ich mich bewege.Das Quietschen trotz neuer Schrauben liegt häufig nicht an den Schrauben selbst, sondern an der Verbindung zwischen den Holzoberflächen. Bei Modellen wie dem Malm kann die Konstruktion so eng sein, dass sich kleine Bewegungen ergeben, die Reibung verursachen.
Eine systematische Vorgehensweise ist hier sinnvoll:
1. Schrauben auf korrekten Sitz prüfen (nicht nur fest sondern auch plan mit der Oberfläche).
2. Holzverbindungen kontrollieren: Sind sie sauber, keine Holzfasern beschädigt?
3. Leerstellen mit Holzleim auffüllen (besonders bei Dübelverbindungen).
4. Alle beweglichen Teile wie Lattenrostaufnahmen prüfen und ggf. mit Filz oder dünnen Gummistreifen dämpfen.
Oft hilft es, die betroffenen Kontaktpunkte mit einem trockenen Schmiermittel wie Wachs oder feinem Teflonspray zu behandeln. WD-40 löst zwar Quietschen, ist aber eher ein kurzfristiger Fix und kann Holz beschädigen.
Damit lässt sich normalerweise eine dauerhafte Geräuschreduzierung erreichen.
Lueldo schrieb:
Kann es an der Konstruktion, Holzqualität, oder vielleicht an den beiliegenden Verbindungsbeschlägen liegen?Grundsätzlich würde ich neben den Schrauben und dem Holz auch die Verbindungselemente wie Exzenterverbinder und Metallwinkel anschauen. Bei Ikea-Betten sind diese häufig für Geräusche verantwortlich, wenn sie sich minimal lösen oder der Kontakt zum Holz durch Mikrobewegungen Reibung erzeugt.
Ein paar Tipps:
- Prüfe, ob alle Exzenterverbinder richtig gedreht und vollständig sitzen.
- Ziehe verbundene Schrauben erst nach einer Nacht nochmal nach, da sich Holz durch Feuchtigkeit etwas setzt.
- Schmiere Metallteile sparsam mit trockener Technik wie Grafitpulver, das schützt und schmiert ohne Flecken.
Sehr wichtig ist die regelmäßige Kontrolle, weil die Holzquellungen durch Luftfeuchtigkeit Änderungen verursachen können, die zu mehr Quietschgeräuschen führen. Bei der Malm-Serie ist auch das Mittelbrett oft eine Schwachstelle – hier verwindet sich das Bett leicht.
Hey, ich kenne das Problem mit dem quietschenden Malm Bett nur zu gut! 🙂
Was bei mir richtig gut funktioniert hat: Unter alle Kontaktstellen, an denen Holz auf Holz trifft, dünne Filzunterlagen kleben! Das nimmt die Reibung und eliminiert das nervige Quietschen wirklich komplett.
Vorher hatte ich auch die Schrauben mehrfach angezogen, aber das half irgendwie nur kurz. Wahrscheinlich hat sich das Holz minimal bewegt und daher ist das Geräusch geblieben.
Auch ein kleiner Tipp: Die Schrauben nicht zu stramm anziehen, denn das drückt das Holz zusammen und es können Risse oder Spannungen entstehen, die wieder zum Quietschen führen. Ein bisschen wackelig darf es sein, aber keine Spielräume. Ich war echt überrascht, wie einfach so ein kleiner Trick helfen kann!
Also, einfach mal einen Streifen Filz an den kritischen Stellen probieren – und wen das mal jemand ausprobiert, erzählt gern, ob's geholfen hat!
Was bei mir richtig gut funktioniert hat: Unter alle Kontaktstellen, an denen Holz auf Holz trifft, dünne Filzunterlagen kleben! Das nimmt die Reibung und eliminiert das nervige Quietschen wirklich komplett.
Vorher hatte ich auch die Schrauben mehrfach angezogen, aber das half irgendwie nur kurz. Wahrscheinlich hat sich das Holz minimal bewegt und daher ist das Geräusch geblieben.
Auch ein kleiner Tipp: Die Schrauben nicht zu stramm anziehen, denn das drückt das Holz zusammen und es können Risse oder Spannungen entstehen, die wieder zum Quietschen führen. Ein bisschen wackelig darf es sein, aber keine Spielräume. Ich war echt überrascht, wie einfach so ein kleiner Trick helfen kann!
Also, einfach mal einen Streifen Filz an den kritischen Stellen probieren – und wen das mal jemand ausprobiert, erzählt gern, ob's geholfen hat!
noge58 schrieb:
Unter alle Kontaktstellen, an denen Holz auf Holz trifft, dünne Filzunterlagen kleben! Das nimmt die Reibung und eliminiert das nervige Quietschen wirklich komplett.Das ist eine sehr pragmatische Lösung, die ich ebenfalls empfehlen kann. Ergänzend wäre noch anzumerken, dass häufig der Lattenrosthalter selbst oder die Auflagepunkte der Lattenrostleisten Geräusche verursachen.
Wenn die Schrauben und Verbindungen überprüft und gesichert sind, bitte auch folgende Punkte ins Auge fassen:
- Prüfen, ob die Lattenrostbretter spielfrei und plan aufliegen.
- Eventuell kleine Gummistreifen oder Filzpads zwischen Lattenrostleisten und Rahmen montieren.
- Das Mittelstrebenbrett, das bei Malm-Betten standardmäßig eingehängt wird, kann minimal mitschwingen; hier hilft das Fixieren mit Holzleim oder zusätzlichen Klammern.
Ein komplett neues Set Schrauben löst das Quietschen selten allein. Meist ist es die Kombination verschiedener kleiner Mikrobewegungen, die sich zusammen addieren.
Ähnliche Themen