Hallo zusammen, ich habe bei mir zuhause einige IKEA Malm-Möbelstücke, die leider etwas wackelig sind. Da ich keine Lust auf großen Aufwand oder teure Anschaffungen habe, suche ich nach einfachen und kostengünstigen Tipps, um die Stabilität der Möbel zu verbessern. Dabei geht es mir vor allem um Methoden, die nicht viel Zeit oder spezielles Werkzeug erfordern, aber trotzdem spürbar helfen, zum Beispiel durch andere Schraubtechniken, Verstärkungen, kleine Ergänzungen oder einfache Tricks. Hat jemand Erfahrungen oder Ideen, wie man Malm-Schubladenkommoden oder Nachttische ohne großen Aufwand stabiler machen kann?
Hey Johnatan! Schön, dass du das Thema ansprichst – Malm-Möbel sind wirklich nicht die stabilsten, wenn man sie ein bisschen strapazieren will. 😅 Mein Lieblings-Tipp: Schubladen und Korpus an stabileren Stellen mit kleinen Winkeln (z.B. sogenannte Metallwinkel aus dem Baumarkt) einfach innen verstärken. Da nimmt man meistens 4 Schrauben, dauert nicht lang und ist mega effektiv! <br>Außerdem hilft es, die Kreuzschlitzschrauben mit ganz leichtem Schraubensicherungslack zu fixieren, dann lockert sich nichts so schnell und alles bleibt schön straff. 🙂 Ein paar Filzgleiter an den Möbelbeinen können auch für bessere Standfestigkeit sorgen, sprich weniger indirektes Wackeln. Viel Erfolg!
Hm, dass die Malm-Serie stabiler sein könnte, halte ich für eine Illusion, ehrlich gesagt. Diese Möbel sind von IKEA halt eher für den Kurzzeitgebrauch konzipiert – da helfen keine Tricks, wenn man Kinder, oder Stauraum für schwere Sachen braucht. <br>Das meiste ist Pressspan mit dünner Beschichtung. Ich würde eher empfehlen, komplett auf solides Massivholz umzusteigen, statt hier am „Quick fix“ zu basteln. Sorry, nicht das, was du hören willst, aber manchmal ist weniger mehr. 😉
GALEO4 schrieb:
Diese Möbel sind von IKEA halt eher für den Kurzzeitgebrauch konzipiert<br>Stimmt größtenteils, aber es gibt durchaus Möglichkeiten, die Stabilität deutlich zu erhöhen, ohne komplett neue Möbel zu kaufen. Zum Beispiel kann man vorhandene Löcher für Verbindungsbolzen mit Holzleim und einem entsprechend großen holzfüllern verstärken, dann die Schrauben nochmal festsetzen. Das reduziert das Wackeln. <br>Auch ein passgenauer Einsatz von Rückwänden (dünne Spanplatten) und zusätzliche Winkel im Inneren können einen großen Unterschied machen, ohne dass man das Möbelstück auseinandernehmen muss. <br>Wichtig ist, die Verbesserungen gleichmäßig auszuführen, sonst hilft es nur bedingt.juMira46 schrieb:
Mein Lieblings-Tipp: Schubladen und Korpus an stabileren Stellen mit kleinen Winkeln einfach innen verstärken<br>Immer schön und nett gedacht, aber diese „kleinen Winkel“ haben ihren Preis – nicht nur finanziell. Ich finde, das unterstreicht nur, dass die Möbel eben qualitativ nicht durchdacht sind. <br>Wer wirklich nachhaltig denkt, hat wenig davon, immer wieder kleine Flickschustereien anzubringen. Es besteht die Gefahr, dass man letztlich das Problem nur verschiebt, nicht löst.F
flo-Theres08.10.24 10:15Kurz ein paar konkrete Tipps: <br>- Schrauben regelmäßig nachziehen, das lockert sich bei Malm-Möbeln sehr schnell.<br>- Holzleim in die Verbindungsstellen geben, bevor man die Schrauben anzieht, als „Klebedichtung“ erhöht das die mechanische Stabilität.<br>- Wenn die Rückwand dünn ist, kann man diese mit kleinen Leisten zusätzlich abstützen, das stabilisiert die gesamte Kommode.<br>Diese Schritte sind einfach und benötigen kaum Werkzeug – ein Akkuschrauber und Holzleim sind meist ausreichend.
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