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ᐅ Wie kann IKEA Besta als Stauraum im Wohnwagen genutzt werden?

Erstellt am: 30.12.21 09:17
T
toklo
T
toklo
30.12.21 09:17
Hallo zusammen,

ich beschäftige mich aktuell mit der Idee, den IKEA Besta als Stauraumlösung im Wohnwagen zu nutzen.

Meine konkrete Fragestellung lautet: Wie kann man das IKEA Besta-System am besten im Wohnwagen integrieren, um vorhandenen Stauraum optimal zu nutzen, dabei Stabilität und Funktionalität sicherzustellen und gleichzeitig das vergleichsweise starre Möbelsystem an die oft beengten und beweglichen Bedingungen im Wohnmobil anzupassen?

Ich stelle mir vor, dass einige Anpassungen nötig sind, etwa wegen der Befestigung während der Fahrt und des begrenzten Raumes. Hat jemand praktische Erfahrungen oder Vorschläge zur Modifikation und Nutzung des Besta-Systems unter solchen Bedingungen?

Vielen Dank im Voraus!
B
barda6
30.12.21 09:45
Zum Wohnwagen würde ich Besta vor allem an den Boden oder die Wand richtig fixieren. Schrauben und Winkel helfen, damit es nicht wackelt.

Außerdem: Leichte Kunststoffboxen in den Besta-Schubladen sorgen für Ordnung und verhindern Verrutschen.
V
Victor54
30.12.21 10:12
barda6 schrieb:
Zum Wohnwagen würde ich Besta vor allem an den Boden oder die Wand richtig fixieren.

Das ist sicher notwendig, aber ich bezweifle, dass die IKEA-Module ohne Modifikationen wirklich robust genug sind, wenn der Wagen unterwegs starken Erschütterungen ausgesetzt ist.

Ist jemandem bekannt, ob das Material z. B. verstärkt werden kann, oder ob es stabilere Alternativen innerhalb des IKEA-Sortiments gibt, die sich besser eignen?
K
kibutar
30.12.21 11:33
Ich habe vor einiger Zeit ein ähnliches Projekt gestartet und kann aus technischer Sicht Folgendes zur Integration von Besta im Wohnwagen beitragen:

- Zunächst sollte man die Innenmaße im Wagen exakt messen. Besta-Module haben feste Abmessungen; ein passgenauer Zuschnitt von Einlegeböden oder gar das Kürzen der Platten könnte notwendig sein.

- Um das Modul sicher zu fixieren, empfehle ich eine Kombination aus Winkel-Schraubverbindungen an der Wand (z.B. L-Profil aus Metall) sowie rutschhemmenden Dichtungen zwischen Modul und Boden. Diese verhindern ein Verrutschen und mindern Vibrationen.

- Die Schubladen und Türen des Besta-Systems müssen mit zusätzlichen Verriegelungen versehen werden, die das Öffnen während der Fahrt verhindern. Spezielle Camper-Riegel sind hier hilfreich.

- Da das Material von Besta eher pressspanbasiert ist, ist Feuchtigkeit ein Thema. Man sollte mit wasserresistenten Lacken oder Folien nachbehandeln, um Schäden durch Schwankungen in der Luftfeuchtigkeit zu vermeiden.

Eine Frage an dich, toklo: Wie groß ist dein Wohnwagen und wie viel Bewegungsfreiraum hast du für die Stauraummöbel? Das könnte die Planung stark beeinflussen.
T
toklo
30.12.21 13:05
kibutar schrieb:
Eine Frage an dich, toklo: Wie groß ist dein Wohnwagen und wie viel Bewegungsfreiraum hast du für die Stauraummöbel?

Danke für die ausführlichen Tipps! Mein Wohnwagen ist etwa 6 Meter lang und 2,3 Meter breit.

Für die Stauraumlösung wäre eine Wandlänge etwa 1,5 Meter verfügbar, dort würde ich gern 2 Besta-Module hintereinander oder gestapelt integrieren. Die Tiefe darf höchstens 40 cm betragen, da sonst der Gang zu eng wird.

Ich möchte zudem nicht zu viel umbauen, da das System reversibel bleiben soll – es soll also gut demontierbar sein. Besonders relevant finde ich daher die Fixierungsmethoden und verriegelbaren Türen.

Was ist deine Meinung dazu? Gibt es trotz des Mobilitätsgedankens Möglichkeiten, Besta so zu modifizieren, dass der Aufwand überschaubar bleibt?
F
FELOTAU
30.12.21 14:47
Ich kann gut nachvollziehen, dass du das möglichst flexibel halten möchtest.

Ein Tipp von meiner Seite: Statt feste Schrauben kannst du zum Beispiel Klemmprofile verwenden, die sich gut lösen lassen, wenn man mal umbauen will. Das minimiert den Eingriff in den Wagen.

Was die Stabilität angeht, vielleicht helfen Gummiunterlagen oder Anti-Rutsch-Matten zusätzlich. Die schaffen etwas Puffer gegen Vibrationen und schaden dem Mobiliar nicht.

Möchtest du das Besta-System eher als reine Schubladenlösung nutzen oder sind auch offene Ablagen geplant?
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