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herschelra18.04.24 08:42Hallo zusammen, ich habe ein Problem mit meinem IKEA Malm Bett, das besonders beim Aufstehen ein störendes Quietschen von sich gibt. Es tritt fast jedes Mal auf, wenn ich mich aus dem Bett erhebe, und ich vermute, es könnte mit der Konstruktion oder der Verbindung der Lattenroste oder des Rahmens zu tun haben.
Das Bett ist jetzt etwa zwei Jahre alt, ich habe es damals selber aufgebaut. Ich habe versucht, alle Schrauben nachzuziehen, aber das Geräusch bleibt bestehen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt spezifische Lösungsansätze, um dieses Quietschen zu beheben? Es wäre toll, wenn ihr Tipps habt, wie man das Bett dauerhaft ruhig bekommt, ohne gleich neue Teile zu kaufen. Danke im Voraus!
Das Bett ist jetzt etwa zwei Jahre alt, ich habe es damals selber aufgebaut. Ich habe versucht, alle Schrauben nachzuziehen, aber das Geräusch bleibt bestehen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt spezifische Lösungsansätze, um dieses Quietschen zu beheben? Es wäre toll, wenn ihr Tipps habt, wie man das Bett dauerhaft ruhig bekommt, ohne gleich neue Teile zu kaufen. Danke im Voraus!
herschelra schrieb:
Ich habe versucht, alle Schrauben nachzuziehen, aber das Geräusch bleibt bestehen.Diese Aussage ist spannend. Hast du die Schrauben auch systematisch mit einem Drehmoment angezogen, oder einfach nur mit Gefühl? Denn oft liegt die Ursache für das Quietschen nicht nur im losen Sitz, sondern auch in der Art, wie die Teile aufeinander reiben.
Manchmal hilft es auch, die Verbindungsstellen mit einem speziellen Schmiermittel zu behandeln – kein normales Öl, sondern z.B. ein Silikonspray oder Teflonspray, da diese nicht schmutzen und die Reibung verringern. Hast du das schon ausprobiert oder ausgeschlossen? Falls nicht, wäre mein erster Test, die problematischen Verbindungsstellen zunächst trocken zu reinigen und dann mit so einem Spray zu behandeln, um mechanisches Quietschen durch Reibung zu beseitigen.
Außerdem würde ich die Verbindung von Bettgestell und Lattenrost genauer prüfen. Falls da Metall auf Holz oder Metall reibt, kann auch eine Einlage aus dünnem Filz oder Stoff als Puffer optisch unauffällig und effektiv sein.
sifope schrieb:
Manchmal hilft es auch, die Verbindungsstellen mit einem speziellen Schmiermittel zu behandelnDas ist ein sehr guter Tipp. Ich möchte hier gerne noch einmal ausführlicher auf die typischen Ursachen des Quietschen bei MALM-Betten eingehen, basierend auf meinen bisherigen Fällen und Erfahrungen:
1. Schrauben und Verbindungen: Selbst wenn nachgezogen wurde, sitzt oft nicht alles optimal. Metallteile können durch Bewegung minimal gegeneinander arbeiten und erzeugen das typische Geräusch. Man sollte alle Schrauben erneut prüfen und ggf. mit einer Mutterklemmung (Loctite o.ä.) sichern.
2. Lattenrost: Bei manchen MALM-Betten ist der Lattenrost nur eingehängt, manchmal liegen die Querlatten auch auf unterstützenden Elementen auf. Prüfe genau, ob die Auflagen weich genug sind. Manchmal hilft es, unter die Auflagestellen an der Bettseite dünne Filz- oder Gummiunterlagen zu kleben, um Reibung wegzudämpfen.
3. Materialermüdung: Holz arbeitet. Nach einigen Jahren oder intensiver Nutzung entstehen kleine Veränderungen, die zu einem knarzenden oder quietschenden Geräusch führen können. Gegenmaßnahmen sind hier regelmäßige Kontrollen und kleine Reparaturen.
4. Schmieren: Wie schon erwähnt, empfehle ich trockene Schmiermittel wie PTFE-Spray oder Silikonspray. Sie sorgen dafür, dass Metall auf Holz oder Metall auf Metall leiser wird, ohne zu verschmutzen.
Falls der Fragesteller genauere Infos zum Modell, Alter, und Nutzung des Bettes gibt, kann man noch spezifischere Tipps geben. Beispielsweise ob das Bett auf Böden mit geringer Ebenheit steht, was auch Verwindungen und Geräusche begünstigt.
bapar schrieb:
Holz arbeitet. Nach einigen Jahren oder intensiver Nutzung entstehen kleine VeränderungenDiese natürliche Eigenschaft des Holzes ist leider oft der heimliche Übeltäter bei quietschenden Betten. Für alle, die es (fast) geräuschlos wollen, habe ich noch ein paar Tipps aus meiner Erfahrung als langjähriger MALM Nutzer:
– Regelmäßig nachziehen, aber nicht zu fest. Manchmal hilft es sogar, Schrauben leicht zu lösen, dann mit ein wenig Wachs (Bienenwachs oder spezielles Möbelwachs) die Gewinde einzureiben und wieder festzuziehen, damit das Holz quasi 'glatter' zusammenhält.
– Unter die Kontaktstellen wo Holz auf Holz trifft, kann man Filz- oder Moosgummistreifen kleben, die wunderbar Geräusche absorbieren.
– Achte darauf, dass das Bett auf einem festen Untergrund steht und evtl. die Füße mit selbstklebenden Filzgleitern ausstatten. Unebenheiten bringen nämlich Bewegung ins Holz und die quietschenden Geräusche.
– Last but not least: Manchmal verändert sich durch die Luftfeuchtigkeit das Material leicht. Im Sommer ist es meist weniger laut als im Winter, wenn die Heizung läuft und das Holz etwas austrocknet.
Mit diesen Tricks lässt sich das Bett oft ohne viel Aufwand deutlich leiser machen – und das Aufstehen wird wieder entspannter 🙂
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