Hallo zusammen,
ich habe vor einiger Zeit ein Malm Bett von IKEA gekauft, das mir grundsätzlich gut gefällt, aber es quietscht leider ziemlich häufig. Vor allem beim Umdrehen oder Hinsetzen hört man dieses nervige, anhaltende Geräusch.
Mich interessiert, warum MALM Betten – die ja eigentlich als relativ robust verkauft werden – so oft quietschen. Liegt es an der Konstruktion, den verwendeten Materialien oder vielleicht daran, wie die Teile zusammengebaut sind? Gibt es bekannte Schwachstellen bei diesen Betten, die zu diesem Problem führen?
Ich bin froh über jede fachkundige Meinung oder Tipps zur Vermeidung bzw. Behebung des Quietschens, denn das ist auf Dauer wirklich störend und nervt mich in der Nacht.
Danke schonmal!
ich habe vor einiger Zeit ein Malm Bett von IKEA gekauft, das mir grundsätzlich gut gefällt, aber es quietscht leider ziemlich häufig. Vor allem beim Umdrehen oder Hinsetzen hört man dieses nervige, anhaltende Geräusch.
Mich interessiert, warum MALM Betten – die ja eigentlich als relativ robust verkauft werden – so oft quietschen. Liegt es an der Konstruktion, den verwendeten Materialien oder vielleicht daran, wie die Teile zusammengebaut sind? Gibt es bekannte Schwachstellen bei diesen Betten, die zu diesem Problem führen?
Ich bin froh über jede fachkundige Meinung oder Tipps zur Vermeidung bzw. Behebung des Quietschens, denn das ist auf Dauer wirklich störend und nervt mich in der Nacht.
Danke schonmal!
Das Quietschen kommt meist von den Verbindungsstellen. Schrauben und Winkel lösen sich leicht, dort entsteht Bewegung – also Geräusche. Einfach alle Schrauben noch mal gut nachziehen. Falls es dann noch quietscht, mit etwas Graphit- oder Silikonspray etwas Schmiermittel auf die Verbindungen geben.
sonpar schrieb:
Das Quietschen kommt meist von den Verbindungsstellen.Das ist korrekt. MALM Betten bestehen aus MDF-Platten und Spanplatten, die in Verbindung mit Metallwinkeln und Schrauben relativ anfällig für Bewegung unter Druck sind.
Die häufigsten Ursachen für das Quietschen sind:
1. Gelockerte Schrauben und Verbindungen
2. Feuchtigkeitseinfluss, der MDF und Spanplatten minimal aufquellen lässt
3. Fehlende oder unzureichende Schmierung an den Kontaktpunkten zwischen Holz und Metall
Die Konstruktion ist stabil, aber durch das Zusammenspiel verschiedener Materialien kann es bei Belastung und Bewegung eben zu solchen Geräuschen kommen.
Eine sorgfältige Wartung, sprich regelmäßiges Nachziehen der Schrauben und das gelegentliche Auftragen eines geeigneten Schmiermittels, reduziert das Problem deutlich.
Lalatau schrieb:
Gelockerte Schrauben und Verbindungen – absolut, da tippe ich auch drauf. Man kann fast sagen, das Bett hat ein bisschen "Füße" bekommen, weil sich alles zusammensetzt und ruckelt. Ein bisschen wie eine alte Tür, die klemmt.
Neben dem Nachziehen kann ich empfehlen, kleine Filz- oder Gummiunterlagen an den Auflageflächen zu verwenden. Damit wird die Reibung reduziert und das Quietschen meist deutlich leiser oder verschwindet ganz.
Außerdem, wer handwerklich ein bisschen fit ist, kann sich mal gedanklich den Lattenrost anschauen: Wenn der nicht richtig sitzt oder wackelt, trägt das auch seinen Teil zum Quietschkonzert bei.
Also: Schrauben nachziehen, Schmiermittel, kleine Polster dazwischen – dann wirds ruhiger im Schlafzimmer. 🙂
Elodie schrieb:
kleine Filz- oder Gummiunterlagen an den Auflageflächen +1 Das ist echt ein super Tipp! Ich hatte genau das gleiche Problem mit meinem MALM Bett und hab einfache Filzgleiter ausm Baumarkt genommen und zwischen Lattenrost und Rahmen gelegt. Ergebnis: Ruhe pur.
Nebenbei: Ein bisschen WD-40 (natürlich vorsichtig dosiert, nicht auf Holz direkt) hilft auch, die beweglichen Metallteile zu beruhigen. Hab da aber immer ein bisschen Respekt vor, falls das zu aggressiv für das Material ist.
Lieber lieber etwas wenig als zu viel.
So ein bisschen Basteln macht das Bett oft viel wohnlicher. 🙂
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