Hallo zusammen, ich plane gerade, ein stabiles Tischgestell für meinen Malm-Schreibtisch zu bauen, da das Originalgestell etwas instabil wirkt und ich das Ganze gerne etwas robuster hätte. Dabei möchte ich vor allem auf Stabilität achten, ohne die Optik zu sehr zu verändern. Der Tisch soll eine Breite von 140 cm haben, das Gestell also entsprechend belastbar sein. Meine Frage ist konkret: Wie mach ich das Malm-Tischgestell stabiler, welche Materialien und konstruktiven Maßnahmen bieten sich an, um Wackeln und Durchbiegen zu verhindern? Gibt es bewährte Techniken oder Verstärkungen, die besonders gut funktionieren? Danke schonmal für eure Tipps!
Zur Verbesserung der Stabilität beim Malm-Gestell empfehle ich folgende Maßnahmen: 1) Ergänzung eines zusätzlichen Mittelstegs aus Metall, der die Last verteilt und das Durchbiegen verringert. 2) Verstärkung der Schraubverbindungen durch den Einsatz von Metallwinkeln oder -laschen an den Eckverbindungen. 3) Verwendung von stärkeren Schrauben oder Bolzen an den Befestigungspunkten, dabei auf die Kompatibilität zum Material achten. 4) Optional kann man auch die Füße gegen verstellbare Metallfüße tauschen, um Unebenheiten auszugleichen. Diese Kombination erhöht die Gesamtstabilität nachweislich.
Ich möchte hier einen umfassenden Ansatz vorschlagen, der etwas mehr Aufwand bedeutet, aber garantiert zu einem sehr stabilen Tischgestell führt. Zunächst solltest du identifizieren, wo die Schwachstellen liegen: Beim Malm-Tischgestell sind häufig die Verbindungen zwischen den Tischbeinen und der Platte sowie das Fehlen eines Mittelstegs problematisch.
Empfehlung: 1) Baue einen verstärkten Mittelträger unter die Tischplatte ein. Nutze dafür ein stabiles Stahl- oder Aluminiumprofil (zum Beispiel ein U- oder T-Profil), das die ganze Breite der Tischplatte überspannt. Befestige es mit Metallschrauben und guten Winkelverbindern.
2) Anstelle der Originalbeine kannst du Stahlrohrbeine verwenden, die deutlich belastbarer sind. Diese lassen sich auf Wunsch pulverbeschichten, um die Optik beizubehalten.
3) Für die Eckverbindungen empfehle ich zusätzlich Massivholzklötze zwischen Platte und Bein einzusetzen, dadurch verbreiterst du die Schraubbefestigungen. Die Schrauben sollten mindestens 6 mm dick sein und mit Zahn-Unterlegscheiben gegen das Holz ziehen.
4) Prüfe, ob die Tischplatte selber ausreichend verstärkt ist. Wenn nicht, kannst du auf der Innenseite der Platte eine dünne Multiplexplatte als Verstärkung aufkleben.
Kleine Stolperfalle: Überdrehte Schrauben schlucken später Kraft, also unbedingt sorgfältig vorbohren. Zusätzlich wäre es gut zu wissen, wie viel maximaler Belastung der Tisch standhalten soll, um die Dimensionierung der Profile festzulegen.
Empfehlung: 1) Baue einen verstärkten Mittelträger unter die Tischplatte ein. Nutze dafür ein stabiles Stahl- oder Aluminiumprofil (zum Beispiel ein U- oder T-Profil), das die ganze Breite der Tischplatte überspannt. Befestige es mit Metallschrauben und guten Winkelverbindern.
2) Anstelle der Originalbeine kannst du Stahlrohrbeine verwenden, die deutlich belastbarer sind. Diese lassen sich auf Wunsch pulverbeschichten, um die Optik beizubehalten.
3) Für die Eckverbindungen empfehle ich zusätzlich Massivholzklötze zwischen Platte und Bein einzusetzen, dadurch verbreiterst du die Schraubbefestigungen. Die Schrauben sollten mindestens 6 mm dick sein und mit Zahn-Unterlegscheiben gegen das Holz ziehen.
4) Prüfe, ob die Tischplatte selber ausreichend verstärkt ist. Wenn nicht, kannst du auf der Innenseite der Platte eine dünne Multiplexplatte als Verstärkung aufkleben.
Kleine Stolperfalle: Überdrehte Schrauben schlucken später Kraft, also unbedingt sorgfältig vorbohren. Zusätzlich wäre es gut zu wissen, wie viel maximaler Belastung der Tisch standhalten soll, um die Dimensionierung der Profile festzulegen.
kibutar schrieb:
Für die Eckverbindungen empfehle ich zusätzlich Massivholzklötze zwischen Platte und Bein einzusetzen.Das klingt für mich sinnvoll – meinst du die Klötze dienen vor allem zur Lastverteilung der Schrauben? Das könnte helfen, da die originalen Verbindungsstellen beim Malm ja oft nur dünnes Holz haben. Meine Tischplatte ist eine relativ dünne Spanplatte mit Melaminbeschichtung, nicht Massivholz.
Rodolfo schrieb:
Zusätzlicher Mittelsteg aus MetallWie würdest du einen Mittelsteg am besten befestigen, wenn ich keine Löcher in die Tischplatte bohren möchte? Ich überlege, ob ich den Mittelsteg einfach mit Winkeln von unten anschrauben kann oder ob das zu instabil ist. Danke euch!
Der Mittelsteg sollte unbedingt fest mit der Tischplatte verbunden sein, nur das Anschrauben von Winkeln an die Kanten reicht meist nicht aus. Ideal sind flächige Verbindungen, also ein Profil, das mittig auf der Unterseite mit längeren Schrauben und eventuell Holzleim befestigt wird. Dabei ist es wichtig, die Schrauben so anzubringen, dass sie nicht durch die Platte nach oben durchstoßen.
In diesem Fall lohnt es sich eventuell, in das Spanplattenmaterial Einschlagmuttern oder Buchsen einzusetzen, um die Verbindung stabiler zu machen. So kannst du den Mittelsteg später auch wieder lösen, ohne dass die Schrauben ausreißen.
Außerdem würde ich auf jeden Fall an die Stellen, an denen viel Belastung erwartet wird, Metallwinkeln in Dreiecksform empfehlen. Sie erhöhen die Steifigkeit deutlich.
Dutufa schrieb:
Meine Tischplatte ist eine relativ dünne Spanplatte
In diesem Fall lohnt es sich eventuell, in das Spanplattenmaterial Einschlagmuttern oder Buchsen einzusetzen, um die Verbindung stabiler zu machen. So kannst du den Mittelsteg später auch wieder lösen, ohne dass die Schrauben ausreißen.
Außerdem würde ich auf jeden Fall an die Stellen, an denen viel Belastung erwartet wird, Metallwinkeln in Dreiecksform empfehlen. Sie erhöhen die Steifigkeit deutlich.
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