Hallo,
du hast das Problem sehr gut beschrieben!
Genau das ist ein zentraler Punkt. Die Bedruck- oder Dekorplatten haben an den Kanten wenig Stabilität, und die Schraublöcher sind oft nur mit dünnem Material umgeben. Wenn man die Schrauben mehrmals ein- und ausdreht, lösen sich die Fasern auf und die Haltekraft ist dahin.
Im Gegensatz dazu waren alte Holzmöbel meistens so gebaut, dass Schrauben und Nägel in massivem Holz saßen, dort hält das Material sehr viel länger.
Was die Ersatzteile angeht: Bei IKEA selbst bekommt man oft nur komplette Module, keine Einzelplatten oder Bohlen, da wird Reparieren schnell teuer und unpraktisch.
Es gibt übrigens andere Produktlinien von IKEA mit etwas mehr massivem Holz oder stabileren Verbindungen – aber die sind auch preislich deutlich höher angesiedelt.
du hast das Problem sehr gut beschrieben!
Paolo60 schrieb:
bei jedem Auseinanderbauen mehr Material bricht, vor allem an Bohrlöchern, was dann nachher die Stabilität komplett reduziert.
Genau das ist ein zentraler Punkt. Die Bedruck- oder Dekorplatten haben an den Kanten wenig Stabilität, und die Schraublöcher sind oft nur mit dünnem Material umgeben. Wenn man die Schrauben mehrmals ein- und ausdreht, lösen sich die Fasern auf und die Haltekraft ist dahin.
Im Gegensatz dazu waren alte Holzmöbel meistens so gebaut, dass Schrauben und Nägel in massivem Holz saßen, dort hält das Material sehr viel länger.
Was die Ersatzteile angeht: Bei IKEA selbst bekommt man oft nur komplette Module, keine Einzelplatten oder Bohlen, da wird Reparieren schnell teuer und unpraktisch.
Es gibt übrigens andere Produktlinien von IKEA mit etwas mehr massivem Holz oder stabileren Verbindungen – aber die sind auch preislich deutlich höher angesiedelt.
S
sonJohnn4922.02.20 12:29Malm und ähnliche Möbel sind auf einfache Montage und günstigen Preis optimiert, da leidet die Reparaturfähigkeit automatisch. Massivholzmöbel sind da stabiler und besser reparabel.
Hm, klingt fast so, als wären Malm Möbel eher Wegwerfprodukte und nicht für die Ewigkeit gebaut. 😏
Ich finde es schade, weil mit ein bisschen mehr Verarbeitung und Material wäre das Ganze nicht nur reparierbar, sondern auch nachhaltiger. Aber ja, der Preiskampf schlägt halt zu.
Dafür sehen sie aber echt schnittig aus – naja, irgendeinen Kompromiss muss man wohl eingehen. Trotzdem schön, solche Diskussionen hier zu haben! 🙂
Ich finde es schade, weil mit ein bisschen mehr Verarbeitung und Material wäre das Ganze nicht nur reparierbar, sondern auch nachhaltiger. Aber ja, der Preiskampf schlägt halt zu.
Dafür sehen sie aber echt schnittig aus – naja, irgendeinen Kompromiss muss man wohl eingehen. Trotzdem schön, solche Diskussionen hier zu haben! 🙂
meGreg schrieb:
...als wären Malm Möbel eher Wegwerfprodukte und nicht für die Ewigkeit gebaut.Das ist genau der Kern: Möbelhersteller wie IKEA müssen das Kosten-Nutzen-Verhältnis für den Massenmarkt beachten. Günstiger Preis, einfache Handhabung beim Transport und Aufbau stehen im Vordergrund.
Wenn man Möbel reparabel und langlebig gestalten würde, dann müssten mehr teure Materialien verbaut und komplexere Verbindungstechniken eingesetzt werden, was den Preis verteuert.
Ein weiterer technischer Aspekt ist, dass viele der Verbindungselemente bei IKEA für die Erstmontage gedacht sind, nicht für dauerhaften Wiedereinbau. Die Kunststoffverbindungen sind speziell geformt und brechen schneller als klassische Holzdübel oder Schraubverbindungen in massivem Holz.
Vielleicht wäre eine Lösung, sich Ersatzteile oder Sonderkits direkt von IKEA zu holen, falls die verfügbar sind. Es gibt auch alternative Reparaturmethoden mit speziellen Reparatursets für Spanplatten.
Ich finde die Diskussion hier richtig gut und wichtig.
Als jemand, der gern Möbel repariert, kenne ich die Frustration mit Malm Möbeln aus eigener Erfahrung. Die fehlende Reparierbarkeit engt eindeutig die Optionen ein und erhöht den Müllberg.
Mir wäre eine Option lieb, bei der man zumindest einzelne Teile als Ersatz bekommt, um so zumindest punktuelle Schäden zu beheben. Oder eine Art IKEA-Reparaturservice, der auf Austausch einzelner beschädigter Elemente spezialisiert ist.
Es ist nicht nur ein ökonomisches, sondern auch ein ökologisches Problem. Nachhaltigkeit bleibt auf der Strecke, wenn Möbel quasi nur für kurze Nutzungszeiten entworfen sind.
Als jemand, der gern Möbel repariert, kenne ich die Frustration mit Malm Möbeln aus eigener Erfahrung. Die fehlende Reparierbarkeit engt eindeutig die Optionen ein und erhöht den Müllberg.
Mir wäre eine Option lieb, bei der man zumindest einzelne Teile als Ersatz bekommt, um so zumindest punktuelle Schäden zu beheben. Oder eine Art IKEA-Reparaturservice, der auf Austausch einzelner beschädigter Elemente spezialisiert ist.
Es ist nicht nur ein ökonomisches, sondern auch ein ökologisches Problem. Nachhaltigkeit bleibt auf der Strecke, wenn Möbel quasi nur für kurze Nutzungszeiten entworfen sind.
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