Hallo zusammen, ich habe hier ein Problem und hoffe auf hilfreiche Tipps: Mein Malm Bett von Ikea quietscht und knarzt ziemlich laut, wenn man sich bewegt oder drinsitzt. Da ich nachts oft wach werde, nerven die Geräusche nicht nur mich, sondern auch meine Partnerin. Ich habe bereits versucht, die Schrauben nachzuziehen, aber das hat nicht wirklich geholfen. Könnte das an der Konstruktion liegen, oder gibt es erprobte Methoden, wie man das Bett leiser machen kann? Haben vielleicht Leute Erfahrung mit Malm Betten oder ähnlichen Modellen und wie sie da vorgegangen sind? Ich freue mich über jeden Vorschlag, wie ich die nervigen Geräusche dauerhaft reduzieren kann – sei es durch Material, Technik oder einfache Tricks. Danke im Voraus!
Ein häufiges Problem bei Malm Betten, gerade wegen ihrer Konstruktion aus Spanplatten, sind Spannungen an den Verbindungspunkten, die zu den Geräuschen führen. Mein Tipp ist, die Schrauben zwar nicht nur festzuziehen, sondern die gesamte Struktur zu entlasten, indem du Filz- oder Silikonunterlagen an den Kontaktflächen anbringst. Dadurch werden Reibungen verringert. Wenn möglich, kannst du auch ein spezielles Schmiermittel wie Teflonspray an den Gelenken oder Schraubverbindungen auftragen, um Knarren zu minimieren.
Kleinere Unebenheiten, etwa im Fußbereich, lassen sich gut mit Möbelgleitern aus Filz ausgleichen, damit kein zusätzlicher Druck entsteht. Diese Maßnahmen haben bei mir die Geräusche deutlich reduziert. Wichtig ist, genau die Punkte zu finden, an denen das Geräusch entsteht – also beim Liegen verschiedene Stellen gezielt überprüfen.
Kleinere Unebenheiten, etwa im Fußbereich, lassen sich gut mit Möbelgleitern aus Filz ausgleichen, damit kein zusätzlicher Druck entsteht. Diese Maßnahmen haben bei mir die Geräusche deutlich reduziert. Wichtig ist, genau die Punkte zu finden, an denen das Geräusch entsteht – also beim Liegen verschiedene Stellen gezielt überprüfen.
tangi schrieb:
Filz- oder Silikonunterlagen an den Kontaktflächen anbringenGenau das! Und ein kleiner Zusatz von mir: Es muss nicht immer ein großes Schraubenfest sein. Ich hab mal nachts ein Möbelgleit-Pärchen als persönlichen Helden gefeiert, weil ich endlich nicht mehr geweckt wurde. 🙂
Außerdem finde ich, dass bei Holzmöbeln die Feuchtigkeit eine Rolle spielen kann. Wenn das Zimmer sehr trocken ist, kann das Holz „arbeitet“ und Geräusche verursachen. Ein Luftbefeuchter hilft da manchmal auch Wunder, ohne dass man direkt zum Werkzeugkasten greifen muss.
Übrigens, wenn du das Bett von jemand anderem aufgebaut hast: Manchmal bewirken kleine Umstellungen, etwa die Reihenfolge beim Zusammenbauen, schon einiges. Einfach mal Schrauben lösen, Filz rein und erneut vorsichtig festmachen. Und vielleicht auch vorher mit einem Stück Schleifpapier die Stellen anrauen, wo Holz auf Holz reibt. 🙂
Viel Erfolg!
Zur Ergänzung: Ich hatte ein ähnliches Problem mit einem Malm Bett und habe es systematisch gelöst, indem ich folgendes gemacht habe:
1. Alle Schrauben lösen und die Verbindungsstellen mit einem trockenen Tuch reinigen, insbesondere die Gewinde, damit keine Holzspäne o.ä. drin sind.
2. Danach alle Schrauben mit einem Schraubensicherungslack versehen, um das langsame Lockerwerden zu verhindern. Es gibt auch Schraubensicherungspasten, je nach dem, was verfügbar ist.
3. An allen Holz-Kunststoff- oder Holz-Metall-Kontaktstellen dünne Schichten aus Filz- oder Silikonschutzbändern einsetzen.
4. Die Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel gleichmäßig und nicht zu fest anziehen; zu starke Spannung führt oft zu Rissen oder weiteren Geräuschen.
5. Zur Sicherstellung, dass keine Bewegung im Holzpaneel ist, habe ich die Verbindungsstellen mit einem sehr dünnen Schmiermittel wie Graphitpulver bestäubt (nicht ölig), das macht die Reibung leiser.
Wenn du diese Schritte befolgst, hast du eine recht hohe Chance, dass die Geräusche fast vollständig verschwinden. Wichtig ist die systematische Herangehensweise, damit nichts doppelt gemacht wird oder Fehler übersehen werden.
Bei Fragen helfe ich gern weiter!
1. Alle Schrauben lösen und die Verbindungsstellen mit einem trockenen Tuch reinigen, insbesondere die Gewinde, damit keine Holzspäne o.ä. drin sind.
2. Danach alle Schrauben mit einem Schraubensicherungslack versehen, um das langsame Lockerwerden zu verhindern. Es gibt auch Schraubensicherungspasten, je nach dem, was verfügbar ist.
3. An allen Holz-Kunststoff- oder Holz-Metall-Kontaktstellen dünne Schichten aus Filz- oder Silikonschutzbändern einsetzen.
4. Die Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel gleichmäßig und nicht zu fest anziehen; zu starke Spannung führt oft zu Rissen oder weiteren Geräuschen.
5. Zur Sicherstellung, dass keine Bewegung im Holzpaneel ist, habe ich die Verbindungsstellen mit einem sehr dünnen Schmiermittel wie Graphitpulver bestäubt (nicht ölig), das macht die Reibung leiser.
Wenn du diese Schritte befolgst, hast du eine recht hohe Chance, dass die Geräusche fast vollständig verschwinden. Wichtig ist die systematische Herangehensweise, damit nichts doppelt gemacht wird oder Fehler übersehen werden.
Bei Fragen helfe ich gern weiter!
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