ᐅ Wie kann ich IKEA Besta für Umzüge am besten auseinandernehmen?
Erstellt am: 04.09.21 10:47
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TugielHallo zusammen, ich stehe vor dem Problem, dass ich meinen IKEA Besta Schrank für einen bevorstehenden Umzug möglichst unbeschadet auseinandernehmen möchte. Aufgrund der unterschiedlichen Module, Schraubenarten und der Einlegeböden bin ich mir unsicher, wie ich am besten vorgehen soll, um keinen Schaden zu verursachen und zugleich alles übersichtlich zu verpacken.
Hat jemand Erfahrung mit dem Auseinanderbauen von Besta-Systemen, insbesondere bei größeren Schränken, die teils fest verbunden sind? Mich interessiert vor allem, ob es spezielle Tipps gibt, welche Reihenfolge am sinnvollsten ist, wie man die Rückwand am besten entfernt (die wirkt relativ stabil) und ob man bestimmte Schrauben unbedingt kennzeichnen sollte, um das Wiederaufbauen später zu erleichtern.
Freue mich auf eure Tipps und vor allem auf Hinweise, die den Ablauf strukturieren und Zeit sparen. Danke schonmal!
Hat jemand Erfahrung mit dem Auseinanderbauen von Besta-Systemen, insbesondere bei größeren Schränken, die teils fest verbunden sind? Mich interessiert vor allem, ob es spezielle Tipps gibt, welche Reihenfolge am sinnvollsten ist, wie man die Rückwand am besten entfernt (die wirkt relativ stabil) und ob man bestimmte Schrauben unbedingt kennzeichnen sollte, um das Wiederaufbauen später zu erleichtern.
Freue mich auf eure Tipps und vor allem auf Hinweise, die den Ablauf strukturieren und Zeit sparen. Danke schonmal!
Tugiel schrieb:
Mich interessiert vor allem, ob es spezielle Tipps gibt, welche Reihenfolge am sinnvollsten ist, wie man die Rückwand am besten entfernt (die wirkt relativ stabil)Hey, guter Ansatz mit der Reihenfolge! Mein Tipp: Erst die sichtbaren Türen und Einlegeböden rausnehmen, damit du leichter an die Schrauben zum Rahmen kommst. Die Rückwand kannst du normalerweise vorsichtig mit einem Spachtel lösen – Ikea tackert sie meist nur fest, also weghebeln statt schrauben.
Schrauben markieren ist 'ne super Idee, vielleicht mit kleinen Zettelchen oder durch einfaches Fotografieren der Verschraubungsstellen. Dann geht der Wiederaufbau viel schneller und du sparst dir Nerven. Für größere Besta-Module gilt: Weniger Gewalt, mehr Gefühl, sonst knackst du die Holzkanten.
Und immer daran denken: Lieber zweimal kurz schauen, als einmal zu heftig ziehen! So gehst du sicher, dass nichts kaputtgeht.
Hier eine kleine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Besta-Abbau bei Umzügen:
- Türen und Einlegeböden entfernen: Meistens sind die nur eingehängt oder mit einfachen Clips gesichert.
- Rückwand abnehmen: Diese ist oft mit Tackerklammern befestigt, am besten mit einem Spachtel vorsichtig lösen. Bei dickeren Rückwänden schaut man nach Schrauben oder Nägeln an den Kanten.
- Schrauben systematisch mithilfe von kleinen Tütchen oder beschrifteten Zetteln sammeln. Besonders wichtig ist es, die kleinen Verbindungsschrauben (Exzenter) und Dübel zu unterscheiden.
- Die Module möglichst in umgekehrter Reihenfolge zum Zusammenbauen auseinandernehmen. Das heißt, erst die äußeren Verbindungen lösen, dann die Rahmen.
- Falls du Werkzeug von IKEA (zum Beispiel den kleinen Imbus) hast, nimm das mit, das passt meistens am besten zu den Schrauben.
Kleiner Tipp: Manchmal passen die Scharniere unterschiedlich an den Türen, da lohnt es sich, diese auch zu markieren. Sonst passen Türen später nicht mehr richtig.
Falls noch Fragen, einfach melden!
- Türen und Einlegeböden entfernen: Meistens sind die nur eingehängt oder mit einfachen Clips gesichert.
- Rückwand abnehmen: Diese ist oft mit Tackerklammern befestigt, am besten mit einem Spachtel vorsichtig lösen. Bei dickeren Rückwänden schaut man nach Schrauben oder Nägeln an den Kanten.
- Schrauben systematisch mithilfe von kleinen Tütchen oder beschrifteten Zetteln sammeln. Besonders wichtig ist es, die kleinen Verbindungsschrauben (Exzenter) und Dübel zu unterscheiden.
- Die Module möglichst in umgekehrter Reihenfolge zum Zusammenbauen auseinandernehmen. Das heißt, erst die äußeren Verbindungen lösen, dann die Rahmen.
- Falls du Werkzeug von IKEA (zum Beispiel den kleinen Imbus) hast, nimm das mit, das passt meistens am besten zu den Schrauben.
Kleiner Tipp: Manchmal passen die Scharniere unterschiedlich an den Türen, da lohnt es sich, diese auch zu markieren. Sonst passen Türen später nicht mehr richtig.
Falls noch Fragen, einfach melden!
giabau schrieb:
Manchmal passen die Scharniere unterschiedlich an den Türen, da lohnt es sich, diese auch zu markieren.Das ist ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird. Ich würde außerdem kritisch hinterfragen, ob das komplette Auseinandernehmen nötig ist. Manchmal reicht es, die Module in handliche Teile zu zerlegen, ohne jedes Element komplett zu demontieren. So minimierst du Verlust von Kleinteilen und auch die Gefahr, dass die Stabilität beim Wiederaufbau leidet, wenn etwas nicht 100% perfekt wieder zusammengesteckt wird.
Zum Thema Rückwand: Die hält meist einiges aus, doch wenn du sie vorsichtig mit einem Spachtel löst, kann es passieren, dass die Holzfaser im Bereich der Tackerklammern beschädigt wird. Solltest du das vermeiden wollen, kann man auch überlegen, die Rückwand intakt zu lassen und den Schrank in größeren Modulen zu transportieren.
Wie gehst du denn mit den Platten und Oberflächen um? Transportierst du sie separat oder im Ganzen mit Schutz?
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