ᐅ Worauf muss ich beim Umbau von Ikea Besta zu einem Weinregal achten?
Erstellt am: 09.08.16 18:47
K
KernleHallo zusammen, ich plane aktuell, mein Ikea Besta Regal in ein maßgeschneidertes Weinregal umzubauen und wollte mich hier im Forum erkundigen, worauf ich dabei besonders achten sollte. Wichtig sind mir vor allem Themen wie die Stabilität der Regalelemente, geeignete Maße für Weinflaschen, die richtige Luftfeuchtigkeit und Belüftung, aber auch, ob ich bei der Wahl des Materials oder bei Umbauten wie Einlegeböden oder Türen etwas Spezielles bedenken muss. Ich möchte ein funktionales, langlebiges und optisch ansprechendes Weinregal schaffen, das meine Weinsammlung gut aufbewahrt und präsentiert. Hat jemand Erfahrung mit dem Umbau von Ikea Besta, speziell als Weinregal, und kann mir Tipps oder Kriterien an die Hand geben, die ich nicht übersehen sollte? Vielen Dank im Voraus!
Hallo Kernle, beim Umbau von Ikea Besta zu einem Weinregal sind einige technische und praktische Details wirklich entscheidend. Zunächst einmal empfiehlt es sich, die Tiefe der Regalfächer zu überprüfen, da Standard-Besta-Elemente oftmals nicht tief genug für die Standard-Weinflaschen (ca. 30 cm Länge) sind. Ein typisches Bestaregal hat ca. 40 cm Tiefe, was grundsätzlich reicht, jedoch sollte die Einlegebodenhöhe so gewählt werden, dass Flaschen horizontal lagern können.
Zudem ist die Stabilität wichtig: Weinflaschen sind relativ schwer, also sollten die Regalböden verstärkt oder mit zusätzlichen Halterungen versehen werden, um ein Durchbiegen zu verhindern. Empfehlenswert ist es, statt der dünnen Spanplatten auf stabile Multiplex- oder Vollholzplatten zu setzen.
Zur Lagerung: Weinflaschen sollten möglichst horizontal liegen, damit der Korken nicht austrocknet. Die Luftfeuchtigkeit im Raum spielt eine Rolle, ideal sind etwa 60-70 %, um das Holz und die Flaschen zu schützen. Falls möglich, Lüftungsschlitze oder eine passive Belüftung einplanen.
Zuletzt empfehle ich, die Module so zu planen, dass sie modular bleiben, falls mal Änderungen nötig sind. Türen sind Geschmackssache; Glastüren mit UV-Schutz sind ideal für Sichtbarkeit und Schutz vor Lichtschäden.
Zudem ist die Stabilität wichtig: Weinflaschen sind relativ schwer, also sollten die Regalböden verstärkt oder mit zusätzlichen Halterungen versehen werden, um ein Durchbiegen zu verhindern. Empfehlenswert ist es, statt der dünnen Spanplatten auf stabile Multiplex- oder Vollholzplatten zu setzen.
Zur Lagerung: Weinflaschen sollten möglichst horizontal liegen, damit der Korken nicht austrocknet. Die Luftfeuchtigkeit im Raum spielt eine Rolle, ideal sind etwa 60-70 %, um das Holz und die Flaschen zu schützen. Falls möglich, Lüftungsschlitze oder eine passive Belüftung einplanen.
Zuletzt empfehle ich, die Module so zu planen, dass sie modular bleiben, falls mal Änderungen nötig sind. Türen sind Geschmackssache; Glastüren mit UV-Schutz sind ideal für Sichtbarkeit und Schutz vor Lichtschäden.
Hallo Kernle, ich kann mich Enrico4 nur anschließen und möchte noch ergänzend einige Punkte aus der Praxis nennen.
- Maße: Achte darauf, keine Standardregalböden einzusetzen, sondern spezielle Flaschenablagen oder selbstgemachte Holzzwischenböden mit Flaschenmulden. So rollt nichts weg.
- Material: Besta ist mit seinen Spanplatten nicht unbedingt optimal für schwere Lasten und Feuchtigkeit. Ich empfehle eine wasserabweisende Lackierung, um das Holz zu schützen, da Weinlagerung einige Wochen bis Monate dauern kann.
- Luftfeuchtigkeit: Falls der Raum zu trocken ist, hilft eine kleine Wasserschale im Regal oder ein Hygrometer zur Überwachung.
- Sicherheit: Gerade bei teuren Weinen ist die Stabilität und Unversehrtheit essenziell. Überlege, ob du eventuell noch Stützen oder Metallprofile zur Verstärkung einsetzen möchtest.
Falls du Fragen hast, gern melden!
- Maße: Achte darauf, keine Standardregalböden einzusetzen, sondern spezielle Flaschenablagen oder selbstgemachte Holzzwischenböden mit Flaschenmulden. So rollt nichts weg.
- Material: Besta ist mit seinen Spanplatten nicht unbedingt optimal für schwere Lasten und Feuchtigkeit. Ich empfehle eine wasserabweisende Lackierung, um das Holz zu schützen, da Weinlagerung einige Wochen bis Monate dauern kann.
- Luftfeuchtigkeit: Falls der Raum zu trocken ist, hilft eine kleine Wasserschale im Regal oder ein Hygrometer zur Überwachung.
- Sicherheit: Gerade bei teuren Weinen ist die Stabilität und Unversehrtheit essenziell. Überlege, ob du eventuell noch Stützen oder Metallprofile zur Verstärkung einsetzen möchtest.
Falls du Fragen hast, gern melden!
Enrico4 schrieb:
Zunächst einmal empfiehlt es sich, die Tiefe der Regalfächer zu überprüfen, da Standard-Besta-Elemente oftmals nicht tief genug für die Standard-Weinflaschen (ca. 30 cm Länge) sind.Diese Aussage halte ich für nicht ganz zutreffend. Die meisten Besta Korpusse haben eine Tiefe von 40 cm, was für Flaschenlängen von rund 30 cm locker ausreichend ist. Wichtig ist, wie auch erwähnt, die Höhe und Breite der Fächer.
Kugau schrieb:
Besta ist mit seinen Spanplatten nicht unbedingt optimal für schwere Lasten und Feuchtigkeit.Dem muss ich widersprechen. Die Spanplatten sind für den normalen Gebrauch ausreichend belastbar. Wer dem Ganzen langfristig Gewicht und Feuchtigkeit zumutet, sollte jedoch auf zusätzliche Stabilisierung achten oder eher Kunststoff- bzw. Metallhalterungen einbauen.
Abschließend sollte man auch bedenken, ob die Flaschen ein leichtes Gefälle zum Verschluss haben, um den Korken feucht zu halten – das wird bei selbstgebauten Regalen oft vernachlässigt. Ebenso wichtig ist die Vermeidung von direktem Licht und Temperaturschwankungen.
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