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JEREMIAH3818.12.22 13:04BAUEVA schrieb:
Die dünnen Holzteile kommen doch schnell an ihre Grenzen.Das sehe ich auch so. Bei mir sind die Seitenleisten an der Auflage für den Lattenrost etwas abgescheuert nach einigen Jahren, was zusätzlich zum Wackeln führte.
Ich habe die Seitenteile mit Holzleim und kurzen Schrauben an den Schwachstellen verstärkt. Es ist jetzt stabiler, aber nicht perfekt.
Alternativ könnte man überlegen, das Bett komplett mit Winkeln und Metallplatten innen zu verstärken, aber das nimmt dann auch vom Design viel weg.
JEREMIAH38 schrieb:
Ich habe die Seitenteile mit Holzleim und kurzen Schrauben an den Schwachstellen verstärkt.Klingt nach einem guten Kompromiss!
Ich hatte mal Angst, dass viele Schrauben das Holz sprengen können, aber wenn man vorsichtig vorgeht und vorher vorbohrt, klappt das gut.
Zusätzlich tut’s manchmal auch eine Ladung neuer Schrauben. Alte sitzen oft locker, da geht die Stabilität flöten.
Hallo zusammen,
ich möchte hier mal eine kleine Anleitung geben, die bei mir gut funktioniert hat, falls jemand selbst Hand anlegen will:
1. Zuerst unbedingt alle Schrauben lösen und die Verbindungen komplett reinigen, da sich Staub und Holzspäne ansammeln, die das Festziehen erschweren.
2. Vor dem Zusammenbau alle Schrauben und Dübel auf Verschleiß überprüfen, ggf. ersetzen.
3. Metallwinkel an beiden Seiten der Seitenleisten innen anbringen – dazu acht Schrauben pro Seite reichen, in die Holzkante möglichst tief. Vorbohren nicht vergessen.
4. Eine Mittelstrebe aus stabilem Holz oder Metall einbauen, wenn nicht vorhanden. Die wird mittig befestigt und entlastet die Seiten.
5. Unter die Bettfüße rutschfeste Pads oder Filzgleiter kleben – das gibt besseren Halt und verhindert Verrutschen.
Zusammenfassung: Sauberkeit, neue Verbindungsteile, Verstärkung der Seiten und Füße sichern.
Ich hoffe, das hilft euch weiter!
ich möchte hier mal eine kleine Anleitung geben, die bei mir gut funktioniert hat, falls jemand selbst Hand anlegen will:
1. Zuerst unbedingt alle Schrauben lösen und die Verbindungen komplett reinigen, da sich Staub und Holzspäne ansammeln, die das Festziehen erschweren.
2. Vor dem Zusammenbau alle Schrauben und Dübel auf Verschleiß überprüfen, ggf. ersetzen.
3. Metallwinkel an beiden Seiten der Seitenleisten innen anbringen – dazu acht Schrauben pro Seite reichen, in die Holzkante möglichst tief. Vorbohren nicht vergessen.
4. Eine Mittelstrebe aus stabilem Holz oder Metall einbauen, wenn nicht vorhanden. Die wird mittig befestigt und entlastet die Seiten.
5. Unter die Bettfüße rutschfeste Pads oder Filzgleiter kleben – das gibt besseren Halt und verhindert Verrutschen.
Zusammenfassung: Sauberkeit, neue Verbindungsteile, Verstärkung der Seiten und Füße sichern.
Ich hoffe, das hilft euch weiter!
S
sarGabriel18.12.22 16:05LOGEMIN schrieb:
Metallwinkel an beiden Seiten der Seitenleisten innen anbringenExakt, so habe ich das auch gemacht.
Wer das Malm-Bett weiterhin lieben will, sollte mit Metallwinkeln und einem mittigen Balken arbeiten.
W
Wesleymau19.12.22 08:06Danke für die ausführlichen Antworten bisher.
Eine Rückfrage hätte ich noch: Wenn ich Metallwinkel einbaue, worauf sollte ich besonders achten, um das Holz nicht zu beschädigen und trotzdem eine effektive Stabilisierung zu bekommen?
Viele Grüße!
Eine Rückfrage hätte ich noch: Wenn ich Metallwinkel einbaue, worauf sollte ich besonders achten, um das Holz nicht zu beschädigen und trotzdem eine effektive Stabilisierung zu bekommen?
Viele Grüße!
Wesleymau schrieb:
Wenn ich Metallwinkel einbaue, worauf sollte ich besonders achten, um das Holz nicht zu beschädigen und trotzdem eine effektive Stabilisierung zu bekommen?Gute Frage! Wichtig ist:
- Vorbohren ist Pflicht, damit das Holz beim Einschrauben nicht reißt oder splittert.
- Schraubenlänge sollte passend gewählt werden: zu kurz bringt keine Stabilität, zu lang kann das Holz auf der anderen Seite beschädigen.
- Winkel sollten direkt an der Innenseite der Verbindung angeschraubt werden.
- Verwende wenn möglich Schrauben mit Senkkopf, die bündig im Winkel sitzen und nicht herausstehen.
- Eventuell vor dem Schrauben mit Schleifpapier die Oberfläche leicht aufrauen, damit der Winkel besser haftet.
Wenn du diese Punkte beachtest, macht das keinen Schaden, sondern erhöht die Stabilität deutlich.
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