ᐅ Wie kann ich Ikea Besta als Getränkekühlschrank-Einbau nutzen?
Erstellt am: 15.05.15 16:37
S
SALVATOR52S
SALVATOR5215.05.15 16:37Hallo zusammen, ich spiele mit dem Gedanken, einen IKEA Besta Schrank als Einbau-Getränkekühlschrank zu nutzen. Meine Frage dabei ist recht konkret: Wie kann ich den Besta-Korpus so modifizieren, dass er eine integrierte Kühlung ermöglicht, ohne die Stabilität und das originale Design zu stark zu beeinträchtigen? Was muss ich bei der Wahl und Platzierung des Kühlsystems beachten, insbesondere im Hinblick auf Luftzirkulation, Isolierung und Anschlussmöglichkeiten? Außerdem interessieren mich Erfahrungen hinsichtlich der Montage und möglicher Anpassungen der Regalböden, damit Flaschen und Dosen optimal verstaut werden können. Falls jemand schon ähnliche Projekte realisiert hat, wäre ich sehr dankbar für Tipps zu Materialwahl, notwendigen Werkzeugen und eventuell zu den Kosten. Vielen Dank im Voraus!
Hallo SALVATOR52, ich finde deinen Plan interessant und möchte dir gerne einige Grundlagen und Tipps mit auf den Weg geben.
Zunächst einmal ist es wichtig, ein passendes Kühlsystem zu wählen, das in den Besta-Schrank integriert werden kann. Ein Kompressor-Kühlaggregat eignet sich meist besser als thermoelektrische Kühler, da es leistungsfähiger und langlebiger ist. Denk daran, die Luftzirkulation nicht zu vernachlässigen: Der Korpus selbst ist nicht für Kühlung konzipiert, deshalb solltest du entweder Lüftungsschlitze an der Rückseite vorsehen oder einen Belüftungskanal integrieren.
Zur Isolierung empfiehlt sich, dünne, aber effektive Dämmplatten aus Schaumstoff oder Styropor innen anzubringen, um die Kühlluft möglichst konstant zu halten. Achte darauf, die Regalböden möglichst stabil zu halten, zum Beispiel mit belastbaren Glas- oder Metallböden, damit Flaschen sicher stehen.
Bei der Montage solltest du mit speziellen Küchenschrauben und nicht mit den üblichen Möbelverbindern arbeiten, um die Lasten und das Gewicht besser zu tragen. Werkzeug wie eine Stichsäge, ein Akkuschrauber und eventuell ein Dremel sind hilfreich, um Aussparungen für Kabel und Lüftung zu schaffen.
Manche Nutzer berichten auch davon, spezielle Kühlungssysteme für Weinregale zu verwenden, die sich ideal anpassen lassen. Kosten variieren, aber rechne mit mindestens 200-300 Euro für Kühleinheit plus Dämmung und Werkzeug.
Wenn du möchtest, kann ich dir gerne Beispiele aus meiner Erfahrung oder weitere Details schicken.
Zunächst einmal ist es wichtig, ein passendes Kühlsystem zu wählen, das in den Besta-Schrank integriert werden kann. Ein Kompressor-Kühlaggregat eignet sich meist besser als thermoelektrische Kühler, da es leistungsfähiger und langlebiger ist. Denk daran, die Luftzirkulation nicht zu vernachlässigen: Der Korpus selbst ist nicht für Kühlung konzipiert, deshalb solltest du entweder Lüftungsschlitze an der Rückseite vorsehen oder einen Belüftungskanal integrieren.
Zur Isolierung empfiehlt sich, dünne, aber effektive Dämmplatten aus Schaumstoff oder Styropor innen anzubringen, um die Kühlluft möglichst konstant zu halten. Achte darauf, die Regalböden möglichst stabil zu halten, zum Beispiel mit belastbaren Glas- oder Metallböden, damit Flaschen sicher stehen.
Bei der Montage solltest du mit speziellen Küchenschrauben und nicht mit den üblichen Möbelverbindern arbeiten, um die Lasten und das Gewicht besser zu tragen. Werkzeug wie eine Stichsäge, ein Akkuschrauber und eventuell ein Dremel sind hilfreich, um Aussparungen für Kabel und Lüftung zu schaffen.
Manche Nutzer berichten auch davon, spezielle Kühlungssysteme für Weinregale zu verwenden, die sich ideal anpassen lassen. Kosten variieren, aber rechne mit mindestens 200-300 Euro für Kühleinheit plus Dämmung und Werkzeug.
Wenn du möchtest, kann ich dir gerne Beispiele aus meiner Erfahrung oder weitere Details schicken.
manla schrieb:
Denk daran, die Luftzirkulation nicht zu vernachlässigen: Der Korpus selbst ist nicht für Kühlung konzipiert, deshalb solltest du entweder Lüftungsschlitze an der Rückseite vorsehen oder einen Belüftungskanal integrieren.Ich finde diesen Punkt sehr wichtig. Ohne ausreichend Belüftung wird dein Kühlsystem schnell überlastet. Aber ich frage mich, ob dabei nicht der typische Charme des Besta verloren geht.Außerdem: Ist dir bewusst, wie sich die Feuchtigkeit im Schrank verhält? Die Kombination aus Kühlung und Holz kann je nach Dämmung zu Kondenswasser führen, was die Möbel beschädigt oder Schimmel fördert.
Sind die Anpassungen vielleicht so umfangreich, dass es am Ende sinnvoller wäre, gezielt ein Möbel mit eingebautem Kühlschrank zu wählen?
Ich möchte damit nicht deine Idee zerreden, sondern dich ermutigen, die technischen Grenzen klar zu definieren. Hast du dir die elektrischen Anschlussmöglichkeiten näher angesehen? So ein Umbau kann sonst mit unerwarteten Kosten enden.
S
SALVATOR5216.05.15 10:42Tause schrieb:
Sind die Anpassungen vielleicht so umfangreich, dass es am Ende sinnvoller wäre, gezielt ein Möbel mit eingebautem Kühlschrank zu wählen?Danke für deinen kritischen Blick, das ist genau der Punkt, der mich verunsichert. Die Idee ist, einerseits die Kosten zu reduzieren und den Besta-Schrank optisch und räumlich gut zu integrieren. Andererseits habe ich keine Erfahrung mit eingehenden Feuchtigkeitsproblemen.manla schrieb:
Zur Isolierung empfiehlt sich, dünne, aber effektive Dämmplatten aus Schaumstoff oder Styropor innen anzubringen, um die Kühlluft möglichst konstant zu halten.Das hört sich gut an, denke, dort werde ich ansetzen. Gibt es da Empfehlungen, welche Dämmstoffe besonders effektiv, aber gleichzeitig unauffällig und robust sind? Was die Luftzirkulation angeht, finde ich den Vorschlag durch Lüftungsschlitze interessant, will den Schrank aber möglichst so erhalten, dass die Luftführung nicht sichtbar ist. Wie realistisch ist das mit Kanälen innerhalb des Möbelkorpus?
Noch eine letzte Frage: Ist es sinnvoll, bei kleineren Kompressor-Kühlsystemen auf eine automatische Abtaufunktion zu achten oder kann man darauf verzichten, wenn die Isolierung gut ist?
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