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ᐅ Wie baue ich Ikea Besta als TV- und Mediamöbel Kombination um?

Erstellt am: 16.09.22 19:37
S
sopuklo
S
sopuklo
16.09.22 19:37
Hallo zusammen, ich plane, mir ein funktionales TV- und Mediamöbel-System aus dem Ikea Besta-Programm umzubauen und hätte ein paar Fragen dazu. Konkret interessieren mich vor allem Möglichkeiten, wie man den Korpus optimal an meine Bedürfnisse anpasst, um genug Stauraum für Geräte, Kabelmanagement und vielleicht auch Lautsprecherintegration zu schaffen.

Dabei würde ich gerne wissen, welche Module sich am besten eignen, ob man die Korpusse eventuell miteinander verbinden kann, um eine individuelle Kombination zu schaffen, und welche Tipps es beim Umbau gibt, damit das Ganze stabil und optisch ansprechend bleibt.

Außerdem interessiert mich, welche Anpassungen im Innenraum sinnvoll sind, wenn man zum Beispiel Geräte mit Lüftungsbedarf oder größere Konsolen unterbringen möchte.

Vielleicht hat jemand Erfahrung mit Eigenumbauten von Ikea Besta als TV- und Mediamöbel-Kombination und kann mir detaillierte Empfehlungen geben? Ich freue mich auf eure Ideen und Hinweise!
B
Bilujon
16.09.22 20:12
Für TV- und Mediamöbel nutze ich meistens die Besta-Korpusse 120x40 cm. Die lassen sich gut zusammenschieben, um eine Einheit zu schaffen.

Kabelmanagement klappt am besten mit Kabeldurchführungen hinten oder mit externen Kabelkanälen.

Für Lüftung einfach Löcher in die Rückwand des Korpus bohren oder Lüftungsgitter einsetzen.
K
klo40
17.09.22 08:05
Zur optimalen Nutzung von Ikea Besta als TV- und Mediaeinheit empfehle ich, den Prozess in mehreren Schritten anzugehen.

1. Planung der Module: Die Besta-Serie bietet verschiedene Korpusgrößen, ideal sind breite Module (120x40 cm), die sich für TV-Geräte und Konsolen eignen.

2. Verbinden der Korpusse: Nutzt die mitgelieferten Exzenterverbinder. Für größere Kombis empfiehlt sich, zusätzliche Winkel oder Flachverbindungen aus Metall einzusetzen, um die Stabilität zu erhöhen. Gerade wenn mehrere Module nebeneinander oder übereinander stehen, ist das wichtig.

3. Innenraum anpassen: Geräte mit Lüftung brauchen offene Rückwände oder ausgefräste Löcher. Alternativ können Lüftungsgitter aus Metall eingepasst werden. Für ein saubereres Kabelmanagement eignen sich Lochplatten oder flexible Kabeldurchführungen, die hinten am Korpus montiert werden.

4. Lautsprecherintegration: Je nach Größe empfiehlt es sich, Lautsprecher herausnehmbar zu gestalten oder auf offenen Fächern zu platzieren, da Vollholzplatten wie bei Besta die Klangqualität beeinträchtigen können.

5. Optik: Eine matte Folie oder Lackierung verleiht dem Ensemble ein hochwertigeres Aussehen, falls das Original-Design zu einfach wirkt. Auch Sockelversteifungen können helfen, das Möbel aufzuwerten.

Fehler, die man unbedingt vermeiden sollte: Kein einfaches Aneinanderreihen ohne Verstärkungen, sonst kann das Möbel kippen oder sich verziehen. Rückwände nicht komplett entfernen, wenn Stabilität benötigt wird – stattdessen nur Ausschnitte machen.

Zusammenfassend: Mit etwas handwerklichem Aufwand und der richtigen Planung kann man Ikea Besta gut als TV- und Mediamöbel umbauen und individuell anpassen.
G
gadalu
17.09.22 11:43
klo40 schrieb:
Für Lüftung einfach Löcher in die Rückwand des Korpus bohren oder Lüftungsgitter einsetzen.

Ich möchte ergänzen, dass bei der Lüftung vorzugsweise mit exakten Ausfräsungen gearbeitet werden sollte, um die Stabilität der Rückwand zu erhalten. Es ist wichtig, dass die Tragfähigkeit der Möbelstruktur nicht beeinträchtigt wird.

Des Weiteren sind die mitgelieferten Exzenterverbinder zwar praktisch, erreichen aber nicht immer die nötige Starrheit bei größeren Kombinationen. Hier empfehle ich Schrauben mit Winkeln aus verzinktem Stahl als zusätzliche Verstärkung.

Für das Kabelmanagement ist zudem eine aktive Planung vor dem Umbau sinnvoll: Welche Geräte werden angeschlossen, welche Kabellängen sind nötig und wo kommen Steckdosen und ggf. Leistungsschutzschalter hin?

Im Innenraum kann man durch den Einbau von verstellbaren Fachböden die Flexibilität erhöhen. Für schweres Equipment empfiehlt sich außerdem untere Traversen zu verstärken, um Lastspitzen zu verteilen.

Insgesamt rate ich zu einer vernünftigen Vorplanung unter Berücksichtigung von Technikphysik und Materialeigenschaften, damit später keine Überraschungen bei der Nutzung entstehen.
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