B
benedetta19.08.23 08:17Hallo zusammen, ich möchte gerne mein Ikea Besta Regal in ein Lowboard für meinen Fernseher umbauen. Dabei geht es mir vor allem darum, die Höhe niedrig zu halten, damit der Fernseher auf angenehmer Linie zum Sofa steht, und gleichzeitig ein möglichst stabiles und zugleich optisch ansprechendes Möbelstück zu bekommen.
Da das Besta-System viele Variationsmöglichkeiten bietet, bin ich mir unsicher, wie ich am besten vorgehen soll, um einen eleganten Lowboard-Look zu erzielen. Konkret frage ich mich:
- Welche Korpusversionen und Füße eignen sich gut als Lowboard-Basis?
- Wie kann ich die Rückwand oder Seiten ggf. anpassen, um Kabel ordentlich zu verbergen?
- Gibt es Tricks, um die Tür- oder Klappmechaniken passend für den Media-Bereich zu gestalten?
Über hilfreiche Erfahrungen, Empfehlungen oder auch Infos zum genauen Vorgehen und den benötigten Teilen wäre ich sehr dankbar.
Da das Besta-System viele Variationsmöglichkeiten bietet, bin ich mir unsicher, wie ich am besten vorgehen soll, um einen eleganten Lowboard-Look zu erzielen. Konkret frage ich mich:
- Welche Korpusversionen und Füße eignen sich gut als Lowboard-Basis?
- Wie kann ich die Rückwand oder Seiten ggf. anpassen, um Kabel ordentlich zu verbergen?
- Gibt es Tricks, um die Tür- oder Klappmechaniken passend für den Media-Bereich zu gestalten?
Über hilfreiche Erfahrungen, Empfehlungen oder auch Infos zum genauen Vorgehen und den benötigten Teilen wäre ich sehr dankbar.
Hallo benedetta, grundsätzlich ist das Besta-System sehr flexibel für Lowboards geeignet. Ich empfehle, mit den 64 cm breiten Korpussen zu arbeiten, die sind stabil und bieten genug Stauraum. Wenn du die Höhe gering halten willst, sind die Besta-Füße 8 cm oder ein Sockel ideal.
Zur Kabelführung kannst du die Rückwand einfach mit Routerbohrungen versehen oder eine dünnere Rückwand anbringen, die Aussparungen zulässt. Manchmal hilft es auch, eine zusätzliche Kabelkanal-Leiste innen anzubringen.
Wenn du Türen planst, lohnt sich der Einsatz von Softclose-Scharniere, das macht die Nutzung angenehmer. Für die Optik sind grifflose Türen mit push-to-open Mechanismus besonders passend für ein modernes Lowboard.
Zur Kabelführung kannst du die Rückwand einfach mit Routerbohrungen versehen oder eine dünnere Rückwand anbringen, die Aussparungen zulässt. Manchmal hilft es auch, eine zusätzliche Kabelkanal-Leiste innen anzubringen.
Wenn du Türen planst, lohnt sich der Einsatz von Softclose-Scharniere, das macht die Nutzung angenehmer. Für die Optik sind grifflose Türen mit push-to-open Mechanismus besonders passend für ein modernes Lowboard.
B
benedetta19.08.23 10:03farGlen schrieb:
Ich würde ein Besta mit niedrigen Füßen oder direkt mit Sockel bauen.Danke, das klingt praktisch. Wie ist es mit der Stabilität, wenn die Füße so niedrig sind? gregto schrieb:
Ich empfehle, mit den 64 cm breiten Korpussen zu arbeiten, die sind stabil und bieten genug Stauraum.Wie viele Korpusse untereinander sollte man für ein Lowboard nehmen? Ich dachte eigentlich an eine Höhe von etwa 40 cm, welche Kombination passt da am besten? Gibt es dazu Empfehlungen?Und zu den Türen: Softclose klingt super, kenne ich, aber push-to-open ist da wirklich besser für ein Media-Board?
N
narDietmar19.08.23 11:56Die Stabilität bei flachen Füßen ist bei Ikea Besta normalerweise gut gewährleistet, sofern die Korpusse gut zusammengeschraubt sind. Bei 40 cm Höhe bietet sich an, nur eine Korpusebene zu nehmen und dafür eventuell etwas breiter und tiefer zu planen.
Push-to-open macht die Einrichtung optisch klarer, da keine Griffe sichtbar sind, und ist speziell bei einem Lowboard gut, wenn du reine Klapptüren oder Schiebetüren favorisieren möchtest. Softclose ist eher eine Komfortfrage bei Schwingtüren, wenn Türen dicht schließen sollen.
Für die Kabelführung empfehle ich ein schlichtes Brett mit runden Ausschnitten für Kabel oder ein kleines Lochblech als Rückwand zu nutzen, um die Belüftung elektronischer Geräte nicht zu beeinträchtigen.
Push-to-open macht die Einrichtung optisch klarer, da keine Griffe sichtbar sind, und ist speziell bei einem Lowboard gut, wenn du reine Klapptüren oder Schiebetüren favorisieren möchtest. Softclose ist eher eine Komfortfrage bei Schwingtüren, wenn Türen dicht schließen sollen.
Für die Kabelführung empfehle ich ein schlichtes Brett mit runden Ausschnitten für Kabel oder ein kleines Lochblech als Rückwand zu nutzen, um die Belüftung elektronischer Geräte nicht zu beeinträchtigen.
Der beste Tipp: Kuschle dich mit deinem Fernseher mal so richtig auf den Lieblingsplatz und miss die optimale Höhe genau aus – dann suchst du dir das passende Besta-Regal, das darunter passt. 😎
Ich hab mal auf so einem Sockel aus 8 cm Füßen und draufliegendem 38 cm hohem Korpus aufgebaut, das ergibt genau die richtige Höhe für mein Sofa-TV-Verhältnis. Füße sind kleine Stars, die das Möbel schweben lassen und für ein bisschen eleganten Abstand zum Boden sorgen.
Push-to-open finde ich super, weg mit den Griffen! Macht so einen richtig cleanen Look. Kabelverstecken? Ein kleines Kabeldurchlassloch hinten in der Rückwand kann Wunder wirken. 😉
Ich hab mal auf so einem Sockel aus 8 cm Füßen und draufliegendem 38 cm hohem Korpus aufgebaut, das ergibt genau die richtige Höhe für mein Sofa-TV-Verhältnis. Füße sind kleine Stars, die das Möbel schweben lassen und für ein bisschen eleganten Abstand zum Boden sorgen.
Push-to-open finde ich super, weg mit den Griffen! Macht so einen richtig cleanen Look. Kabelverstecken? Ein kleines Kabeldurchlassloch hinten in der Rückwand kann Wunder wirken. 😉
Ähnliche Themen