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ᐅ Welche Billy Modelle eignen sich als Raumteiler?

Erstellt am: 28.10.20 19:07
S
Sarasan
S
Sarasan
28.10.20 19:07
Hallo zusammen,

ich möchte mein Wohnzimmer etwas funktionaler gestalten und überlege, ein Billy Regal als Raumteiler zu verwenden. Dabei interessiert mich besonders, welche Billy Modelle sich am besten für eine solche Nutzung eignen, auch hinsichtlich Stabilität, Belastbarkeit und Optik.

Gibt es bestimmte Breiten oder Höhen, die sich als Raumteiler besser eignen als andere? Und wie sieht es mit offenen Regalen versus Regalen mit Rückwand aus, wenn man den Raum optisch trennen möchte, aber zugleich nicht zu viel Licht wegnimmt?

Außerdem wäre es hilfreich zu wissen, worauf man beim Aufbau achten sollte, damit das Regal sicher steht und nicht kippelt.

Freue mich auf eure Erfahrungen und Tipps!
P
PLOMA
28.10.20 19:42
Hallo Sarasan,

zu deiner Frage, welche Billy Modelle sich als Raumteiler eignen, möchte ich gern etwas ausführlicher Stellung nehmen, denn hier gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten, die oft übersehen werden.

Zunächst ist die Wahl der Größe essentiell. Die Standard-Billy mit einer Breite von 80 cm und einer Höhe von 202 cm ist am häufigsten, aber für Raumteiler empfehle ich tatsächlich eher die 40 cm Breite, weil sich mehrere Module so flexibler kombinieren lassen. Insbesondere wenn du die Möglichkeit hast, mehrere Regale aneinander zu stellen, verhindert das eventuelle Kippgefahr besser als ein einzelnes breites Regal.

Was die Rückwand angeht: Die Standard-Billy-Regale haben eine dünne Rückwand aus Hartfaserplatte, die für Wandmontage gedacht ist. Als Raumteiler kann diese Rückwand zu filigran sein. Hier rate ich dazu, eine stärkere Rückwand anzubringen oder das Regal mit den Rückseiten beider Module oder einer Konstruktion aus mehreren Regalen aneinander von beiden Seiten auszustatten. Das erhöht die Stabilität und sorgt auch optisch für eine bessere Trennung.

Außerdem solltest du unbedingt IKEA-spezifische Wandbefestigungen einsetzen, auch wenn das Regal nicht direkt an der Wand steht, sondern an einer Deckenleiste bzw. mit Schwerlastankern fixiert wird. Gerade bei höheren Modellen wichtig, um ein Kippen zu vermeiden.

Zuletzt noch ein Tipp: Für Räume, in denen Lichtdurchlässigkeit wichtig ist, könntest du mit Türen mit Glasfronten experimentieren, die es für einige Billy-Varianten gibt. So bleibt das Gefühl der Offenheit erhalten, gleichzeitig gibt es mehr Struktur.

Welche Breite und Höhe hast du denn konkret ins Auge gefasst? Und wie ist die Raumsituation – also Bodenbeschaffenheit, Deckenhöhe, etc.? Das macht die Beratung noch exakter.
J
Jeanbar
28.10.20 20:05
PLOMA schrieb:
Für Raumteiler empfehle ich tatsächlich eher die 40 cm Breite, weil sich mehrere Module so flexibler kombinieren lassen.

Da stimme ich voll zu. Die schmaleren Module sind nicht nur stabiler, wenn man sie geschickt zusammensetzt, sondern wirken auch feiner.

Zu deiner Frage, Sarasan: Die Höhe ist natürlich auch entscheidend. Die 202 cm hohen Billy Regale sind ziemlich mächtig und können den Raum wirklich gut teilen, allerdings wird es dann recht dunkel, wenn du komplett geschlossene Rückwände nutzt. Wenn du Licht durchlassen willst, kannst du auch nur halbhohe Regale, also ca. 106 cm, nehmen oder offene Varianten nutzen.

Beim Aufbau würde ich empfehlen, die einzelnen Module immer miteinander zu verbinden – es gibt Verbindungsschrauben oder Halterungen, die IKEA dafür anbietet – so vermeidest du, dass die einzelnen Teile gegeneinander kippen.

Und noch ein Tipp: Wenn du das Regal nicht an die Wand stellen kannst, vorsicht beim Beladen! Schwere Gegenstände sollten möglichst unten stehen, um den Schwerpunkt tief zu halten.

Hast du schon einen bestimmten Raum im Sinn, oder soll das Regal später flexibel umgestellt werden?
P
PECLARISSA
29.10.20 08:56
Sarasan schrieb:
Gibt es bestimmte Breiten oder Höhen, die sich als Raumteiler besser eignen als andere?

Ich habe seit einiger Zeit ein 40 cm breites und 202 cm hohes Billy-Modul genau als Raumteiler zwischen Wohn- und Essbereich und bin richtig zufrieden mit der Wahl! 😊

Das Schöne daran ist, dass man die Rückwand bei mir abgesägt hat (mit einem Handwerker zusammen), um einen offenen Effekt zu schaffen – so bleibt Luft und Licht, und trotzdem fühlt sich der Raum geteilt an.

Was ich bei mir gemerkt habe: Originalrückwände sind recht dünn und nicht perfekt, wenn man das Regal ins Zimmer stellt und nicht an die Wand schrauben kann. Da hilft es, wenn man eine stärkere Rückwand einsetzt oder das Regal an der Decke sichert.

Ein weiterer Tipp: Lackiere die Rückseite in einer Farbe, die zum Raum passt, oder beklebe sie, dann sieht es von beiden Seiten toll aus.
PLOMA schrieb:
Du solltest unbedingt IKEA-spezifische Wandbefestigungen einsetzen, auch wenn das Regal nicht direkt an der Wand steht.

Das ist ein echter Punkt, weil Stabilität das A und O ist.

Mich interessiert: Wie ist bei euch die Erfahrung mit den breiteren Billys als Raumteiler? Ich liebe die kleinen Formate, aber manchmal frage ich mich, ob größere nicht markanter wären 😉
G
GU-LAU60
29.10.20 12:11
Kurz und knapp: Für Raumteiler nehme ich immer das 40 cm breite Billy mit 202 cm Höhe.

- Mehrere Module aneinander schrauben
- Rückwand verstärken oder ersetzen
- Schweres unten lagern
- Fest machen an Decke oder Boden, wenn möglich

Damit steht das Regal sicher und trennt den Raum gut ab.
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