Hallo zusammen,
ich habe in letzter Zeit festgestellt, dass mein Malm Bett häufig quietscht, besonders wenn ich mich bewege oder mich ums Drehen im Schlaf bemühe. Ich habe bereits die Schrauben kontrolliert, aber das Quietschen tritt weiterhin auf. Mich würde interessieren, warum MALM Betten – die ja eigentlich recht robust sind – so oft dieses Problem zeigen. Liegt das an der Konstruktion, verwendeten Materialien oder vielleicht daran, wie die Betten montiert werden? Hat jemand Erfahrungen, wie man das dauerhaft beheben kann oder was die häufigsten Ursachen für das Quietschen sind? Ich bin für jede Einschätzung und jeden Tipp dankbar!
ich habe in letzter Zeit festgestellt, dass mein Malm Bett häufig quietscht, besonders wenn ich mich bewege oder mich ums Drehen im Schlaf bemühe. Ich habe bereits die Schrauben kontrolliert, aber das Quietschen tritt weiterhin auf. Mich würde interessieren, warum MALM Betten – die ja eigentlich recht robust sind – so oft dieses Problem zeigen. Liegt das an der Konstruktion, verwendeten Materialien oder vielleicht daran, wie die Betten montiert werden? Hat jemand Erfahrungen, wie man das dauerhaft beheben kann oder was die häufigsten Ursachen für das Quietschen sind? Ich bin für jede Einschätzung und jeden Tipp dankbar!
Hallo poluson,
Ein wesentlicher Faktor ist die Art der Verbindung: MALM Betten sind häufig mit Metall-Inbusschrauben und Gewindeeinsätzen montiert, die sich durch die Bewegungen leicht lösen oder minimal gegeneinander verschieben können. Diese Mikrobewegungen führen zu Geräuschen. Zudem reagieren Holzwerkstoffe auf Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen mit minimalem Quellen oder Schwinden, was die Passgenauigkeit der Verbindungen beeinflusst.
1. Sämtliche Schrauben mit einem geeigneten Inbusschlüssel festziehen, aber ohne Überdrehen, da sonst das Holz beschädigt wird.
2. An den Verbindungsstellen kann Graphit- oder Silikonspray auf die Metallteile aufgetragen werden, um Reibung zu reduzieren.
3. Holzverbindungen bekommen oft durch dünne Stoff- oder Filzstreifen zwischen den Auflageflächen eine Pufferwirkung gegen Reibung.
4. Prüfen, ob die Lattenrostauflagepunkte fest und nicht lose sind.
Ein weiterer Knackpunkt sind die Halterungen für Lattenroste, wenn diese sich verschieben oder wackeln, leisten sie oft ihren Beitrag zum Quietschen. Manchmal hilft das Einlegen von dünnem Gummi zwischen zum Beispiel Lattenrost und Rahmen.
Falls das Bett schon älter ist und häufig demontiert wurde, können Metallgewinde im Holz aufweiten, was das Problem trotz Anziehen verschärfen kann.
Hast du schon probiert, die einzelnen Verbindungen auf mögliche lose Passungen oder Materialspannungen zu prüfen? Und welches Lattenrost ist bei dir eingebaut?
Ich helfe gerne weiter, wenn du mehr Details gibst.
poluson schrieb:Das Problem mit quietschenden MALM Betten lässt sich tatsächlich relativ gut technisch erklären. Die MALM-Serie verwendet meist furniertes Spanholz mit einer relativ dünnen Schichtholzplatte und einer Rahmenkonstruktion aus Holzwerkstoffen, die unter Belastung und Bewegung an den Verbindungsstellen Reibung erzeugen.
MALM Betten – die ja eigentlich recht robust sind – so oft dieses Problem zeigen.
Ein wesentlicher Faktor ist die Art der Verbindung: MALM Betten sind häufig mit Metall-Inbusschrauben und Gewindeeinsätzen montiert, die sich durch die Bewegungen leicht lösen oder minimal gegeneinander verschieben können. Diese Mikrobewegungen führen zu Geräuschen. Zudem reagieren Holzwerkstoffe auf Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen mit minimalem Quellen oder Schwinden, was die Passgenauigkeit der Verbindungen beeinflusst.
poluson schrieb:Hier empfehle ich eine systematische Vorgehensweise:
Hat jemand Erfahrungen, wie man das dauerhaft beheben kann oder was die häufigsten Ursachen für das Quietschen sind?
1. Sämtliche Schrauben mit einem geeigneten Inbusschlüssel festziehen, aber ohne Überdrehen, da sonst das Holz beschädigt wird.
2. An den Verbindungsstellen kann Graphit- oder Silikonspray auf die Metallteile aufgetragen werden, um Reibung zu reduzieren.
3. Holzverbindungen bekommen oft durch dünne Stoff- oder Filzstreifen zwischen den Auflageflächen eine Pufferwirkung gegen Reibung.
4. Prüfen, ob die Lattenrostauflagepunkte fest und nicht lose sind.
Ein weiterer Knackpunkt sind die Halterungen für Lattenroste, wenn diese sich verschieben oder wackeln, leisten sie oft ihren Beitrag zum Quietschen. Manchmal hilft das Einlegen von dünnem Gummi zwischen zum Beispiel Lattenrost und Rahmen.
Falls das Bett schon älter ist und häufig demontiert wurde, können Metallgewinde im Holz aufweiten, was das Problem trotz Anziehen verschärfen kann.
Hast du schon probiert, die einzelnen Verbindungen auf mögliche lose Passungen oder Materialspannungen zu prüfen? Und welches Lattenrost ist bei dir eingebaut?
Ich helfe gerne weiter, wenn du mehr Details gibst.
sobau schrieb:
Quietschen kommt meist von Schrauben, die sich durch Bewegung lösen.Das ist natürlich eine gängige Ursache, aber nicht die einzige. BOLUKEO schrieb:
Wenn einzelne Beine minimal wackeln, produziert das Geräusche.Absolut wichtig! Unebenheiten können das Problem tatsächlich massiv verschärfen.Darf ich noch ergänzen: Die Oberfläche der Verschraubungen, wo Metall auf Holz trifft, erzeugt durch Reibung oft das Quietschen. Hier kann Schmiermittel nicht nur auf die Schrauben, sondern auch auf die Kontaktflächen zwischen Holz und Metall helfen. Auch ein erneutes Versetzen der Schrauben in leicht andere Löcher kann die Passgenauigkeit verbessern, falls die Gewindebohrungen durch häufiges Montieren ausgeleiert sind.
Zudem gibt es leider keine offizielle Wartungsanleitung von IKEA, die diese Themen adressiert, was die ständige Montageproblematik nicht leichter macht. Es könnte außerdem helfen, wenn poluson angibt, ob das Bett häufig komplett auseinandergenommen und neu aufgebaut wird oder ob das Quietschen über die Zeit langsam kam.
Eine wichtige letzte Frage an dich: In welchem Raum steht das Bett? Luftfeuchtigkeit und Temperatur schwanken dort stark?
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