Interessanter Thread! 🙂
Ich hab meins Malm-Regal mal so gebaut, dass ich an den kritischeren Stellen mit Holzleim gearbeitet habe. Hat mein Möbelstück viel stabiler gemacht, obwohl ich auch einfache Dübel verwendet habe.
Kann das nur bestätigen! Leim ist sozusagen der Geheimtipp, wenn man keine super-teuren Verbinder einbauen will. Außerdem macht’s das Möbel ein bisschen widerstandsfähiger gegen’s Rütteln und Wackeln.
Also: nicht nur Schrauben rein, sondern ruhig mit Leim arbeiten. 🙂
Ich hab meins Malm-Regal mal so gebaut, dass ich an den kritischeren Stellen mit Holzleim gearbeitet habe. Hat mein Möbelstück viel stabiler gemacht, obwohl ich auch einfache Dübel verwendet habe.
Domau0 schrieb:
Um Leim um den Dübel zu geben, erhöht man die Verbindung vermutlich deutlich.
Kann das nur bestätigen! Leim ist sozusagen der Geheimtipp, wenn man keine super-teuren Verbinder einbauen will. Außerdem macht’s das Möbel ein bisschen widerstandsfähiger gegen’s Rütteln und Wackeln.
Also: nicht nur Schrauben rein, sondern ruhig mit Leim arbeiten. 🙂
C
cassandra08.06.22 07:48Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Lösen der Dübel bei Malm-Möbeln durch eine Kombination aus Druckfestigkeit der Spanplatte, dem verwendeten Dübeltyp und der Montagequalität verursacht wird. Die Spanplatte, insbesondere wenn sie Feuchtigkeit ausgesetzt ist, verliert mit der Zeit an Festigkeit, was zum Nachlassen der Verbindung führt.
Dübel aus Kunststoff oder Holz bieten nur begrenzten Halt, da sie auf einen engen Sitz angewiesen sind. Durch Bewegungen im Möbel können die Belastungen zu Mikrobewegungen führen, die das Material weiter schwächen.
Eine Optimierung kann erreicht werden durch:
- Verwendung von Holz- oder Montageleim
- Sorgfältige Montage unter Beachtung des Drehmoments
- Einsatz von verbindungsstärkeren Beschlägen wie Exzentern oder Metallelementen
Dies entspricht auch gängigen Erkenntnissen aus der Holzmöbelindustrie.
Dübel aus Kunststoff oder Holz bieten nur begrenzten Halt, da sie auf einen engen Sitz angewiesen sind. Durch Bewegungen im Möbel können die Belastungen zu Mikrobewegungen führen, die das Material weiter schwächen.
Eine Optimierung kann erreicht werden durch:
- Verwendung von Holz- oder Montageleim
- Sorgfältige Montage unter Beachtung des Drehmoments
- Einsatz von verbindungsstärkeren Beschlägen wie Exzentern oder Metallelementen
Dies entspricht auch gängigen Erkenntnissen aus der Holzmöbelindustrie.
enrique7 schrieb:
Das ist sicherlich ein Faktor, aber hast du Belege, dass die Holzqualität allein den Dübelausfall verursacht?Das Problem sehe ich ebenfalls differenzierter. Es wäre zu kurz gegriffen, allein die Materialqualität der Spanplatte verantwortlich zu machen. Wenn man die Zusammensetzung der Spanplatte, den Klebstoff und die mechanischen Belastungen betrachtet, steht das Material häufig am Limit, was nicht zuletzt durch die einfache Bauweise der Möbel verstärkt wird.
Ich denke, dass auch die Montageanleitung und die Qualität der Dübel ein entscheidender Punkt sind. Wurde beim Einbau mit den Dübelschlitzen richtig gearbeitet, sind die Verbindungen stabiler.
Außerdem: In der Praxis gibt es Menschen, die ähnliche Möbel jahrelang ohne Probleme nutzen, während andere schon nach kurzer Zeit Probleme haben. Das deutet auf eine Mischung aus Bauweise, Montagequalität und Nutzung hin, die das Lösen der Dübel erklärt.
Daher: Lösen kann man durch bessere Montage, gezielten Materialschutz (feuchtigkeitsarm) und Einsatz verbesserter Verbinder minimieren.
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