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ᐅ Wie kann man Malm Möbel kinderfreundlicher machen?

Erstellt am: 06.12.23 08:12
N
naupalko
N
naupalko
06.12.23 08:12
Guten Morgen zusammen,

ich überlege aktuell, wie man die beliebten Malm Möbel von IKEA kinderfreundlicher gestalten kann. Speziell geht es mir darum, wie man die Möbelstücke mit ihren scharfen Kanten, der leicht wackelnden Stabilität bei Belastung und der Gefahr, dass Kinder sich an Schubladen oder Türen einklemmen, sicherer machen könnte. Auch die Optik sollte kindgerecht bleiben, ohne die Funktionalität einzuschränken.

Ich würde gerne wissen, welche praktischen Tipps, bewährten Tricks oder Materialien ihr empfehlen könnt, um Malm Möbel im Alltag sicherer und ergonomischer für Kinder zu gestalten – besonders im Hinblick auf Kleinkinder zwischen 2 und 5 Jahren. Vielleicht kennt ihr auch spezielle Aufrüstungen, Polsterungen oder technische Lösungen, die sich bewährt haben?

Freue mich auf eine praxisnahe und fundierte Diskussion!
U
uslis47
06.12.23 09:03
Hallo,

zunächst einmal ist es wichtig, bei Malm Möbeln die Stabilität zu verbessern, da sie häufig leicht kippeln, wenn Kinder daran ziehen oder klettern. Hier empfehle ich, die Möbel unbedingt zusätzlich an der Wand zu befestigen. Am besten sind spezielle Kippsicherungen, die IKEA auch anbietet.

Zum Thema Kanten: Es gibt spezielle Kantenschutz aus weichem Material, die einfach mit Klebeband auf die Ecken geklebt werden können und so Verletzungen verhindern. Auch Stopper für Schubladen verhindern, dass sich Kinder die Finger einklemmen.

Farblich kann man mit Folien oder abwaschbaren Aufklebern arbeiten, um die Möbel kindgerechter zu gestalten, ohne dass die Nutzbarkeit eingeschränkt wird.
M
meoreo
06.12.23 09:45
Kippsicherungen anbringen, Kantenschützer montieren und Schubladenstopper nutzen. So machst du die Malm Möbel sicherer für Kinder.
F
fredle
06.12.23 11:18
Um das Thema strukturiert anzugehen, hier eine kurze Übersicht zum kinderfreundlichen Umbau von Malm Möbeln:

1. Kippschutz: Befestigung an der Wand mit speziellen Haltern reduziert Umkippgefahr deutlich.
2. Kantenschutz: Weiche Schaumstoff-Kantenschutzecken gibt es in diversen Farben, sie polstern spitze Kanten ab und sind leicht montierbar.
3. Schubladensicherung: Magnetische oder mechanische Kindersicherungen verhindern das unkontrollierte Öffnen.
4. Optik: Abwaschbare Dekorfolien oder kinderfreundliche Griffe können die Möbel attraktiver machen.

Fehler, die ich oft sehe, sind unzureichende Fixierung der Möbel oder schlecht klebende Kantenschutze. Daher empfehle ich vor allem die Wandmontage mit festen Dübeln und hochwertigen Klebematerialien.
N
naupalko
06.12.23 13:29
fredle schrieb:
1. Kippschutz: Befestigung an der Wand mit speziellen Haltern reduziert Umkippgefahr deutlich.

Das klingt sinnvoll. Gibt es da Empfehlungen, wie man die Dübel für verschiedene Wandtypen (z.B. Gipskarton oder Beton) richtig auswählt und montiert, damit die Halter wirklich halten? Ich habe von Fällen gehört, wo die Sicherungen bei Belastung einfach rausgerissen wurden.
uslis47 schrieb:
Es gibt spezielle Kantenschutz aus weichem Material, die einfach mit Klebeband auf die Ecken geklebt werden können und so Verletzungen verhindern.

Könnte man so etwas auch selber herstellen, oder sollte man unbedingt auf fertige Produkte zurückgreifen?
L
Lorukeo
06.12.23 14:17
Die Auswahl der Dübel ist entscheidend für die Sicherheit. Für Betonwände sind klassische Spreizdübel oder chemische Ankermörtel zu empfehlen, da sie eine hohe Tragfähigkeit gewährleisten. Bei Gipskartonplatten sollte man Spezialdübel wie Hohlraumdübel oder Kippdübel verwenden, die speziell für dünne Wände entwickelt sind.

Es ist wichtig, dass die Befestigungspunkte in der Wandstruktur sorgfältig ausgewählt werden. Zusätzlich kann eine Überprüfung mit geeigneten Prüfgeräten helfen, die Tragfähigkeit sicherzustellen.

Zum Thema Kantenschutz: Fertige Produkte sind meist günstiger und bieten geprüfte Sicherheit, da sie mit geeigneten, hautfreundlichen Materialien gefertigt sind. Selbstbau ist möglich, aber es besteht die Gefahr, dass das Material nicht ausreichend polstert oder rutscht, was wiederum zu Verletzungsrisiken führen kann.
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