Porenbeton, erste Steinreihe ausgleichen

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Peug408

Moin,
ich bin gerade mit porenbeton am Mauern, dabei bin ich mit der Höhe etwas abgekommen ich habe 3 Steine in jetzt etwas tiefer um etwa 3mm gesetzt.

Den 4. Stein hab ich wieder auf die Höhe gebracht vom Rest der Steine gebracht.

Sollte ich die 3mm mit Mörtel von oben ausgleichen oder geht das auch mit dem dünnbettmörtel?
 
i_b_n_a_n

i_b_n_a_n

allen Ernstes geht es hier um volle 3mm? Da fällt doch später der Bau in sich zusammen wenn der so schief bleibt :p
Und nun ernst: Der normaler Maurer ist froh wenn er die Grundstücksgrenzen nicht verlässt. 3mm sind eher Stahlbautoleranzen
 
11ant

11ant

Sollte ich die 3mm mit Mörtel von oben ausgleichen oder geht das auch mit dem dünnbettmörtel?
Dazu habe ich mich zunächst zurückgehalten, weil ich mich in dieser Frage nicht speziell Fachmann genug fühle, um Dir eine Praktikerantwort aus meiner Werkzeugkiste zu geben. Nun, nach der Antwort
allen Ernstes geht es hier um volle 3mm? Da fällt doch später der Bau in sich zusammen wenn der so schief bleibt :p
Und nun ernst: Der normaler Maurer ist froh wenn er die Grundstücksgrenzen nicht verlässt. 3mm sind eher Stahlbautoleranzen
habe ich allerdings das Bedürfnis, Dich meiner Anteilnahme zu versichern: ja, Deine Frage ist aus meiner Sicht ernsthaft gestellt (und beantwortet) zu werden wert. Denn aus meiner Sicht vermutest Du schon zutreffend, daß 3mm mehr (also derer nun vier statt nur einer) Lagerfuge ein Anwendungsgebiet für einen anderen "Mörtel" sein könnten. 6 statt 3 mm (wie es im vergleichbaren Fall mit Porenziegeln wären) mit demselben Lagerfugenmörtel auszuführen, wäre eine andere Hausnummer als in Deinem Fall mit Porenbeton 4 statt 1 mm. Und selbst bei den Porenziegeln verwendet man glaube ich in der Regel unter der ersten Schicht nicht denselben wie darüber. Ich rufe mal einen Praktiker in die Diskussion @Jann St :)
 
11ant

11ant

P.S.: geht es hier gar um Deine Baustelle "im Süden Rußlands" ? - dann wären bei der Antwort ggf. auch noch andere als die hiesigen Temperaturverhältnisse dafür zu berücksichtigen, was die entsprechenden Baustoffe leisten müssen ...
 
P

Peug408

Ja es geht um mein Haus im Süden Russlands welches ich im Alleingang baue.

Temperatur ist morgens um 7 uhr schon bei 16°C ab 14 uhr war hier 31°C.
Ich fürchte das wird die Tage noch wärmer, der Mörtel trocknet schnell.
Ich weiß jetzt aber nicht ob es an der Hitze, am Porenbeton oder am Mörtel selbst liegt.

Ich gib einfach mehr Wasser hinzu, aber trotzdem nach 10 min. so trocken das man die Steine mit 20 Schlägen um einen Zentimeter senkt.

Bis jetzt läuft es ganz gut, ich habe mich für die 625x250x300 größe entschieden.
Die Steine heißen WKBlok von wkb-systems und das soll ein deutscher Hersteller sein.
Wollte eigentlich ytong, die gibt es aber nur in Moskau und 1300km die zu fahren lohnt sich nicht.

Jetzt aber noch eine Frage, hier legen die Russen bewehrungseisen in die ersten Reihen bis zu den Fenstern und ab nach den Fenstern die letzten Reihen bis zum ringanker komplett herum.
Dafür Fräsen die die Steine entlang auf und legen jeweils 2 Bewehrungen rein und vermörteln die.

In Deutschland kommen mauerwerksverbinder zum Einsatz.

Macht es Sinn oder ist das Quatsch?

Die Methode mit den mauerwerksverbinder an den Ecken ist sicherlich die einfache lösung.

Unten ein Beispiel davon.
 

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Nida35a

Jetzt aber noch eine Frage, hier legen die Russen bewehrungseisen in die ersten Reihen bis zu den Fenstern und ab nach den Fenstern die letzten Reihen bis zum ringanker komplett herum.
Dafür Fräsen die die Steine entlang auf und legen jeweils 2 Bewehrungen rein
da machen die Russen aus den geklebten Steinen einen Verbundwerkstoff, der für die Temperaturen und Belastungen wohl besser geeignet ist.
Ich würde mich auf die russischen Erfahrungen stützen und so machen lassen.
Schadet nicht, und Frost und Sommer sorgen für Bewegung im Untergrund, dafür sind die Eisen auch besser
 
P

Peug408

So ich habe jetzt die komplette erste steinreihe ausgelegt und alle auf eine Höhe mit dem bandschleifer geschliffen.

Musste sogar 4 Steine wieder rausnehmen weil eine Ecke keinen 90° Winkel hatte.
Hab das erst am nächsten Tag gemerkt als der Mörtel schon fest war.
Das ist aber der Vorteil der Schweißbahn, holzleiste seitlich an den Stein und mit stahlhammer gegen die leiste hauen.
Steine bleibe ganz und der Mörtel löst sich von der Schweißbahn.
Auch mit Meißel und Hammer den Mörtel von den Steinen runtergehauen.

Bin jetzt überlegen wie ich die Steine von oben ausfräse für die Bewehrung.
Mit der Hand dauert das ewig und ist aufwendig.

Jetzt überlege ich auch noch ob ich nur die erste steinreihe bewehre und auf die darauffolgenden ein 5x5 Netz drauflege.

Der Grundwasserspiegel ist jetzt am höchsten, eigentlich hab ich eine Pumpe mitgebracht da ich und der Nachbar einen alten brunnen Teilen der genau auf der Grundstückgrenze steht.

Der Brunnen ist so voll das ich das Wasser mit dem eimer raus holen kann, 30cm unter der alten bodenhöhe.
Ich hab ja mein Grundstück um 80cm angehoben, da wo bei mir die erste steinreihe ist, sind beim Nachbar die Fenster.

Bei ihm läuft auch kein Regenwasser mehr ab und wie er mir das erzählt hat, hat sein Haus auch keine Horizontalsperre.
Die Wände ziehen das Wasser bis 1,50m hoch bei ihm.

Da bleibt ja außer Schimmel nichts an den Wänden kleben.
 
P

Peug408

Abend, ich bin jetzt bei der 4.ten Reihe und Frage mich was besser wär für den betonsturz über den Fenstern und Türen.

Selber mischen oder fertig kaufen?

Wie sieht das mit der Belastung aus wenn ich sie selber anrühre, wie lang muss ich da warten bis ich die Steine draufstellen kann?

Würde natürlich lieber selber die Gießen, mehr Eisen und es würde sich auch mit den Steinen verbinden.

Auch gibt es bei den fertig Balken meine breite der Steine nicht, heißt ich müsse 2 nebeneinander legen.
 
Zuletzt aktualisiert 27.05.2022
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