Minihaus - für 300T€ möglich?

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Wenn man denn ein so kleines Haus wieder verkaufen möchte, ist die Zielgruppe vielleicht eher bei Senioren zu finden, die sich wieder verkleinern wollen. Kinder aus dem Haus, das Haus nun zu groß ...
Wir alle hier sozusagen in einigen Jahrzehnten :)
Ich denke da eher an den Junggesellen, der zwar Lust auf Eigentum, aber nicht auf nervige WEG-Versammlungen und Hausdrachen hat.
Mein Schwager hatte so ein Haus mit knapp 80 m², bis er mit seiner Neuen zusammengezogen ist.
Er hatte es ein paar Jahre zuvor von einem lesbischen Paar gekauft.
Die Hütte konnte er ebenfalls problemlos verkaufen, allerdings steht sie auch in attraktiver Großstadtlage.
Da kriegt man sowas noch ganz gut los. Auf dem Dorf oder in der Kleinstadt stelle ich mir das deutlich schwieriger vor.
 
Hier besiedeln die Senioren die Penthouse etw mit aufzug :cool: Haben keinen Bock mehr auf Garten zum Pflegen
Ist halt die Frage worauf man Lust hat. Im Alter hat man ja viel Zeit und vor allem jeden Tag. Da ist es egal wenn man pro Tag nur ein bisschen was im Garten macht und sich dann mit einem Buch auf die Terrasse setzt. Ich bin mir recht sicher, wenn meine Eltern mal aus ihrem Haus ausziehen dann ist die Penthouse Wohnung auch keine Option mehr, da geht es dann direkt ins Heim.

Zum Projekt an sich...ich nehme an die 87 ist das Geburtsjahr und du bist genauso alt wie ich? Für so ein Minihaus darf sich dann die Lebensplanung nicht mehr großartig ändern. Da sehe ich auch eher die Varianten mit einem Bestandshaus (auch wenn das ein gewisses Risiko und viel Arbeit wird) oder eben ein Tiny House (fahrbar oder für Tieflader) das man mit Baugenehmigung auf einem Grundstück fest macht. Ist aber natürlich nicht einfach mit dem normalen Baurecht in Einklang zu bringen
 
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Ich liesse mir den Traum von kl. Haus für 300 nicht ausreden von Argumenten wie Später schwer zu verkaufen. Oder zu eng, oder ist nicht machbar.
Geh das Ding an.
Kauf ein Grundstück. Danach schau, was geht. Das Grundstück ist nie Geld versenken, es ist im Zweifel eine Kapitalanlage. Ich weiss worüber ich rede, weil wir 2013 eines hatten, um es zu bebauen, Pläne ändern sich, wir wollten dann doch nicht da sondern woanders bauen, wir verkauften es trotz Steuer mit gutem Gewinn innerhalb von vier! Tagen.
Dann ginge ich zu einem Maurerbetrieb und würde da meine Ideen anbringen, das berechnen lassen und mit so einem kleinen Betrieb aus der Region bauen. Warum? Man bekommt individuelle Lösungen hin. Man kennt in der Regel von Beginn an den echten Enspreis. Und man ist auch nachbEinzug nicht allein, wenn doch mal was ist. In der Regel sind diese kleinen Betriebe nicht teurer als die Ketten und Franchisefirmen, die Vertreter, dicke Prospekte, ein Heer von Bauleitern etc. mit ernähren müssen.
Leg los. Erst Land, dann Haus aufs Land.
 
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