Minihaus - für 300T€ möglich?

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Die Frage ist, worum es dir geht, Garten bewirtschaften kann man auch mit Pacht etc.
Also eigentlich habe ich mich schon mit Tiny Häusern beschäftigt. Das ist aber in Deutschland noch schwer umzusetzen, außer auf bestimmten Campingplätzen. Letztendlich gelten für die Tinys die selben Bauvorschriften wie für richtige Immobilien. Und wenn das Tiny eine halbwegs gute Größe hat (45-60 qm) gehen die Preise mindestens Richtung 70T€, namenhafte Hersteller wie z.B. Cabin One von Schwörer haben halt ganz normale Hauspreise über 100T€.
Ich habe tatsächlich schon mit Schwester und Schwager gesprochen, ob sie sich das vorstellen könnten (alter Dorfkern, über 1000qm Grundstück). Das wäre der nächste Punkt, wo wir uns mal bei der Gemeinde schlau machen würden. Und über Anwalt, weil bei so einem „Anbau“ im Garten die Besitzverhältnisse zu regeln ist ja auch nicht ganz ohne. Finanzierung wird von vielen Banken abgelehnt, mit hoher Wahrscheinlichkeit muss man das dann über normalen Verbraucherkredit machen.
Ein Garten zu Pacht wäre natürlich eine Alternative!
Warum ich überhaupt über ein Haus nachdenke: Ich bin die einzige voll berufstätige Person in unserem Mietshaus. Der Rest sind Rentner und Erwerbsgeminderte, die den ganzen Tag zuhause rumhängen. Vor 7 darf man keine Waschmaschine anschmeißen, wenn man mal länger arbeitet und die Maschine bis 19/20 Uhr läuft wird man schon angezählt... das kann ich auf Dauer echt nicht ertragen.
Würde ich jetzt umziehen wären für vergleichbare Wohnungen 150-200€ mehr angesagt, also grob 650-700€. Daher meine Idee mich nach Eigentum zu erkundigen. Kaltmiete und Sparrate sind 1500€, die ich theoretisch ohne Probleme aufbringen kann. Aber bezüglich Rücklagen bilden und höhere Nebenkosten sollte die Kreditrate definitiv 1000€ nicht überschreiten. Finanzierung bis 60 Jahre komme ich auf die 300T€.
Mir persönlich ist der Wohnraum echt nicht so wichtig, ich habe während des Studiums mit meinem EX auf 45qm gelebt und das war eigentlich voll ok zu zweit. Aber es ist einfach ein richtiger Unterschied an Lebensqualität ob ich morgens die Balkontür aufmachen und mich in den Gartenstuhl setzen zu können oder ob ich leise die Treppe runterschleichen muss um die Nachbarn nicht aufzuschrecken. (Ja, emotional verklärter Blick!). In mancher Hinsicht bin ich auch faul. Wenn meine Schwester ihr „Tanz-Bad) von Hand abledern muss bin ich immer froh, dass ich ein kleines Bad habe :D
Ich muss da echt nochmal in mich gehen und genauer studieren auf was zu achten ist.
Jetzt steht es eher auf „keine gute Idee“, naiver Wunschgedanke.
 
also ich habe mir jetzt nicht alle Beiträge durchgelesen, allerdings weiß ich noch, dass unsere Hausbaufirma Akost einen Bungalow mit 69 qm im Programm hatte.

An den Preis kann ich mich nicht mehr so recht erinnern. Meine Aber das war so um die 150-160.000 Euro (kommt auf die Region an. Im Norden sind die billiger als im Süden) inkl Bodenplatte. Standardausführung ist halt schon sehr Standart ( unserer Elektriker hat es mit Sozialem Wohnungsbau umschrieben ;-) ) aber man kann auf Klo, duschen und Licht einschalten. In der Grundrissgestaltung ist man bei Akost frei, das ist der Beispielbungalow aus Katalog: :) minihaus-fuer-300t-moeglich-474440-1.png
 
Also eigentlich habe ich mich schon mit Tiny Häusern beschäftigt. Das ist aber in Deutschland noch schwer umzusetzen, außer auf bestimmten Campingplätzen. Letztendlich gelten für die Tinys die selben Bauvorschriften wie für richtige Immobilien. Und wenn das Tiny eine halbwegs gute Größe hat (45-60 qm) gehen die Preise mindestens Richtung 70T€, namenhafte Hersteller wie z.B. Cabin One von Schwörer haben halt ganz normale Hauspreise über 100T€.
Ich habe tatsächlich schon mit Schwester und Schwager gesprochen, ob sie sich das vorstellen könnten (alter Dorfkern, über 1000qm Grundstück). Das wäre der nächste Punkt, wo wir uns mal bei der Gemeinde schlau machen würden. Und über Anwalt, weil bei so einem „Anbau“ im Garten die Besitzverhältnisse zu regeln ist ja auch nicht ganz ohne. Finanzierung wird von vielen Banken abgelehnt, mit hoher Wahrscheinlichkeit muss man das dann über normalen Verbraucherkredit machen.
Ein Garten zu Pacht wäre natürlich eine Alternative!
Warum ich überhaupt über ein Haus nachdenke: Ich bin die einzige voll berufstätige Person in unserem Mietshaus. Der Rest sind Rentner und Erwerbsgeminderte, die den ganzen Tag zuhause rumhängen. Vor 7 darf man keine Waschmaschine anschmeißen, wenn man mal länger arbeitet und die Maschine bis 19/20 Uhr läuft wird man schon angezählt... das kann ich auf Dauer echt nicht ertragen.
Würde ich jetzt umziehen wären für vergleichbare Wohnungen 150-200€ mehr angesagt, also grob 650-700€. Daher meine Idee mich nach Eigentum zu erkundigen. Kaltmiete und Sparrate sind 1500€, die ich theoretisch ohne Probleme aufbringen kann. Aber bezüglich Rücklagen bilden und höhere Nebenkosten sollte die Kreditrate definitiv 1000€ nicht überschreiten. Finanzierung bis 60 Jahre komme ich auf die 300T€.
Mir persönlich ist der Wohnraum echt nicht so wichtig, ich habe während des Studiums mit meinem EX auf 45qm gelebt und das war eigentlich voll ok zu zweit. Aber es ist einfach ein richtiger Unterschied an Lebensqualität ob ich morgens die Balkontür aufmachen und mich in den Gartenstuhl setzen zu können oder ob ich leise die Treppe runterschleichen muss um die Nachbarn nicht aufzuschrecken. (Ja, emotional verklärter Blick!). In mancher Hinsicht bin ich auch faul. Wenn meine Schwester ihr „Tanz-Bad) von Hand abledern muss bin ich immer froh, dass ich ein kleines Bad habe :D
Ich muss da echt nochmal in mich gehen und genauer studieren auf was zu achten ist.
Jetzt steht es eher auf „keine gute Idee“, naiver Wunschgedanke.
Ok, ganz klar Mobilheim oder ähnliches auf Pacht mit Erstwohnsitz. Keine Nachbarn, relativ wenig Arbeit, recht geringer Preis. Hat auch Nachteile, aber ich denke die Vorteile überwiegen
 
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Wenn man denn ein so kleines Haus wieder verkaufen möchte, ist die Zielgruppe vielleicht eher bei Senioren zu finden, die sich wieder verkleinern wollen. Kinder aus dem Haus, das Haus nun zu groß ...
Wir alle hier sozusagen in einigen Jahrzehnten :)
Aber keine 70qm, bei denen man an jeder Ecke hängen bleibt. Das Haus wird dann ein 5qm Bad haben, woran Du mit 70 sicherlich keine Freude hast. Genauso sieht es mit einem gerade mal 11 qm grossen SZ aus, wo Du mit Rolli oder Gehwagen nicht durchkommst. Naja, wahrscheinlich brauchst Du dann gar keinen Gehwagen, weil Du überall Wände hast :p
Ohne Scherz jetzt: man hat da im Alter echt andere Ansprüche.
 
Wenn man denn ein so kleines Haus wieder verkaufen möchte, ist die Zielgruppe vielleicht eher bei Senioren zu finden, die sich wieder verkleinern wollen. Kinder aus dem Haus, das Haus nun zu groß ...
Wir alle hier sozusagen in einigen Jahrzehnten :)
Hier besiedeln die Senioren die Penthouse etw mit aufzug :cool: Haben keinen Bock mehr auf Garten zum Pflegen
 
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