Glaub mir, ich kenne das Gefühl, wenn man ein Möbel aufbaut und es dann einfach nicht rund läuft. Ich hatte bei meiner Malm-Kommode auch erst Panik, weil sie wackelte. Manchmal ist es einfach so, dass eine kleine Ungenauigkeit an der Rückwand oder ein lockerer Teil alles beeinflusst.
Wichtig ist, ruhig zu bleiben und Schritt für Schritt zu prüfen. Auch etwas mehr Kraft beim Festziehen kann helfen – aber vorsichtig, um nichts zu beschädigen. Ich hatte den Tipp bekommen, die Rückwand mit ein paar Nägeln zu fixieren, statt nur Schrauben, falls die Schrauben nicht greifen.
Falls du merkst, dass die Rückwand zu sehr nachgibt, das kann die Kommode ziemlich weich machen.
Wichtig ist, ruhig zu bleiben und Schritt für Schritt zu prüfen. Auch etwas mehr Kraft beim Festziehen kann helfen – aber vorsichtig, um nichts zu beschädigen. Ich hatte den Tipp bekommen, die Rückwand mit ein paar Nägeln zu fixieren, statt nur Schrauben, falls die Schrauben nicht greifen.
Falls du merkst, dass die Rückwand zu sehr nachgibt, das kann die Kommode ziemlich weich machen.
Interessant, dass hier oft von Bodenunebenheit gesprochen wird.
Dabei würde ich auch die Genauigkeit beim Zusammenbau stärker in den Fokus nehmen. Jeder kleine Versatz, gerade bei den Seitenwänden, kann Spannung aufbauen und das Möbel dadurch schief stehen lassen.
Außerdem ist das Material bei der Malm-Serie MDF mit Folienbeschichtung, das reagiert unter Spannung manchmal mit leichten Verformungen. Eventuelle Montageabweichungen können sich so verstärken.
Für eine präzise Korrektur sollte man also alle Verbindungen genau prüfen, eventuell mit einem Winkel nachmessen, ob das rechtwinklig ist. Dann gezielt nachjustieren. Bodenunebenheiten sollte man erst ausgleichen, wenn die Kommode wirklich perfekt zusammengebaut wurde.
dijan schrieb:
Oft sind es minimale Bodenunebenheiten oder einzelne Schrauben, die nicht ganz fest sind.
Dabei würde ich auch die Genauigkeit beim Zusammenbau stärker in den Fokus nehmen. Jeder kleine Versatz, gerade bei den Seitenwänden, kann Spannung aufbauen und das Möbel dadurch schief stehen lassen.
Außerdem ist das Material bei der Malm-Serie MDF mit Folienbeschichtung, das reagiert unter Spannung manchmal mit leichten Verformungen. Eventuelle Montageabweichungen können sich so verstärken.
Für eine präzise Korrektur sollte man also alle Verbindungen genau prüfen, eventuell mit einem Winkel nachmessen, ob das rechtwinklig ist. Dann gezielt nachjustieren. Bodenunebenheiten sollte man erst ausgleichen, wenn die Kommode wirklich perfekt zusammengebaut wurde.
Victor54 schrieb:
Eventuelle Montageabweichungen können sich so verstärken.Ganz recht, da steckt oft der Teufel im Detail. Hast du schon probiert, ob du die Kommode auf einer richtig ebenen Fläche testweise aufbaust? Dann sieht man, ob es an der Kommode selbst liegt oder wirklich der Boden der Übeltäter ist.
Und keine Angst, die Malm beißt nicht, man kann da ruhig etwas fester rangehen. 🙂 Ein bisschen Nachdruck beim Schrauben anziehen ist meist ein Freund.
Victor54 schrieb:
Jeder kleine Versatz, gerade bei den Seitenwänden, kann Spannung aufbauen und das Möbel dadurch schief stehen lassen.Noch eine Frage zu dem Thema: Wie kann ich denn am besten prüfen, ob die Seitenwände wirklich rechtwinklig angebracht sind? Nutze ich dafür einfach ein normales Geodreieck, oder gibt es einen Trick, der für Möbel besser funktioniert?
dijan schrieb:
Hast du schon probiert, ob du die Kommode auf einer richtig ebenen Fläche testweise aufbaust?Das werde ich definitiv heute mal ausprobieren, danke für die Idee!
Zum Thema Rechtwinkligkeit:
Ein normales Geodreieck ist oft zu klein für Möbelstücke. Besser eignet sich ein Schreinerwinkel oder ein großes Metallwinkel, das man in Baumärkten günstig bekommt. Manche haben auch günstige Kombinationen aus Wasserwaage und Winkel, die sehr praktisch sind.
Du kannst die Seitenwände gegen den Boden und die Rückwand stellen und so kontrollieren, ob alles sauber anliegt. Ein kleiner Spalt kann schon die Ursache für ein schiefes Aufstellen sein.
Außerdem: Wenn keine professionellen Werkzeuge vorhanden sind, reicht auch ein Blatt Papier. Das legt man zwischen die Kanten, und wenn es klemmt, ist der Winkel gut.
Ein normales Geodreieck ist oft zu klein für Möbelstücke. Besser eignet sich ein Schreinerwinkel oder ein großes Metallwinkel, das man in Baumärkten günstig bekommt. Manche haben auch günstige Kombinationen aus Wasserwaage und Winkel, die sehr praktisch sind.
Du kannst die Seitenwände gegen den Boden und die Rückwand stellen und so kontrollieren, ob alles sauber anliegt. Ein kleiner Spalt kann schon die Ursache für ein schiefes Aufstellen sein.
Außerdem: Wenn keine professionellen Werkzeuge vorhanden sind, reicht auch ein Blatt Papier. Das legt man zwischen die Kanten, und wenn es klemmt, ist der Winkel gut.
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