Luft-Luft-Wärmepumpe

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K

Koldi

Wir planen ein Haus in Holzständerbauweise mit guten U-Werten im Bereich Außenwand, Bodenplatte, Dach und Fenster, sodass wir ein kontrollierte Wohnraumbelüftung einbringen werden. Nun denken wir darüber nach eine Lüftungsheizung mit der Technik von Schwörer oder eine PROXON Anlage von Zimmermann einzubauen. Wir werden außerdem einen Schwedenofen vorsehen, dessen Wärme im Winter durch die Lüftungsanlage in den anderen Räumen für Wärme sorgen kann. Bei diesem Konzept ist eine klassische Fußbodenheizung nicht erforderlich.

Nun stehen wir vor der Frage ob unsere Überlegungen richtig sind und ob das eine gute Entscheidung wäre. Denn sollte sich das als Fehler erweisen, ist es nur mit extrem viel Aufwand möglich eine Fußbodenheizung mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe oder Gasbrennwerttechnik nachzurüsten.

Hat von Euch jemand mit unserem Heizungskonzept bereits mehrjährige Erfahrungen?

Für Eure Beiträge herzlichen Dank.
 

€uro

Hallo,
Wir planen ein Haus in Holzständerbauweise mit guten U-Werten im Bereich Außenwand, Bodenplatte, Dach und Fenster, sodass wir ein kontrollierte Wohnraumbelüftung einbringen werden.
Die Entscheidung "Pro" kwl ist nicht vom U-Wert der Wand bzw. der Außenbauteile abhängig.
...Nun denken wir darüber nach eine Lüftungsheizung mit der Technik von Schwörer oder eine PROXON Anlage von Zimmermann einzubauen. ...Nun stehen wir vor der Frage ob unsere Überlegungen richtig sind und ob das eine gute Entscheidung wäre.
Luft ist ein schlechter Energiebevorrater und -Transporteur. Luftheizungen funktionieren daher nur bei sehr geringen Raum- u. Gesamtheizlasten wie PH bzw PH nahen Gebäuden. Allerdings sollte man sich hier nicht auf die PHPP Heizlastberechnung verlassen, sondern die DIN 12831 verwenden.
Ob die eine oder andere Lösung geeignet ist, lässt sich belastbar erst beantworten, wenn die konkreten Berechnungen durchgeführt wurden. Vorher ist das ein Blick in die Glaskugel.
... Hat von Euch jemand mit unserem Heizungskonzept bereits mehrjährige Erfahrungen?
Die Erfahrungen anderer Bauherren dürften kaum hilfreich sein, denn jedes Gebäude hat seine spezifischen Besonderheiten und Rahmenbedingungen, der Klimastandort ist ein anderer und das Nutzerverhalten dürfte auch nicht identisch sein.
Bevor man sich entscheidet/ vertraglich bindet, sollte man diese Berechnungen nach Möglichkeit von einem externen Fachmann (TGA Planer) durchführen lassen, der Nichts mit dem Verkauf des Vorhabens zu tun hat.

v.g.
 
K

Koldi

Hallo €uro,

bitte Nehmen Sie es mir nicht übel, aber Ihre Hinweise lassen ein wenig erkennen, dass Sie das Ziel verfolgen ein wenig Verunsicherung zu sähen, damit Ihre Berufsgruppe möglichst oft kontaktiert wird. Zu diesem Zweck habe ich meine Fragen hier nicht eingestellt. Ich hatte mir erhofft, ein paar verwertbare Informationen zu bekommen.

Ihre Aussage die kontrollierte Wohnraumbelüftung habe nichts mit den Außenbauteilen zu tun, halte ich außerdem faktisch für falsch. Ohne Ihr Fachstudium vorzuweisen glaube ich verstanden zu haben, dass eine dichte Gebäudehülle eine kontrollierte Wohnraumbelüftung notwendig macht. Mir ist sehr wohl klar, dass eine dichte Gebäudehülle nicht direkt etwas mit dem U-wert zu tun hat, aber Sie werden wohl kaum einen Holzständerhaus mit guten U-Werten bekommen, bei dem die Außenhaut offen ist wie ein Schweizer Käse.

Wie Sie meiner Kommentierung entnehmen können, hätte ich mir von einem Baufachmann, wie Sie möglicherweiser einer sind, ein paar qualifiziertere und vor allem nützlichere Anmerkungen gewünscht.

MfG
 
E

E.Curb

Hallo,

es erstaunt mich immer und immer wieder, was so manche Leute von einem Forum erwarten. Und wenn Ihnen die Antwort nicht passt, dann werden sie pampig.

Lieber Herr/Frau Koldi, Herr €uro hat doch lediglich zu erklären versucht, dass der Einsatz einer Wohnraumlüftung nichts aber auch gar nichts mit den U-Werten zu tun hat. Das Sie diese Vermutung hatten, ging nämlich aus der Eingangsfrage so hervor.

Dann lese ich die Antwort ferner so, das eine Luftheizung wahrscheinlich eher ungeeignet ist. Und was für Ihr Gebäude das richtige Konzept ist, das kann doch nun wirklich nur ein Planer vor Ort sagen, der die entsprechenden Berechnungen durchführt.


Meiner Meinung nach ist das eine Aussage, mit der man doch was anfangen kann.

Die Frage ist doch, warum haben Sie keinen Planer ? Wahrscheinlich ist es Ihr Konzept und Sie kommen nicht damit klar, dass Fachleute dieses Konzept anzweifeln

Gruß
 

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