Holz für Dachstuhl selber schlagen - Feuchtigkeit - Zeitplan

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Benutzer200

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Also beim Vater nicht DIN konform und somit mängelbehaftet. Unabhängig davon, ob es im Einzelfall funktioniert, würde ich mein Haus gerne nach anerkannten Normen gebaut bekommen.

Fenster werden heute auch nicht mehr einfach nur beim Einbau ausgeschäumt. Auch wenn der Einbau grds. funktioniert, ist es trotzdem nicht richtig, da nicht aktueller Stand der Regel / regelkonform.
 
M

Myrna_Loy

Die Frage ist ja auch, wird es ein Sparren- oder ein Pfettendach? Wenn es ein Pfettendach wird, können die Sparren - je nach geplanter Deckung und Dämmung - schlanker ausfallen, als bei einem Sparrendach. Bei einer Photovoltaikanlage sollten sie wieder stärker ausfallen. Die kosten nicht die Welt und bei selbst geliefertem und gesägten Holz dürfte die Ersparnis marginal sein. Zeitersparnis bringts auch eher nicht.
Such mal nach
Informationsdienst Holz DIN 4074
 
11ant

11ant

Mag sein, dass ich in Ihren Augen naiv wirke. Ich würde es eher Unwissenheit nennen.
Können Sie mir dann erklären, wie der Prozess in der ärgerlich aussieht?
Das wäre konstruktiver und würde mir auch mehr helfen.
Und nur nebenbei. Wir benutzen unseren Wald in der Regel nur für Brennholz.
Dann solltest Du Dich aus der Langholzwelt wohl eher komplett raus halten, denn das ist in mehreren Dimensionen (Sorten, Qualitäten, Querschnitte etcetera pp.) eine völlig andere. Brennholz sägt man nicht aus dem Filet. Ein Dachstuhl ist eine räumliche Angelegenheit. Dort bei den Pfetten - also in der firstparallelen Dimension - gefügte, aber bei den Sparren - also der dazu kreuzenden, giebelparallelen Dimension - gewachsene Holzbaustoffe zu verwenden, führt entsprechend zu nur halb gegen Verziehen stabilisierten Gesamtkonstruktionen. Die Entwicklungen in der Holz(bau)technik seit dem Ende der Ära "Kaiser Wilhelm" sind ja nicht aus Jux entstanden - ganz abgesehen davon, daß Holz in Premium Filet Qualität aktuell mega rar ist und als Retro Style Dachbalken eine Verschwendung erster Kajüte wäre. Die Einladung, Dir präziser raten zu können, wenn Du den betreffenden Hausentwurf herzeigtest, werde ich nach mehrmaligem Überhören nun nicht nochmals wiederholen. Wie der Prozeß - ich nehme an, "ärgerlich" sollte vor der Rechtschreib´korrektur´ "eigentlich" meinen - aussähe, wurde hier bereits erklärt: 1. das nächstes Jahr verarbeitete Holz bereits in 2018 geschlagen zu haben, 2. daraus Bretter sägen (bzw. gesägt haben) zu lassen, 3. in beiden Dimensionen jeweils gefügte Holzbaustoffe zu verwenden - ob überhaupt am klügsten als Sparren in Balkenquerschnitten, ist wie gesagt nur den Texten nicht anzusehen. Ganz abgesehen davon, daß derzeit schlagreifes, sonst grundsätzlich für Bauzwecke geeignetes Holz seltenst überhaupt die benötigten Balken ergeben wird: das Holz Deiner kühnen Träume würde entweder vor oder nach dem Sägen zu schief für das, was Du damit vorhast - und es bliebe dabei auch (wahrscheinlich in statisch relevantem Ausmaß) in Größe und Struktur nicht maßhaltig. Alle Deine Naivität ist mit dem "Geständnis", mit Holz bisher nur zum Verheizen zu tun gehabt zu haben, vollständig erklärt. Wenn der vorgesehene Betrieb Deine Naivität teilt, sehe ich in der "Personalunion" aus Zerlege- und Verarbeitungsbetrieb hier leider einmal keinen Vorteil.
 
T

Thomas.W

Die Frage ist ja auch, wird es ein Sparren- oder ein Pfettendach? Wenn es ein Pfettendach wird, können die Sparren - je nach geplanter Deckung und Dämmung - schlanker ausfallen, als bei einem Sparrendach. Bei einer Photovoltaikanlage sollten sie wieder stärker ausfallen. Die kosten nicht die Welt und bei selbst geliefertem und gesägten Holz dürfte die Ersparnis marginal sein. Zeitersparnis bringts auch eher nicht.
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Es ist ein Pfettendachstuhl geplant. Der Grund das Holz selber beizustellen war eben schon der Preis.
 
T

Thomas.W

Dann solltest Du Dich aus der Langholzwelt wohl eher komplett raus halten, denn das ist in mehreren Dimensionen (Sorten, Qualitäten, Querschnitte etcetera pp.) eine völlig andere. Brennholz sägt man nicht aus dem Filet. Ein Dachstuhl ist eine räumliche Angelegenheit. Dort bei den Pfetten - also in der firstparallelen Dimension - gefügte, aber bei den Sparren - also der dazu kreuzenden, giebelparallelen Dimension - gewachsene Holzbaustoffe zu verwenden, führt entsprechend zu nur halb gegen Verziehen stabilisierten Gesamtkonstruktionen. Die Entwicklungen in der Holz(bau)technik seit dem Ende der Ära "Kaiser Wilhelm" sind ja nicht aus Jux entstanden - ganz abgesehen davon, daß Holz in Premium Filet Qualität aktuell mega rar ist und als Retro Style Dachbalken eine Verschwendung erster Kajüte wäre. Die Einladung, Dir präziser raten zu können, wenn Du den betreffenden Hausentwurf herzeigtest, werde ich nach mehrmaligem Überhören nun nicht nochmals wiederholen. Wie der Prozeß - ich nehme an, "ärgerlich" sollte vor der Rechtschreib´korrektur´ "eigentlich" meinen - aussähe, wurde hier bereits erklärt: 1. das nächstes Jahr verarbeitete Holz bereits in 2018 geschlagen zu haben, 2. daraus Bretter sägen (bzw. gesägt haben) zu lassen, 3. in beiden Dimensionen jeweils gefügte Holzbaustoffe zu verwenden - ob überhaupt am klügsten als Sparren in Balkenquerschnitten, ist wie gesagt nur den Texten nicht anzusehen. Ganz abgesehen davon, daß derzeit schlagreifes, sonst grundsätzlich für Bauzwecke geeignetes Holz seltenst überhaupt die benötigten Balken ergeben wird: das Holz Deiner kühnen Träume würde entweder vor oder nach dem Sägen zu schief für das, was Du damit vorhast - und es bliebe dabei auch (wahrscheinlich in statisch relevantem Ausmaß) in Größe und Struktur nicht maßhaltig. Alle Deine Naivität ist mit dem "Geständnis", mit Holz bisher nur zum Verheizen zu tun gehabt zu haben, vollständig erklärt. Wenn der vorgesehene Betrieb Deine Naivität teilt, sehe ich in der "Personalunion" aus Zerlege- und Verarbeitungsbetrieb hier leider einmal keinen Vorteil.
Verstehe nicht so ganz worauf du hinaus willst. Nur weil ich nicht jedes Woche mit dem Sägewerk zu tun habe, mich davon verabschieden sollte. Dafür gibt es ja die Profis, welche das tagtäglich machen.
Verstehe ich richtig, dass der Langholzlieferant seine Ware 3 Jahre im Ganzen trocknet und danach verarbeitet es das Sägewerk? Und meintest du schlagen und dann sofort sägen und 3 Jahre trocknen?
 
Zuletzt aktualisiert 28.06.2022
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