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Henk-van-Dijk

Grundstück einbringen Eigenkapital finanzieren Bank

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Hallo zusammen,

wenn alles glatt läuft, werden wir in den nächsten Tagen/Wochen ein gemeindeeigenes Grundstück erwerben und ab Herbst mit einem GU dort bauen.

Nach aktuellem Stand müssten wir dann ab April/Mail das Grundstück bezahlen und Baubeginn wäre dann Ende diesen, Anfang nächsten Jahres.

Wir planen, 20 % Eigenkapital für das Gesamtinvest einzubringen. Allerdings würde dieser Betrag nicht ganz das Grundstück decken, sondern es würden noch knapp 20tsd. fehlen. Wir könnten zwar noch den Restbetrag aus Eigenmitteln einbringen, allerdings wäre dann unser Bargeldpuffer sehr angegriffen.

Daher nun die Frage, ob es grundsätzliche Vorteile bringt, das Grundstück komplett aus EK zu finanzieren oder ob es für das Gesamtinvest eigentlich egal ist?

Wie sieht ein Baufinanzierer es dann einmal später, wenn wir ja für den Hausbau überhaupt kein EK mehr einbringen, da wie dies ja bereits komplett ins Grundstück gesteckt haben?

Danke für eure Hilfe.
 
Hallo kann man machen , hat den Vorteil das du Luft hast in Ruhe eine Bank zu suchen. Oft ist ja die Bausumme nicht bekannt . Nachteil ist das euer Puffer für eventualitäten weg ist. Und EK muss immer vorrangig eingesetzt werden, später was aus dem Darlehen auszahlen lassen wird schwierig
 
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Wie sieht ein Baufinanzierer es dann einmal später, wenn wir ja für den Hausbau überhaupt kein EK mehr einbringen, da wie dies ja bereits komplett ins Grundstück gesteckt haben
Gekauftes Grundstück wird als EK gesehen

Und EK muss immer vorrangig eingesetzt werden, später was aus dem Darlehen auszahlen lassen wird schwierig
Ne; muss man aber nur vorher abklären; das hat nämlich Einfluss auf den Beleihungsauslauf . Aber ist normalerweise kein Problem sich einen Teil für EK was man für Möbel/ Küche etc braucht
 
Daher nun die Frage, ob es grundsätzliche Vorteile bringt, das Grundstück komplett aus EK zu finanzieren oder ob es für das Gesamtinvest eigentlich egal ist?

Wie sieht ein Baufinanzierer es dann einmal später, wenn wir ja für den Hausbau überhaupt kein EK mehr einbringen, da wie dies ja bereits komplett ins Grundstück gesteckt haben?

Danke für eure Hilfe.
Wir haben unser Grundstück auch erstmal selber finanziert. Uns war wichtig, dass die Bank erst so spät wie möglich ins Spiel kommt (Bereitstellungszinsen). Weitere Vorteile habe ich dadurch allerdings auch nicht erkennen können. Möglicherweise ist man beim GU oder Fertighausanbieter als Kunde etwas interessanter, wenn das Grundstück bereits "safe" ist, fertig vermessen ist, das Bodengutachten vorliegt und dieses nur noch auf Bebauung wartet.
Einen Notgroschen sollte man sich so oder so immer belassen, egal ob das Grundstück komplett oder nur teilweise selbstfinanziert wird.
 
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Wir würden auch nicht unsere ganze Summe einbringen, sondern uns bei den Eltern zinsfrei Geld leihen, sollte es signifikante Vorteile bringen, das Grundstück komplett zu finanzieren.

Wie weit im voraus kann man eigentlich eine Baufinanzierung abschließen, ohne das bereits Bereitstellungszinsen anfallen? Zinsen sind ja aktuell noch sehr interessanr - wer weiß wie das im Herbst sein wird.
 
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