Große Fensterfront an der Westseite

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Ihr müsste bestimmte Anforderungen erfüllen. Wie da die Sonneneinstrahlung ist, ist doch am Ende egal. Die Nordseite ist doch in der Regel immer Sonnenärmer. Der Logik Deines Mannes nach, dürfte es keine KfW40-Häuser geben.
Die beste Glasfassade ist nie so "warm" wie eine gute Mauer. Passivhäuser haben die Verglasung auf der Südseite, damit sie gerade im Winter von der Sonnenenergie profitieren können. Die Nordseite sollte im besten Fall gar keine Öffnungen haben. Mein Mann befürchtet, dass die Westseite im Winter nicht genug Sonnenenergie bekommt und damit es sehr schwer sein wird, die Anforderungen der KfW zu erfüllen...
Oder machen wir uns da zu viele unnötige Gedanken?
 
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Ok, stimmt. Das könnte ein Punkt sein. Aber wenn ich mir die Grundstücke betrachte, kann man ja den Westen mitnehmen (z.B. Wohnzimmer) und Fenster nach Süden offen (und groß) gestalten (z.B. Esstimmer und Küche).

Würde euch dann bei der Hausplanung eine bestimmte Raumordnung vorgeben.

Aus meiner (Laiensicht) sehe ich es aber nach wie vor nicht problematisch.
 
Ich versteh noch nicht, was denn die Sonneneinstrahlung mit einem KfW40-Haus zu tun hat?
Ihr müsste bestimmte Anforderungen erfüllen. Wie da die Sonneneinstrahlung ist, ist doch am Ende egal. Die Nordseite ist doch in der Regel immer Sonnenärmer. Der Logik Deines Mannes nach, dürfte es keine KfW40-Häuser geben.
Ihr plant ein Haus so wie gewünscht und der Energieberater legt dann fest, was nötig ist, um den Standart zu erreichen, also Dämmung, Stein, Art der Fenster, etc. Dazu noch KWL und Luftwärmepumpe, PV + Speicher und fertig.
So war es bei uns jedenfalls.
Exakt SO ist es !
Wir haben unser Haus geplant und Fenster beliebig angeordnet. Dafür hat der Energieberater dann eine Berechnung gesagt und uns gesagt, was wir wo/wie dämmen müssen. Zu keinem Zeitpunkt ging es darum, ein Fenster o.a. Bauteil zu verändern.
Wir haben außer im Norden Raffstore aber keinen Dachüberstand, Dach sehr gut gedämmt plus Holzfassade mit integrierter Dämmung und eben die Bodenpolatte gedämmt, dazu KWL, fertig.
Nimm Dir das Grundstück, das Dir am besten gefällt und plane Dein Haus nach Deinen Wünschen/Bedürfnissen. Alles Andere lässt sich dann regeln.
Ungeachtet dessen würde ich auch nicht den Grundriss oder den Plan einem Kfw-Zuischuss unterwerfen. Wäre das so würde ich es eben nicht machen. Wie gesagt aber machst Du Dir da wohl unnötige Sorgen.
 
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Ich verstehe es schon, dass es bei „mehr zum Passivhaus“ Fensterfläche zur Sonne, also Süden und kleine Schießscharten im Norden geplant werden. Zur Sonnenseite gehört aber auch teilweise der Westen... man muss ja nicht die ganze Seite verglasen, sondern so planen, dass man von der Essecke aus den Blick hat. Da reicht schon ein 2 Meter langes Fenster, vielleicht auch mit Sitzbank.
Aber ich würde mich nicht kasteien noch deshalb auf die Vorteile eines Grundstücks verzichten. Das nimmt man mit, das kauft man mit - also wird danach geplant. Erst das Grundstück, dann das Haus.
Wenn Ihr diese Zahl zu wichtig nimmt, dann kann es sein, dass ihr noch weitere 10 Jahre ein ideales Grundstück sucht oder nie finden werdet, weil immer irgendwas ist.
Es ist einfach nur die Überlegung, ob diese Grundstücke überhaupt in Frage kommen sollen
Gibt es denn so viel Auswahl bei Euch? Grund mit Aussicht, und dann noch zur Gartenseite nimmt man doch mit Kusshand!
Mir ist es schon wichtig, dass ich mir frühzeitig Gedanken über einen möglichen Bauplatz mache - mit allen pro und contras...
Ja sicher: das Haus wird aber dem Grundstück angepasst und es wird nicht der Maßstab eines ungebauten Haus genommen.
Der Abstand zur Grenze wäre nur ca. 5,5m).
Genau aus diesem Grund plant man vorher KEIN Haus, sondern man plant das Haus AUF dem Grundstück.
An der Südseite hätten wir ein HS-Fenster (ca. 400x250)
Das würde mir auch nicht gefallen. Zum Nachbarn mag ja ein Fensterband oder eine Terratür Sinn haben, aber doch nicht offenherzig, sodass man sich nicht wohl fühlt.

Eher verzichte ich auf das 40er Plus-Modell, als ein tolles Grundstück!
 
unsere Gemeinde veräußert demnächst Bauplätze in einem Neubaugebiet. Wir sind gerade dabei uns die "besten" Bauplätze herauszupicken... ich weiß...klingt sehr optimistisch... wir müssen halt in der Bewerbung 5 Bauplätze nennen, die bei uns in Frage kommen.
Die Lage der "Favoriten"-Grundstücke in einer Reihe am Hang mit abgestuften Bezugshöhen erinnert mich an den Thread https://www.hausbau-forum.de/threads/zuschlag-fuer-grundstueck-grosses-aber.37187/ - vielleicht ziehst Du Dir ja daraus eine Inspiration für die Auswahl (?)
 
Gibt es denn so viel Auswahl bei Euch? Grund mit Aussicht, und dann noch zur Gartenseite nimmt man doch mit Kusshand!
Das ist ein Neubaugebiet mit ca 35 Bauplätzen. 10 davon haben eine Randbebauung Richtung Westen, ca. 7 Randgrundszücke sind nach Süden ausgerichtet. Das Gelände ist etwas hügelig, deswegen nicht alle Bauplätze sind attraktiv (manche trotz Randbebauung liegen sehr tief).
Da wir eine Familie mit 2 Kindern sind und in der Gemeinde wohnen, haben wir gute Chancen, einen schönen Bauplätz zu ergattern (übrigens m2-Preis um die 300€, also nicht gerade günstig).
Genau aus diesem Grund plant man vorher KEIN Haus, sondern man plant das Haus AUF dem Grundstück.
Da stimme ich dir vollkommen zu. Wenn man aber eine gewisse Auswahl hätte, dann plant man DAS Traumhaus auf DEM Traumgrundstück ;)
Zum Nachbarn mag ja ein Fensterband oder eine Terratür Sinn haben, aber doch nicht offenherzig, sodass man sich nicht wohl fühlt.
Das würde mich überhaupt nicht stören. Eine Hecke kommt sowieso dazwischen. Der Nachbar hätte mich auf seiner Nordseite, sodass er bestimmt in der Grenze keine Terrasse planen wird.
 
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