Fenster & Türen einbau nicht normgerecht

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Wenn dir KfW nichts sagt, habt ihr vermutlich auch keinen Kredit bei denen und dementsprechend keine Förderung ;) Dann ist (vermutlich) auch kein Blower-Door-Test nötig, der undichte Stellen verraten hätte.
 
Unser Holzhaus auf Betonsockel wollte unser Architekt uns auch erst "verkaufen". Aber dank Undurchfühbarkeit seitens des Betonbauers (der Sockel wäre so schmal das seitliche angebrachte Winkel den Sockel "gesprengt hätten, Kosten zu hoch, Wartezeit zu lang wg. mehrfach einschalen etc.) wurde das nichts. Die Aussenwände werden im untereren Bereich in Folie gepackt bis zu einer Höhe von ca. 30cm (falls mal Feuchtigkeit bis zum Holz durchdringen sollte). Mit Purenit ist wahrscheinlich ein Sockel aus mineralischer Dämmung gemeint den der Fenster / Türenbauer mit anbieten sollte. Dieser ist wasserbeständig, verrottungsfest und so weiter. Ist im Standardangebot oft nicht drin damit es dann (da notwendig) extra berechnet werden kann. Vermutlich ist mit Lärchensockel ein Brett im Bereich der Tür gemeint welches nur dazu dient den Estrich am weglaufen zu hindern ;).

Einen Holzsockel im EG im Bereich der Tür ? NoGo, never ever. Wäre mir zu riskant, es sei denn das Haus steht extrem hoch und es geht mit 2-3 Stufen ins Haus (gegenüber GOK)

Wenn dort ein Wasserschaden auftrifft ist der nur mit extrem viel Aufwand (Kosten) zu beheben. Hier keine Kompromisse eingehen. Beraten lassen vom Fachmann (haftet der nicht auch für korrekten Einbau?). Ihr wollt doch nicht allen Ernstes die 7000€ Tür selber einbauen ?

Als Häuslebauer sollte man eigentlich mal den Begriff KfW gelesen haben, hier geht es u.U. um viel Geld. Also als Option immer in Betrach ziehen ... Auch BAFA und ProgressNRW ... (wenn in NRW) usw.

Architekt ? Energieberater ? Bauleiter ?

Ein Bau ist viel komplexer als man zuerst denkt (zumindest ich). Bin froh nicht alles alleine planen zu müssen. Glücklicherweise haben wir viele Unternehmen, einen Architekten, den Hausbauer usw. die alle ihr Köpchen einschalten und ich habe bei allen Unternehmen bisher ein sehr gutes "Bauchgefühl"

Wünsche dir Glück und ein bischen mehr Durchsetzungsvermögen so das euer Bau noch ein gutes Ende nimmt.
Ein dauerhaftes Zerwürfniss mit Mann, Schwiegervater etc. wäre natürlich auch nicht schön, deswegen auf unabhängigen Dritten (Gutachter?) bestehen.
 
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Wenn die Fenster ordentlich eingebaut und geschäumt sind, finde ich das jetzt nicht katastrophal, dass keine Dichtband verbaut wurde. Die alten Herren haben schon ein wenig recht, wenn man alles komplett dicht macht muss man im Prinzip auch ne Lüftungsanlage verbauen. Davon hast du jetzt nichts gesagt. Wenn es dich wirklich so belastet kann man die Fenster natürlich wieder ausbauen und mit Dichtband einbauen lassen. Schaum wegkratzen wird etwas Arbeit, machbar ist das allerdings. Natürlich muss danach nochmal gemalert werden. Evt. macht ihr das, wenn in einigen Jahren nach Einzug mal ne Runde malern fällig ist.

Den Holzsockel unter der 7000€ Eingangstür würde ich mir aber definitiv sparen.
Wie du selbst und alle anderen sagen, ist das ein unnötiges Risiko. Wenn da auch nur ein Hauch Feuchtigkeit dran kommt ist es nur eine Frage der Zeit, bis es Probleme gibt. Da jetzt was massives rein zu setzen kann doch eigentlich kein Problem sein, da musst du jetzt drauf bestehen.
 
Als Häuslebauer sollte man eigentlich mal den Begriff KfW gelesen haben, hier geht es u.U. um viel Geld. Also als Option immer in Betrach ziehen ... Auch BAFA und ProgressNRW ... (wenn in NRW) usw.
Wie @nordanney schon bemerkte, kommt die TE aus "OE" was in diesem Forum nicht Olpe in NRW/DE meint, sondern Österreich (das in sich nochmals mehrere Bundesländer hat, aber das ist dem Admin in CH wohl egal). Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist eine deutsche Bund-Länder-Anstalt zur Umsetzung des Marshall-Planes, die einfach wie die Sektsteuer ewig weiterlebt - aber beim Marshall-Plan war AT bereits vom DE-Reich getrennt ;-)
 
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