Estrich notwendig? nicht ausgebauter, aber gedämmter Dachboden

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Zuletzt aktualisiert 24.05.2024
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H

Holleradhiho

Das dürfte in etwa hinkommen. Der Estrich ist dichter als Beton. "Dämmen" tut er nicht primär, das ist nicht sein Job, darauf ist er nicht ausgelegt. Die Welt an Unterschied macht er nicht. Schon gar nicht könnte er heilen, daß hier an der falschen Stelle gedämmt wurde - zwar besser als nicht, aber die Decke wäre passender gewesen. Das "ändert" der Estrich ein so mikroskopisch kleines bißchen, das er diesen Unterschied nicht lohnen wird. Der Fehler wurde gemacht, an anderer Stelle, und ist hierdurch nicht geeignet zu korrigieren (auch abzumildern nur so gering daß es sinnarm wäre).
Warum bist du der Meinung, dass diese Bauweise ein Fehler ist??
Ist es nicht sinnvoller die Außenhülle zu dämmen anstelle eines Zwischenbodens und damit umbauten Raum kalt werden zu lassen?
Der Boden zwischen EG und OG ist auch nicht gedämmt, jedoch die gesamte Außenhülle (Wände & Dach vom Haus).

Betonplatte ist natürlich 20cm dick, sorry für den Fehler.

Mein Gedanke war: Anstelle die oberste Geschossdecke zu dämmen (im Dachboden) und nachträglich dann die Dachschrägen wird gleich die Dachschräge fachmännisch gedämmt und gut ist.
Ich hoffte damit eine Dämmung sparen zu können.
 
H

Holleradhiho

Der Dachboden soll ein (gedämmter) Abstellraum werden, das soll kein Wohnraum sein. Deswegen werde ich da keine Heizung einbauen.

Ja, Fußbodenheizung in EG und OG.
 
11ant

11ant

Warum bist du der Meinung, dass diese Bauweise ein Fehler ist??
Ist es nicht sinnvoller die Außenhülle zu dämmen anstelle eines Zwischenbodens und damit umbauten Raum kalt werden zu lassen?
Genau das ist ja der Fehler (nicht im Sinne von ganz falsch, aber im Sinne von anders sinnvoller): die Dämmung soll nicht umbaut von Umgebung, sondern warm von kalt trennen. Bei einem Wohndach wäre die Dämmung der Außenhülle günstig, bei einem Abstellraumdach ist die oberste Geschossdecke die sinnvollere Grenzfläche.

Der Boden zwischen EG und OG ist auch nicht gedämmt,
Das würde man im Sinne der obigen Erläuterung auch nur dann sinnvoll tun, wenn das OG lange unbewohnt bliebe.

Mein Gedanke war: Anstelle die oberste Geschossdecke zu dämmen (im Dachboden) und nachträglich dann die Dachschrägen wird gleich die Dachschräge fachmännisch gedämmt und gut ist.
Ich hoffte damit eine Dämmung sparen zu können.
Gespart hast Du da nichts: die Dachhaut anstelle der obersten Geschossdecke zu dämmen, kostet z.B. bei 40° Dachneigung praktisch 30% mehr Dämmfläche. Erst im Falle einer dauerhaften Wohnnutzung des DG wäre das sparsam gedacht gewesen.
 
77.willo

77.willo

M.E. gehört da eine Heizung rein, oder die Dämmung auf die Geschossdecke. Außerdem sollte da ein Fenster oder Kontrollierte-Wohnraumlüftung rein.
 
J

Joedreck

Also normal und sinnvoll sind zwei Varianten:

1.: die oberste Geschossdecke dämmen und die weiteren schrägen nicht dämmen, da nicht beheizt.

2.: DG beheizt, dann Estrich und Dachschrägen dämmen.

So heizt du ineffizient den Dachboden mit einer höheren Vorlauftemperatur mit.
Das macht meiner Meinung nach so keinen Sinn.
 
Zuletzt aktualisiert 24.05.2024
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