Bereitstellungszinzen Sparkasse: Angebot so in Ordnung?

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D

Dunhill

Hallo und Guten Abend zusammen,

ich hätte an euch eine naja schon wichtige Frage wie ich finde und zwar
folgende Ausgangssituation:

- Dezember 2014 waren wir zum ersten bei der Sparkasse (Hausbank) um uns über Finanzierungsmöglichkeiten zu informieren. Man hat uns damals direkt ein Angebot unterbreitet und mitgegeben.

- Januar bis Mai waren wir ca. 3 mal noch bei der Sparkasse um das Vorhaben weiter voranzutreiben. Auch bei jedem besuch hat man uns ein neues Angebot erstellt auf der Basis des veränderten Zinses.

Standpunkt jetzt: Wir würden in ca. 2 Wochen den Kreditvertrag bei der Sparkasse abschließen. Auf unserer Nachfrage wie das mit den 12 Monaten Bereitstellungszinsen ist wann diese losgehen sagte der Berater folgendes: "Da Sie bereits Dezember 2014 ein Angebot von uns erhielten ist das der Startpunkt der 12 Monate sprich das Ende der Bereitstellungsfreien Zinsen ist der 01.01.2016"

Was sagt Ihr dazu ist das so in Ordnung oder versucht man uns da etwas anzudrehen was eigentlich nicht richtig ist?

Vielen Dank vorab für eure Mühen und Antworten

Gruß

Dunhill
 
L

Legurit

Sag deinem Berater, dass er die gern auch bis zum Mai nächsten Jahres verlängern kann oder ihr euch eine andere Bank sucht -.- am Ende ist es alles Verhandlung, aber das ist schon frech, was der Mann da behauptet.
Interessehalber, was bietet er denn genau an für Konditionen? (Laufzeit, Zinsen, % Beleihung - für den Fall, dass es ein normales Darlehen ist)
 
V

Voki1

Naja, "richtig" ist es ganz genauso, wie es "falsch" ist. Es ist einfach eine Vereinbarungssache. Im Grunde spielen die Beratungstermine keinerlei Rolle. Relevant wird doch die bereitstellungszinsfrei Zeit erst dann, wenn die Entscheidung getroffen ist und die Maßnahme begonnen werden soll.

Ich würde den Berater hier noch einmal ganz konkret ansprechen und mitteilen, dass Ihr dann - obwohl Ihr das natürlich nicht möchtet - dann doch noch einmal zu den Wettbewerbern geht, denn dort habt Ihr ja noch kein Beratungsgespräch wahrgenommen, welches einen Beginn der Bereitstellungszinsberechnung "vorziehen" könnte.

Noch bevor Ihr wieder aus den Stühlen aufgestanden seid ... wird er (möglicherweise gespielt zähneknirschend) und unter fast selbst spürbaren körperlichen Schmerzen einwilligen. ;) Wenn nicht, dann sucht Euch eine andere Bank, bei der Euch der Berater nicht über den Tisch ziehen will. ;)
 
L

Legurit

Das ist ziemlich gut derzeit - ggf. auch der Grund wieso sie so tun wollen als hättest du das schon vor 4 Monaten abgeschlossen...
 
H

HilfeHilfe

1- Gegenangebot einholen
2- Sollte es höher liegen ggfl. die Mehrkosten aus diesem Angebot vs. Bereitstellungszinsen gegenrechnen ( ich behaupte die Bereitstellungszinsen stellen die niedrigere belastung dar)

Interessant ist aber das ein Angebot schon als Grundlage zur Berechnung genommen wird. Ich würde hier auch nochmal nachhaken
 
Zuletzt aktualisiert 17.04.2024
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