Hallo zusammen,
ich wollte mich mal kurz bedanken und mich vorstellen.
Seit ca. 1 1/2 Jahren bin ich stiller Mitleser um mir Inspirationen und vor allem etwas mehr Wissen über Bautechnik anzueignen.
Nun zu mir:
Nach über einem Jahr Suche nach einem Grundstück konnte ich von einem Bauträger ein Grundstück abkaufen da er seine Pläne nicht schnell realisieren konnte.
Somit haben wir unser Traumgrundstück gefunden (gute Lage, 2500 m2, leichte Hanglage, eigene unterirdische Quelle welche wir erhalten müssen und nutzen dürfen).
Auf dem Grundstück befand sich noch ein altes Haus welches wir inzwischen abgerissen haben.
Einen Bebauungsplan gibt es nicht, somit gilt §34. Bei einer ersten mündlichen Anfrage beim Bauamt wurde so ziemlich Alles was wir vorhatten abgelehnt.
Also stellten wir eine offizielle Bauvoranfrage, involvierten die richtigen Personen und hatten längere Diskussionen. Am Schluss hatten wir einen positiven Bescheid erreicht .
Somit stand dann auch der Bauanfrage nichts mehr im Weg. Die Baufreigabe sollte in den nächsten Wochen kommen da es keine Änderungen zu der Bauvoranfrage gibt.
Meine Frau (37) und ich (36) möchten eine Bauhaus-Villa im südlichen BW errichten.
Gebaut aus Beton (mit Kerndämmung) oder in Kombination mit gedämmten Fertigteilen.
Sehr viel Glas (Ganz-Glas-System), Textilbeschattung, KNX, schnelles Netzwerk sowohl kabelgebunden als auch drahtlos, starke Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit zusätzlichen Kühlregister, Pool aus Edelstahl, große Zisterne usw.)
Die Elektro-Planung muss zu 100% sitzen da man im Nachgang fast nicht mehr ändern kann.
Da ich mit einem Architekten mit größerem Büro befreundet bin war klar welchen Weg wir gehen werden. So ein Haus lässt sich eigentlich auch nur mit Architekt realisieren.
Elektriker und KNX-System-Integrator kenne ich auch persönlich, ebenso die Inhaber und Arbeitsweise der ausführenden Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsfirma.
Einige Gewerke sind schon vergeben und ein Teil der Ausstattung ist ebenfalls schon bestellt.
Ich freue mich schon wenn es richtig losgeht und auf das finale Ergebnis. Ziel ist dass wir bis Ende 2019 einziehen können.
Also nochmals vielen Dank für die Infos die ich bisher von euch erhalten habe.
Falls ihr Fragen habt einfach melden.
Anbei mal der Entwurf wenn auch nicht der Letzt Stand. Ein paar kleinere Änderung gab es noch.
Grüße aus dem Schwabenländle
ich wollte mich mal kurz bedanken und mich vorstellen.
Seit ca. 1 1/2 Jahren bin ich stiller Mitleser um mir Inspirationen und vor allem etwas mehr Wissen über Bautechnik anzueignen.
Nun zu mir:
Nach über einem Jahr Suche nach einem Grundstück konnte ich von einem Bauträger ein Grundstück abkaufen da er seine Pläne nicht schnell realisieren konnte.
Somit haben wir unser Traumgrundstück gefunden (gute Lage, 2500 m2, leichte Hanglage, eigene unterirdische Quelle welche wir erhalten müssen und nutzen dürfen).
Auf dem Grundstück befand sich noch ein altes Haus welches wir inzwischen abgerissen haben.
Einen Bebauungsplan gibt es nicht, somit gilt §34. Bei einer ersten mündlichen Anfrage beim Bauamt wurde so ziemlich Alles was wir vorhatten abgelehnt.
Also stellten wir eine offizielle Bauvoranfrage, involvierten die richtigen Personen und hatten längere Diskussionen. Am Schluss hatten wir einen positiven Bescheid erreicht .
Somit stand dann auch der Bauanfrage nichts mehr im Weg. Die Baufreigabe sollte in den nächsten Wochen kommen da es keine Änderungen zu der Bauvoranfrage gibt.
Meine Frau (37) und ich (36) möchten eine Bauhaus-Villa im südlichen BW errichten.
Gebaut aus Beton (mit Kerndämmung) oder in Kombination mit gedämmten Fertigteilen.
Sehr viel Glas (Ganz-Glas-System), Textilbeschattung, KNX, schnelles Netzwerk sowohl kabelgebunden als auch drahtlos, starke Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit zusätzlichen Kühlregister, Pool aus Edelstahl, große Zisterne usw.)
Die Elektro-Planung muss zu 100% sitzen da man im Nachgang fast nicht mehr ändern kann.
Da ich mit einem Architekten mit größerem Büro befreundet bin war klar welchen Weg wir gehen werden. So ein Haus lässt sich eigentlich auch nur mit Architekt realisieren.
Elektriker und KNX-System-Integrator kenne ich auch persönlich, ebenso die Inhaber und Arbeitsweise der ausführenden Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsfirma.
Einige Gewerke sind schon vergeben und ein Teil der Ausstattung ist ebenfalls schon bestellt.
Ich freue mich schon wenn es richtig losgeht und auf das finale Ergebnis. Ziel ist dass wir bis Ende 2019 einziehen können.
Also nochmals vielen Dank für die Infos die ich bisher von euch erhalten habe.
Falls ihr Fragen habt einfach melden.
Anbei mal der Entwurf wenn auch nicht der Letzt Stand. Ein paar kleinere Änderung gab es noch.
Grüße aus dem Schwabenländle
Heute wurde mit dem Fußboden begonnen. Da es nicht ganz üblich ist werde ich gerne ein paar Bilder zeigen.
Vor ein paar Seiten habe ich das ganze schon mal beschrieben.
Pünktlich um 8 Uhr stand die ganze Truppe da. Auf Grund der Komplexität ist aktuell ein Team mit 12 Mann am Arbeiten.
Mitgebracht wurde auch gleich der Schrägaufzug und der erste Lkw mit Asphalt.

Zum Balkon des OGs wird der Schrägaufzug genutzt. Innerhalb des Hauses und auch später in die unteren Ebenen geht der Transport per Hand wie früher.


Die über 200° C heiße Masse wird ausgegossen und mit einem Stück Holz verschoben, geglätet usw.
Eine heftige Arbeit. Zu dem Gewicht, Temperaturen kommt auch noch der Geruch. Früher wurde der Asphalt noch mehr erhitzt. Dies ist aber aus mehreren Gründen nicht mehr erlaubt.
Aktuell handelt es sich um die erste Lage um die Installation am Boden zu verkleben.

Ziel ist es die erste Lage bis morgen Abend fertig zu haben. Zweite Lage bis Ende der Woche.
Die Garage kommt er viel später da wir sie als Stauraum benötigen und auch der Spezialist für die Vorarbeiten aktuell nicht kommen kann.
Vor ein paar Seiten habe ich das ganze schon mal beschrieben.
Pünktlich um 8 Uhr stand die ganze Truppe da. Auf Grund der Komplexität ist aktuell ein Team mit 12 Mann am Arbeiten.
Mitgebracht wurde auch gleich der Schrägaufzug und der erste Lkw mit Asphalt.
Zum Balkon des OGs wird der Schrägaufzug genutzt. Innerhalb des Hauses und auch später in die unteren Ebenen geht der Transport per Hand wie früher.
Die über 200° C heiße Masse wird ausgegossen und mit einem Stück Holz verschoben, geglätet usw.
Eine heftige Arbeit. Zu dem Gewicht, Temperaturen kommt auch noch der Geruch. Früher wurde der Asphalt noch mehr erhitzt. Dies ist aber aus mehreren Gründen nicht mehr erlaubt.
Aktuell handelt es sich um die erste Lage um die Installation am Boden zu verkleben.
Ziel ist es die erste Lage bis morgen Abend fertig zu haben. Zweite Lage bis Ende der Woche.
Die Garage kommt er viel später da wir sie als Stauraum benötigen und auch der Spezialist für die Vorarbeiten aktuell nicht kommen kann.
Sehr spannend!
Wie gesagt, wäre optisch jetzt nicht so ganz meines, weil zu dunkel, aber so einen Boden kenne ich überhaupt nicht und ich bin gespannt, wie er letztendlich wird.
Die kommen da tatsächlich mit diesen altmodischen Holzeimern am Joch rein? Ist wahrscheinlich das einzige Material, was gut mit dem Asphalt zurecht kommt, oder? Schaut aber irgendwie wie aus der Zeit gefallen aus...
Wie gesagt, wäre optisch jetzt nicht so ganz meines, weil zu dunkel, aber so einen Boden kenne ich überhaupt nicht und ich bin gespannt, wie er letztendlich wird.
Die kommen da tatsächlich mit diesen altmodischen Holzeimern am Joch rein? Ist wahrscheinlich das einzige Material, was gut mit dem Asphalt zurecht kommt, oder? Schaut aber irgendwie wie aus der Zeit gefallen aus...
Das ist ja nur die unterste Lage. Das ist der gleiche Asphalt wie manchmal bei Sanierungen genommen wird.
Erst nach der zweiten Lage und dem Schleifen sieht man das Ergebnis. Wird aber dennoch nicht dein Fall sein
Wir haben das Holz ja dann an der Decke.
Es ist nach wie vor die einzige Art es zu Verarbeiten. Nur der Transport und die Erhitzung sind moderner geworden. Die letzten Meter und das Einbringen ist immer noch gleich. #Knochenjob
Erst nach der zweiten Lage und dem Schleifen sieht man das Ergebnis. Wird aber dennoch nicht dein Fall sein
Wir haben das Holz ja dann an der Decke.
Es ist nach wie vor die einzige Art es zu Verarbeiten. Nur der Transport und die Erhitzung sind moderner geworden. Die letzten Meter und das Einbringen ist immer noch gleich. #Knochenjob
H
hampshire15.04.20 09:51Eigentlich ist die Kombination und Lage der Materialien (hart/steinig am Boden und Holz an der Decke) recht natürlich. Fehlt nur nich das Laub .
Ich denke, dass der Boden im Zusammenspiel mit dem Gebäude sehr gut meinen Geschmack treffen wird auch wenn wir uns selbst für eine ganz andere Art des Hauses entschieden haben.
Bedenken hatte ich beim Einbringen jeglicher unangenehm geruchsintensiver Materialien ins Haus was für uns eine Entscheidungslinie darstellte. Ob das wirklich gesünder ist kann ich nicht belegen und werde es auch gar nicht versuchen - Entscheidung getroffen nach emotionalen Kriterien und fertig.
Was mich an Deinem Projekt besonders freut ist das Durchscheinen der hohen Achtung, die Du vor Deinen Handwerkern hast.
Ich denke, dass der Boden im Zusammenspiel mit dem Gebäude sehr gut meinen Geschmack treffen wird auch wenn wir uns selbst für eine ganz andere Art des Hauses entschieden haben.
Bedenken hatte ich beim Einbringen jeglicher unangenehm geruchsintensiver Materialien ins Haus was für uns eine Entscheidungslinie darstellte. Ob das wirklich gesünder ist kann ich nicht belegen und werde es auch gar nicht versuchen - Entscheidung getroffen nach emotionalen Kriterien und fertig.
Was mich an Deinem Projekt besonders freut ist das Durchscheinen der hohen Achtung, die Du vor Deinen Handwerkern hast.
@hampshire Ich kann deine Bedenken verstehen aber der Geruch ist nach der Abkühlung und ein paar Tagen weg.
Mal ein Auszug aus dem Baubiologie-Magazin:
"Gussasphaltestrich ist ein bitumengebundener Estrich. Einem Füllstoffgemisch aus Steinmehl, Sand und Splitt in der Größenordnung 1 : 2 : 2 wird als Bindemittel etwa 8 % Bitumen in heißem Zustand zugegeben, homogen gemischt und bei etwa 250 Grad Celsius flüssig eingebracht.
Gussasphaltestrich bringt einige Vorteile mit sich: Er ist wasserfrei (man bringt also keine Feuchtigkeit ins Gebäude), trittschalldämmend (geringe Schalllängsleitfähigkeit durch „gummistabartiges Verhalten“) und kann bereits nach wenigen Stunden begangen und belegt werden.
Das Bindemittel Bitumen wird zwar aus Erdöl gewonnen, darf aber nicht mit dem Bindemittel Teer verwechselt werden, dessen Emissionen als stark gesundheitsgefährdend gelten.
Im heißen Zustand, also z. B. während der Verarbeitung, muss dennoch mit gesundheitsgefährdenden Emissionen aus dem Bitumenanteil gerechnet werden. Schutzmaßnahmen nach technischem Regelwerk sollten deshalb penibel eingehalten werden.
Im kalten Zustand sind uns jedoch keine nennenswerten toxische Ausdünstungen bekannt. Eingebauter Gussasphalt ist somit nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht gesundheitsschädlich."
Somit haben wir hier bezüglich der Baubiologie keine Bedenken.
Mal ein Auszug aus dem Baubiologie-Magazin:
"Gussasphaltestrich ist ein bitumengebundener Estrich. Einem Füllstoffgemisch aus Steinmehl, Sand und Splitt in der Größenordnung 1 : 2 : 2 wird als Bindemittel etwa 8 % Bitumen in heißem Zustand zugegeben, homogen gemischt und bei etwa 250 Grad Celsius flüssig eingebracht.
Gussasphaltestrich bringt einige Vorteile mit sich: Er ist wasserfrei (man bringt also keine Feuchtigkeit ins Gebäude), trittschalldämmend (geringe Schalllängsleitfähigkeit durch „gummistabartiges Verhalten“) und kann bereits nach wenigen Stunden begangen und belegt werden.
Das Bindemittel Bitumen wird zwar aus Erdöl gewonnen, darf aber nicht mit dem Bindemittel Teer verwechselt werden, dessen Emissionen als stark gesundheitsgefährdend gelten.
Im heißen Zustand, also z. B. während der Verarbeitung, muss dennoch mit gesundheitsgefährdenden Emissionen aus dem Bitumenanteil gerechnet werden. Schutzmaßnahmen nach technischem Regelwerk sollten deshalb penibel eingehalten werden.
Im kalten Zustand sind uns jedoch keine nennenswerten toxische Ausdünstungen bekannt. Eingebauter Gussasphalt ist somit nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht gesundheitsschädlich."
Somit haben wir hier bezüglich der Baubiologie keine Bedenken.
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