Baugrunduntersuchung: relativ tiefer Bodenaustausch notwendig

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Hallo zusammen,

Meine Frau und ich haben in einem Neubaugebiet ein Grundstück im Losverfahren erhalten, und überlegen nun, ob wir es kaufen sollen. Beim Durchlesen der Baugrunduntersuchung (siehe Bilder) haben wir nun aber den Eindruck, dass die Bodenbeschaffenheit eher schlecht ist, und tendieren mittlerweile dazu das Grundstück nicht zu nehmen. Laut Gutachten befinden sich die tragenden Terrassensedimente erst in einer Tiefe von 4.30m, was einen Bodenaustausch erforderlich macht. Der im Gutachten genannte RKS 24 liegt in unmittelbarer Nähe zu unserem Grundstück.

Daher würden mich Eure Einschätzungen zu dem Gutachten interessieren. Insbesondere, mit welchen Mehrkosten bei der Gründung im Vergleich zu einem “unproblematischen” Boden zu rechnen ist. Wir beabsichtigen mit Keller zu bauen.

Vielen Dank und viele Grüße

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Organische Böden bis 4.3 m ist ungewöhnlich meines Wissens.
Was ist denn da gewesen? Was sagen die anderen Bohrkerne?

Der Gutachter schlägt doch auch vor, eine tragende Bodenplatte aus Wirtschaftlichkeitsgründen zu verwenden.

Da ihr mit Keller baut sehe ich bei euch kein Großes Problem.
Der Boden muss eh raus, dann ein bisschen aufschottern + Bodenplatte.
 
Vielen Dank für die Antwort! Die Fläche wurde bislang landwirtschaftlich genutzt. Ich bin mir nicht sicher woher die 4.30m organischer Boden kommen, evtl. könnte dort einmal ein Nebenarm des Rheins entlang geflossen sein.
Wir werden den Grundstückskauf noch einmal überdenken.
 
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Moin,
wenn du mit Keller baust, musst du ohnehin bis 3,3-3,6 m tief ausheben. Klar, der letzte Meter extra kostet dann nochmal Geld, wenn aber alles andere passt würde ich mich davon nicht schrecken lassen .

Viele Grüße,

Andreas
 
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