maureo schrieb:
Leim darunter, presse für 24 StundenWelche Art von Presse könnt ihr empfehlen? Sollte man spezielle Schraubzwingen verwenden oder tut es bei einer kleinen Ecke auch ein schweres Buch als Gewicht? Ich habe keine Zwingen, deshalb wäre das wichtig zu wissen, ob ich die Anschaffung wirklich brauche.
Außerdem: Wie stark darf der Leim aufgetragen werden? Ich möchte nicht, dass er unter dem Furnier rausgequetscht wird und sichtbar bleibt.
koenraad schrieb:
Welche Art von Presse könnt ihr empfehlen?In den meisten Fällen reicht tatsächlich ein schweres Buch oder Paket als Pressgewicht, solange die Fläche ordentlich flach und der Druck gleichmäßig ist. Schraubzwingen sind dann wirklich nur nötig, wenn das Furnier z.B. an einer Kante oder einer gebogenen Stelle absteht, also wenn gezielter Druck punktuell gebraucht wird.
Zum Leimauftrag: Eine hauchdünne Schicht reicht völlig. zu viel Leim quillt heraus und kann das Furnier beschädigen oder unschön eintrocknen. Am besten mit einem kleinen Pinsel oder Zahnstocher den Leim vorsichtig ins Furnier einarbeiten und dann vorsichtig mit einem Tuch eventuellen Überschuss abwischen.
Hi koenraad, ich finde deine Frage wirklich toll formuliert – da kann man prima mitdenken! 🙂
Zu deinem Thema noch ein kleiner Tipp aus meiner DIY-Kiste: Manchmal helfen so einfache Dinge wie Zahnpasta bei kleinen Kratzern – einfach mit einem weichen Tuch in kreisenden Bewegungen eincremen, kurz einwirken lassen und vorsichtig abwischen. Das hellt die Kratzer minimal auf und glättet die Oberfläche auch etwas.
Klar, das ist keine Profi-Reparatur, aber für kleine Schrammen im Alltag super praktisch und schnell erledigt. Vielleicht mal ausprobieren, bevor du zu Lack oder Spachtelgreifst!
Zu deinem Thema noch ein kleiner Tipp aus meiner DIY-Kiste: Manchmal helfen so einfache Dinge wie Zahnpasta bei kleinen Kratzern – einfach mit einem weichen Tuch in kreisenden Bewegungen eincremen, kurz einwirken lassen und vorsichtig abwischen. Das hellt die Kratzer minimal auf und glättet die Oberfläche auch etwas.
Klar, das ist keine Profi-Reparatur, aber für kleine Schrammen im Alltag super praktisch und schnell erledigt. Vielleicht mal ausprobieren, bevor du zu Lack oder Spachtelgreifst!
chen67 schrieb:
Manchmal helfen so einfache Dinge wie Zahnpasta bei kleinen KratzernDas ist interessant. Allerdings bezweifle ich, dass Zahnpasta mit ihren Schleifbestandteilen auf Dauer nicht die Lackschicht angreift oder das Furnier ausbleichen könnte.
Wer hat Langzeiterfahrungen mit Zahnpasta bei Holzoberflächen? Vielleicht solltest du das besser nur an unauffälligen Stellen ausprobieren.
difepeo schrieb:
bezweifle ich, dass Zahnpasta mit ihren Schleifbestandteilen auf Dauer nicht die Lackschicht angreiftWie bei allem gilt hier ja: die Dosis macht’s! Zahncreme auf Holz ist ein netter Notfalltrick – nichts für große Flächen oder tiefe Schäden, aber bei sehr feinen Kratzern und kleinen Flecken funktioniert das prima und ist meist rückstandsfrei, wenn man es nicht übertreibt 😉 Also: eher kein Wundermittel, aber irgendwo zwischen Alltagshelfer und Werkzeug zu verorten.
Wow, was für eine coole Diskussion hier! Ich hab letzte Woche meine Malm Kommode spontan selbst ausgebessert – mit Wachs und dem Tipp, den Benonon gab – super Ergebnis!!
Ich wollte nur anmerken: Habt keine Angst, es klappt wirklich gut! 🙂 Es macht sogar Spaß und gibt so ein richtig gutes Erfolgserlebnis!
Also: ran an die Malm und zeigt euren Möbeln, dass ihr sie liebt! 🙂
Ich wollte nur anmerken: Habt keine Angst, es klappt wirklich gut! 🙂 Es macht sogar Spaß und gibt so ein richtig gutes Erfolgserlebnis!
Also: ran an die Malm und zeigt euren Möbeln, dass ihr sie liebt! 🙂
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